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	<title>change Archive | saskiaachtruth.com</title>
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		<title>Veränderung ist nur gut, wenn sie sich lohnt</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:27:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Als ich den heutigen Titelsatz zum ersten Mal gehört habe, musste ich ziemlich daran knapsen. Bis dato hatte ich internalisiert, dass Veränderung grundsätzlich eine gute Sache ist, da sie doch Bewegung und Entwicklung verspricht. Ohne Wenn und Aber. Charles Darwin hebt empört die Augenbrauen und zeigt [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Als ich den heutigen Titelsatz zum ersten Mal gehört habe, musste ich ziemlich daran knapsen. Bis dato hatte ich internalisiert, dass Veränderung <strong>grundsätzlich</strong> eine gute Sache ist, da sie doch Bewegung und Entwicklung verspricht. Ohne Wenn und Aber. Charles Darwin hebt empört die Augenbrauen und zeigt mir einen Vogel. Wenn man nämlich etwas genauer hinschaut, ist diese Pauschalisierung (so wie jede andere auch) ziemlich großer Quatsch. Allein eben aus evolutionärer Sicht hätte mir klar sein können, dass Veränderung selbstverständlich immer nur dann gut sein kann, wenn ein echter Vorteil daraus entsteht. Das Gehirn, der Meister des Energiesparens, fragt bei angedrohter Veränderung stets und ständig: &#8222;Was hab&#8216; ich davon?&#8220; </p>
</p>
<p>Dabei geht es eindeutig nicht um den Vorteil für die Allgemeinheit, den Vorteil für &#8222;die Anderen&#8220;, sondern den Vorteil für das Individuum, das sich verändern soll oder vielleicht sogar will. Dass es sehr häufig Vorteile für andere hat, wenn wir uns verändern, wenn also die Veränderung von außen induziert wird, ist unbestritten. Gemeint ist hier allerdings die gänzlich ego-zentrierte Sicht: Für <strong>mich</strong> (ergo mein Gehirn) ist Veränderung nur gut, wenn sie sich lohnt. Es ist recht simpel: Immer wenn mein Gehirn einen tieferen Sinn hinter dem Veränderungsanliegen erkennen kann, gelingt die Veränderung. Wenn nicht, dann nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Anliegen von innen kommt, also von mir selbst, oder von außen. Der Sinn ist hierbei für mich gleichbedeutend mit der Bedürfnisbefriedigung. Dazu gleich mehr.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Das Gegenteil von Achtsamkeit ist der Autopilot</h4>
</p>
<p>Falls Du Dich dunkel an die Fahrschule erinnerst: Da war mir am Anfang jeder einzelne Schritt sehr bewusst. Kupplung treten, ersten Gang einlegen, kommen lassen, abwürgen, nochmal von vorne. Und heute? Vielleicht kennst Du das auch: Du steigst ins Auto und bist plötzlich am Ziel. Wie oft Du an roten Ampeln gestanden hast, wie viele Radfahrer Du fast überfahren hättest &#8211; keine Ahnung. Ich selbst fahre zwar kaum noch Auto (wir haben seit fast zwei Jahren kein eigenes mehr), und dennoch passiert es mir sogar ab und zu, dass ich eigentlich zur Bandprobe fahren will und stattdessen den Weg zum Box-Gym einschlage, weil ich den einfach öfter nehme als den anderen. Das ist das Gegenteil von Achtsamkeit und nennt sich Autopilot. Der ist häufig super nützlich, aber wie so oft kommt es auf den Kontext an. </p>
</p>
<p>Wenn ich die Erkenntnisse der Neurowissenschaft richtig verstehe, gilt &#8211; stark vereinfacht dargestellt &#8211; Folgendes: Wenn ich oft genug eine bestimmte &#8222;Neuro-Autobahn&#8220; entlangfahre, kann ich irgendwann auf Autopilot schalten. Der Autopilot ist für unser Gehirn am angenehmsten, denn so spart es besagte Energie. Das Gehirn greift demnach viel lieber auf bekannte Muster zurück als auf neue. Deshalb fällt es uns oft so verdammt schwer, ein im wahrsten Sinne des Worte eingefahrenes Verhalten zu verändern. </p>
</p>
<p>Die gute Nachricht: Ich habe jederzeit die Möglichkeit, meinem Gehirn neue Strecken (=Verhaltens-Muster) beizubringen, und dazu muss ich noch nicht mal von meinem Stuhl aufstehen. Das geht nämlich auch mithilfe der reinen Vorstellungskraft, da dem Gehirn erstmal Wurscht ist, ob wir etwas tatsächlich tun oder es nur denken. Wenn das Gehirn also &#8222;denkt&#8220;, ein Muster sei gar nicht neu, sondern bekannt, erhöhe ich die Wahrscheinlichkeit, dass ich mein volles Potential entfalte und im entscheidenden Moment auf die neue &#8222;Autobahn&#8220; zugreifen kann. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Bedürfnisse als Verbindung zwischen Verstand und Herz</h4>
</p>
<p>Das ist im übrigen auch der Grund dafür, warum es nicht reicht, neue Verhaltensweisen rein kognitiv, also über die Großhirnrinde, zu trainieren. Es braucht die Verknüpfung zum limbischen System, in dem unter anderem unsere Gefühle sitzen. Durch die Veränderung, das neue Verhalten, muss ein tieferliegendes Bedürfnis angesprochen werden, ansonsten fallen wir immer wieder ins alte Muster zurück. Diese Bedürfnisbefriedigung ist gewissermaßen der Sinn, der in meiner Definition unseren Verstand mit unserem Herzen verbindet. Ohne diesen Sinn lohnt sich die Veränderung nicht für unser Gehirn. Wir können gar nichts dafür. </p>
</p>
<p>Wenn Du Dich also zum Beispiel fragst, warum Du nicht mit dem Rauchen aufhören kannst, obwohl Dein kluges Primatengehirn (Hirnrinde) doch genau weiß, wie ungesund das ist, kennst Du jetzt den Grund. Deshalb funktionieren auch die abstoßenden Bildchen auf den Zigarettenschachteln nicht. Die sprechen sozusagen das &#8222;falsche&#8220; Hirnareal an. Angenommen, Du könntest vielleicht jetzt ein Bedürfnis entdecken, das hinter dem Verhalten (=Rauchen) steckt, das Du anders befriedigen könntest als mit Gift. Welches könnte das sein? Zugehörigkeit? Entspannung? Oder etwas ganz anderes? Das gleiche Spiel kannst Du mit allen Klassikern der Neujahrs-Vorsätze durchgehen: mehr Sport, weniger Süßigkeiten und so weiter und so fort. Vielleicht lässt sich so sogar teilweise auch beantworten, weshalb manche Leute ohne Schwierigkeiten eine Maske tragen und andere nicht. Um aber auch noch ein positives Beispiel zu nennen: Aus welchem Grund, glaubst Du, entwickelt ein deutscher Teenager mit großer Hingabe plötzlichen und historisch unerwarteten Lerneifer für die Muttersprache des niedlichen französischen Austauschschülers? Mit der passenden Motivation, also der passenden Bedürfnisansprache dahinter, geht so gut wie alles. Es lohnt sich also, dahinter zu blicken, um unserem Gehirn etwas anzubieten, das seine berechtigte Frage &#8222;Warum zur Hölle soll ich da mitmachen?&#8220; beantwortet. </p>
</p>
<p>Für Dich als Führungskraft und die Begleitung von Veränderungen im Unternehmenskontext bedeutet das, dass Du für jeden Einzelnen eine Antwort auf die Frage &#8222;Was hab&#8216; ich davon?&#8220; finden musst. Klingt mühsam? Vielleicht. Die Alternative ist allerdings, dass Du es machst wie alle anderen, deren Change Management früher oder später scheitert. Und das klingt viel mühsamer, wenn Du mich fragst. </p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">Change is only good if it is worthwhile</h2>
</p>
<p>When I heard today&#8217;s title sentence for the first time, I had to think on it. Up to now I had internalized that change is <strong>always</strong> a good thing because it promises both movement and development. No ifs and buts. Charles Darwin raises his eyebrows indignantly and gives me the finger. If you take a closer look, this generalization (like any other) is pretty big nonsense. From an evolutionary point of view alone, it should have been clear to me that change can of course only be good if it results in a real benefit. The brain, the master of energy saving, asks over and over when threatened with change: &#8222;What&#8217;s in it for me?&#8220;</p>
</p>
<p>It is clearly not about the benefit for the general public, the benefit for &#8222;the others&#8220;, but the benefit for the individual who is supposed to or perhaps even wants to change. It is undisputed that it is very often advantageous for others when we change, i.e. when the change is induced from outside. What is meant here, however, is the completely ego-centered view: For <strong>me</strong> (ergo my brain) change is only good if it is worthwhile. It&#8217;s pretty simple: whenever my brain can recognize a deeper meaning behind the change request, the change succeeds. If not, then it doesn&#8217;t. It doesn&#8217;t matter whether the request comes from within, i.e. from myself, or from the outside. For me, the meaning is synonymous with the satisfaction of needs. More on that in a moment.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">The opposite of mindfulness is autopilot</h4>
</p>
<p>If you remember vaguely driver&#8217;s ed: At the beginning I was very aware of every single step. Depress the clutch (that&#8217;s how we do it in Germany, at least we did more than 20 years ago when I learned how to drive), engage first gear, let it come, kill the engine, start from the beginning. And today? Perhaps you know the feeling: You get into the car and suddenly you have arrived at your destination. How often you had to stop at a red light, how many cyclists you almost ran over &#8211; who knows? I rarely drive a car myself anymore (we haven&#8217;t had our own for almost two years now), and yet it happens to me from time to time that I actually want to go to band practice and instead take the route to my boxing gym, because I simply go there more often. This is the opposite of mindfulness and is called autopilot. It&#8217;s sometimes super useful, but as is often the case, context matters.</p>
</p>
<p>If I understand the findings of neuroscience correctly, the following applies &#8211; to put it in a very simplified way: If I drive along a certain “neuro-highway” often enough, I can switch to autopilot at some point. The autopilot is the most comfortable for our brain, because it saves said energy. The brain would much rather fall back on familiar patterns than on new ones. That is why it is often so damn difficult for us to change behavior that has been part of our portfolio for a long time.</p>
</p>
<p>The good news: I always have the opportunity to teach my brain new stretches (=behavioral patterns) &#8211; and I don&#8217;t even have to get up from my chair. This is also possible with the help of pure imagination, because the brain does not care whether we actually do something or just think it. So if the brain “thinks” that a pattern is not new, but rather known, I increase the probability that I will develop my full potential and access the new “highway” at the crucial moment.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Needs as a link between mind and heart</h4>
</p>
<p>This is also the reason why it is not enough to train new behaviors purely cognitively, i.e. via the cerebral cortex. The behavior needs to be linked to the limbic system, in which, among other things, our feelings sit. The change, the new behavior, has to address a deeper need, otherwise we will always fall back into the old pattern. This satisfaction of needs is, so to speak, the meaning that, in my definition, connects our mind to our heart. Without this meaning, change is not worthwhile for our brain. We can&#8217;t help it.</p>
</p>
<p>So in case you&#8217;re wondering, for example, why you can&#8217;t quit smoking even though your clever primate brain (cortex) knows exactly how unhealthy it is, now you know why. This is why the repulsive pictures on the cigarette packs don&#8217;t work either. They address the “wrong” brain area, so to speak. Assume that you might now discover a need behind the behavior (= smoking) that you could satisfy differently than with poison. Which could it be? Affiliation? Relaxation? Or something else entirely? You can do the same with all the classics of New Year&#8217;s resolutions: more exercise, less candy, and so on and so forth. Perhaps this can even partially answer the question why some people wear a mask without difficulty and others don&#8217;t. But to give at least one positive example: For what reason do you think an American teenager develops a sudden and historically unexpected eagerness to learn the mother tongue of the cute French exchange student? You see, with the right motivation, i.e. the appropriate addressing of needs behind it, almost anything goes. So it&#8217;s worth looking behind it to offer our brain something that answers its legitimate question &#8222;Why the hell should I go along with this?&#8220;.</p>
</p>
<p>For you as a leader and the accompaniment of change in the corporate context, this means that you have to find an answer to the question “What do I get out of it?” &#8211; for each individual. Sounds exhausting? Perhaps. The alternative, however, is that you do it like everyone else whose change management sooner or later fails. And that sounds a lot more exhausting if you ask me.</p>
</p>
<p>Until next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Wie laut ruft Dich das Abenteuer?</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:18:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Ich habe gestern ein interessantes Online-Training gesehen, in dem es um die Heldenreise ging. Die Heldenreise ist uralt. So alt, dass ich sie jetzt erstmal schnell gendern muss: Held*innenreise. Sie begleitet die Menschheit seit &#8211; naja, im Grunde, seit es die Menschheit gibt. Jedes Buch, das [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Ich habe gestern ein interessantes Online-Training gesehen, in dem es um die Heldenreise ging. Die Heldenreise ist uralt. So alt, dass ich sie jetzt erstmal schnell gendern muss: Held*innenreise. Sie begleitet die Menschheit seit &#8211; naja, im Grunde, seit es die Menschheit gibt. Jedes Buch, das nicht gerade eines über Steuerrecht oder ähnliche fachspezifische Literatur ist, trägt die Heldenreise in sich. Jeder Film, der einigermaßen Unterhaltungswert hat. Sprich: Jede gute Geschichte. Eine Seriendrehbuchautorin, die ihr Geschäft versteht, lässt uns mit voller Absicht mitten im Konflikt der Heldin hängen, damit wir die nächsten fünf Folgen auch noch &#8222;bingen&#8220;. </p>
</p>
<p>Wir wollen uns identifizieren mit den Held*innen, sind permanent dabei, abzugleichen, Gemeinsamkeiten zu suchen. Wir wollen dazugehören, wollen davon träumen, dass uns das, was der Heldin oder dem Helden passiert, auch passieren könnte, da wir uns ja so ähnlich sind. Ob das nun David (der mit Goliath) ist oder Pippi Langstrumpf. Underdogs sind eindeutig die beliebtesten Held*innen. </p>
</p>
<p>Gleichzeitig polarisieren die einzelnen Held*innen, denn des einen Held ist der anderen Dorn im Auge. Je nachdem, wie ausgeprägt die Identifikation ist, kann es von Ablehnung über Gleichgültigkeit bis hin zur Verehrung gehen. Selbst Werbung funktioniert nach diesem Prinzip. &#8222;Storytelling&#8220; ist schlicht und ergreifend neudeutsch für die gute alte Held*innenreise. </p>
</p>
<p>Falls Du nicht genau weißt, was mit Held*innenreise überhaupt gemeint ist: Sie erzählt davon, wie jemand wie Du und ich zum Helden/zur Heldin wird. Es ist deshalb eine Reise, weil sie die Held*innen aus der &#8222;bekannten&#8220; Welt in die &#8222;fremde&#8220; Welt führt. Auf dem Weg durchläuft die Heldin drei große Bereiche: In der vertrauten Welt hört sie den Ruf des Abenteuers und die Reise beginnt. Im zweiten Akt überquert die Heldin die Schwelle zur fremden Welt. Hier ist oft der Konflikt groß: Wird die Heldin die fremde Welt weiter erforschen oder kehrt sie lieber um in die vertraute Welt? In gut gemachten Geschichten geht sie selbstverständlich weiter, kämpft gegen Feinde und gewinnt Freunde, lernt neue Fertigkeiten und wächst über sich hinaus. Im dritten Akt wird erneut die Schwelle überquert &#8211; diesmal zurück in die bekannte Welt. Die strahlende Heldin kehrt nach Hause zurück. Einführung, Hauptteil, Schluss. Das haben wir schon in Deutsch in der 5. Klasse gelernt. Oder eben: Einführung, Komplikation, Auflösung. Wie im klassischen Drama.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Das Schema der Held*innenreise haben wir mit der Muttermilch aufgesogen</h4>
</p>
<p>Held*innenreisen funktionieren deshalb so gut, weil sie an ein Muster anknüpfen, das tief in uns Menschen verankert ist. Wir kennen das Schema seit unserer frühen Kindheit, seit uns die ersten Märchen erzählt wurden. Deshalb erkennen wir das Muster schnell und können uns damit verbinden. Wir finden leicht Zugang, können uns mit den Figuren identifizieren und in die Geschichte eintauchen. Und dabei lernen. </p>
</p>
<p>Auch im Business gibt es Held*innen. Und Menschen, die den Schritt in die neue, unbekannte Welt einfach nicht wagen. Oder schlicht nicht gehen wollen. Einige von diesen Menschen fühlen sich wohl in der vertrauten Welt und sehen für sich auch keine Notwendigkeit, sie zu verlassen. </p>
</p>
<p>Es gibt aber meiner Erfahrung nach auch diejenigen, die sich nicht zufrieden geben wollen mit der vertrauten Welt. Sie spüren, dass sie Neuland betreten wollen. Das ist, einfach gesagt, das, was man auf Buzz-Deutsch &#8222;Growth Mindset&#8220; nennt. Das Gegenteil ist ein &#8222;Fixed Mindset&#8220;, mit dem viele Menschen sich gut fühlen. Das sei ihnen gegönnt. </p>
</p>
<p>Wenn Du allerdings zur Kategorie &#8222;Held*in&#8220; gehören möchtest, dann macht es Sinn, dass Du Dich auf die Reise begibst. Vielleicht hast Du das auch schon gemacht und bist schon eine Weile unterwegs. Oder Du hörst den Ruf des Abenteuers immer lauter und spürst, dass es bald los geht. </p>
</p>
<p>Entscheidend ist, wie Du damit umgehst, wenn Du an die Schwelle zum Neuen kommst. Wie überwindest Du die Hindernisse? Wer sind Deine Mentoren? Wer Deine Gefährten? </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Held*innentum in der Komfortzone? Schwierig.  </h4>
</p>
<p>Mein Eindruck ist, dass viele Menschen immer stärker auf der Suche nach Sinn sind. Das ist im Grunde auch eine Art &#8222;Ruf des Abenteuers&#8220;. Ein moderner Ruf. Den hat es vor einigen Jahren in dieser Form noch nicht gegeben. Und doch bleibt die Held*innenreise gleich, auch wenn der Ruf sich ändert. Viele haben den Sinn verloren in dem, was sie täglich tun. Oder konnten noch nie einen darin erkennen und das wird ihnen jetzt bewusst. </p>
</p>
<p>Das macht sich auch sofort bemerkbar, sobald eine Organisation den Versuch einer Transformation unternimmt: Der Ruf wird zwar gehört, aber nicht von allen und teilweise nicht auf dieselbe Art. Wenn da der Sinn (also der Grund des Rufs) nicht deutlich gemacht wird, ist es logisch, dass viele Menschen sich nicht auf eine Reise ins Unbekannte einlassen wollen.  </p>
</p>
<p>Meine ganz persönliche aktuelle Heldinnenreise führt mich übrigens aus der vertrauten &#8222;physischen&#8220; Business-Welt, in der ich mich sehr wohl fühle, in die für mich im Vergleich noch neue &#8222;virtuelle&#8220; Business-Welt. Dieser Blog ist Teil meiner Reise. Dazu erzähle ich Dir an anderer Stelle gern mehr. </p>
</p>
<p>Wie ist es bei Dir? Hörst Du schon den Ruf des Abenteuers? Was sind Deine Superkräfte, auf die Du Dich immer verlassen kannst? Lernen findet nur hinter der Schwelle statt. Und genau wie der Wandel ist die Held*innenreise außerhalb von Geschichten nie wirklich zu Ende. Auf geht&#8217;s!</p>
</p>
<p>Übrigens hat meine Mentorin und Kooperationspartnerin Angelika Höcker schon vor vielen Jahren ein fantastisches Buch über die Heldenreise im Business mit dem Titel &#8222;Business Hero&#8220; geschrieben. Sie ist allerdings meist ihrer Zeit voraus. Deshalb ist für sie selbst das Buch schon Schnee von gestern. Ich finde es allerdings nach wie vor mehr als relevant und kann es Dir sehr ans Herz legen. Ich schaue immer wieder rein und lese nach. Die Held*innenreise hat eben kein Verfallsdatum.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/03/how-loudly-instagram-post.png?w=1024" alt="" class="wp-image-1373" /></figure>
</p>
<p>I saw an interesting online training session yesterday about the hero&#8217;s journey. The hero&#8217;s journey is ancient. So old that I have to quickly &#8222;gender&#8220; it first: Hero*ine&#8217;s journey. It has accompanied humanity since &#8211; well, basically since humanity has existed. Every book that is not exactly one about tax law or similar subject-specific literature contains the hero*ine&#8217;s journey. Any movie that has some entertainment value. Say: every good story. A series screenwriter who knows her business deliberately leaves us hanging in the middle of the hero*ine&#8217;s conflict so that we can binge the next five episodes.</p>
</p>
<p>We want to identify with the heroes, we are constantly in the process of comparing, looking for common ground. We want to belong, we want to dream that what happens to the hero*ine could happen to us because we are so similar. Whether it&#8217;s David (the one with Goliath) or Pippi Longstocking. Underdogs are clearly the most popular hero*ines.</p>
</p>
<p>At the same time, the individual hero*ines polarize, because one&#8217;s hero*ine is the other&#8217;s thorn in the side. Depending on how pronounced the identification is, it can go from rejection to indifference to admiration. Even advertising works on this principle. &#8222;Storytelling&#8220; is simply a newer expression for the good old hero*ine&#8217;s journey.</p>
</p>
<p>In case you don&#8217;t know exactly what is meant by hero*ine&#8217;s journey: It tells about how someone like you and me becomes a hero*ine. It is a journey because it leads the hero*ines from the &#8222;known&#8220; world into the &#8222;foreign&#8220; world. On the way, the hero*ine passes through three major areas: in the familiar world, s*he hears the call of adventure and the journey begins. In the second act, the hero*ine crosses the threshold into a strange world. The conflict is often greatest here: Will the hero*ine continue to explore the strange world or does s*he prefer to return to the familiar world? In well-made stories s*he goes on of course, fights against enemies and makes friends, learns new skills and surpasses her*himself. In the third act, the threshold is crossed again &#8211; this time back to the known world. The radiant hero*ine returns home. Introduction, main part, conclusion. We already learned that in English literature in approximately 5th grade. Or simply: introduction, complication, dissolution. Like in classic drama.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">We absorbed the scheme of the hero*ine&#8217;s journey with our mother&#8217;s milk</h4>
</p>
<p>Hero*ine&#8217;s journeys work so well because they tie in with a pattern that is deeply anchored in us humans. We have known the scheme since early childhood, since we were told the first fairy tales. That&#8217;s why we quickly recognize the pattern and can connect with it. We can easily find access, identify with the characters and immerse ourselves in the story. And learn in the process.</p>
</p>
<p>There are hero*ines in business too. And people who simply don&#8217;t dare to step into the new, unknown world. Or simply don&#8217;t want to move. Some of these people feel comfortable in the familiar world and see no need for themselves to leave it.</p>
</p>
<p>In my experience, however, there are also those who do not want to be satisfied with the familiar world. They feel that they want to break new ground. That is, simply put, what is called a &#8222;growth mindset&#8220; in Buzz (if that were a language). The opposite is a &#8222;fixed mindset&#8220; that many people feel good about. Fine by me.</p>
</p>
<p>However, if you want to be in the &#8222;hero*ine&#8220; category, then it makes sense that you embark on the journey. Maybe you&#8217;ve already done that and have been on the road for a while. Or you hear the call of adventure louder and louder and feel that the journey is about to start.</p>
</p>
<p>The decisive factor is how you deal with it when you come to the threshold of the new. How do you overcome the obstacles? Who are your mentors? Who are your companions?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Hero*ineism within the comfort zone? Difficult.</h4>
</p>
<p>My impression is that many people are increasingly looking for meaning. This is basically also a kind of &#8222;call of adventure&#8220;. A modern call. A few years ago this did not exist. Not in this form. And yet the hero*ine&#8217;s journey remains the same, even if the call changes. Many have lost the purpose of what they do every day. Or have never been able to recognize any meaning in it and they now become aware of that.</p>
</p>
<p>This is also immediately noticeable as soon as an organization tries to transform: The call is heard, but not by everyone and sometimes not in the same way. If the meaning (i.e. the reason for the call) is not made clear, it is logical that many people within the organization do not want to embark on a journey into the unknown.</p>
</p>
<p>By the way, my very personal current heroine journey leads me from the familiar &#8222;physical&#8220; business world, in which I feel very comfortable, to the &#8222;virtual&#8220; business world, which is still new to me in comparison. This blog is part of my journey. I&#8217;ll be happy to tell you more about this at a different time.</p>
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<p>How about you? Do you already hear the call of adventure? What are your superpowers that you can always rely on? Learning only takes place behind the threshold. And just like change, the hero*ine&#8217;s journey never really ends. Let&#8217;s go!</p>
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<p>By the way, my mentor and cooperation partner Angelika Höcker wrote a fantastic book about the hero*ine&#8217;s journey in business called &#8222;Business Hero&#8220; many years ago. However, she is usually way ahead of her time. That is why for her the book is already yesterday&#8217;s news. However, I still find it more than relevant and I highly recommend it to you. I keep looking back and reading. The hero*ine&#8217;s journey simply has no expiration date.</p>
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<p>Until next Friday! Stay clear.</p>
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<p>Yours, Saskia</p>
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