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	<title>Selbstreflexion Archive | saskiaachtruth.com</title>
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	<title>Selbstreflexion Archive | saskiaachtruth.com</title>
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		<title>Wieso Coaching wie Welpenschule ist</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:23:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/">Wieso Coaching wie Welpenschule ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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<p>Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. </p>
</p>
<p>Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, die Leinen abgenommen und dann eine Art Schutzraum mit Gatter für unseren jeweiligen Welpen gebildet. Dabei gehst du in die Hocke, lässt den Welpen zwischen deine Beine kommen und hältst dann bei Bedarf die Hände mit ausgestreckten Armen wie ein Gatter vor den Welpen, ohne ihn zu berühren. </p>
</p>
<p>Letzteres war besonders spannend für mich, denn ich habe, wie so viele Hundebesitzer, eher die Tendenz, sie schützend zu halten, zu umarmen und beschwichtigend zu streicheln. Das allerdings führt logischerweise dazu, dass ich durch meine Aktionen <strong>a) ihr Gefühl der Unsicherheit verstärke und b) ihr die Möglichkeit nehme, frei zu entscheiden, </strong>ob sie sich aus der &#8222;Höhle&#8220; trauen und die anderen Welpen kennenlernen will. </p>
</p>
<p>Die Parallele zu all dem, was ich hier und überall sonst, wo ich predige, immer erzähle, hat sich mir regelrecht aufgedrängt: Ich bin in diesem Bild die Expertin, die Trainerin, die Unternehmerin, die kontrollieren will, die glaubt, sie müsse schützen, lenken, sagen, wie es geht. Mücke ist die Kundin, die Klientin, die ihre eigenen Erfahrungen machen will, auf ihre eigene Art. <strong>Und ich lasse sie einfach nicht. </strong></p>
</p>
<p>Ja, okay, ich meine es gut. Ich will auf keinen Fall, dass ihr was passiert. Ich bin ja auch verantwortlich für sie. Doch dass ich mit meinen Beschwichtigungen nicht zeige, dass ich alles im Griff habe, <strong>sondern stattdessen signalisiere, dass es Grund gibt, sich Sorgen zu machen,</strong> ist nicht zielführend. <strong>Mein Job ist es, einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich frei bewegen kann. In dem sie ihre Lösungen ausprobieren und finden kann. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen</h4>
</p>
<p>Merkst du was? <strong>Genau so ist es, wenn du deinen Kundinnen nicht den Raum gibst, den sie brauchen, um selbst auszuprobieren, was für sie funktioniert. </strong>Deshalb ist es so wahnsinnig hilfreich, wenn du dir on top auf deine Expertise Coaching-Kompetenzen schaufelst.  Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen. </p>
</p>
<p>Für dich bedeutet das: <strong>Loslassen. </strong>Für deine Kundin bedeutet das: Sie kann sich im von dir gehaltenen Rahmen so bewegen, dass sie neue Wahlmöglichkeiten entdeckt, weil sie entspannt &#8222;schnuppern&#8220; kann, was da alles so ist. </p>
</p>
<p>Wenn du sie jetzt wieder festhältst (aka ihr sagst, was sie machen soll) oder sie streichelst (aka sie durch dein Verhalten &#8211; ungewollt &#8211; klein machst und ihr Gefühl der Unzulänglichkeit verstärkst), wird&#8217;s nix mit der Entwicklung. </p>
</p>
<p><strong>Über all dem steht Vertrauen. </strong>Vertrauen in dich, Vertrauen in die Selbstkompetenz deiner Kundin, Vertrauen in den Prozess. </p>
</p>
<p>Ich hab&#8216; gestern in der Kälte auf dem Hundeplatz mal wieder sehr deutlich gespürt, wie sich Vertrauen anfühlt: Mega gut. Probier&#8217;s mal aus.</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Privilegiert ist man dann, wenn man glaubt, ein Problem gäbe es nicht, nur weil es einen selbst nicht betrifft.</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 13:01:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>This is dedicated to my sister Traci. Die Überschrift meines heutigen Artikels habe ich mir vom Plakat eines US-amerikanischen Demonstranten geklaut, dessen Foto ich im Stern gesehen habe. Sein Statement hat mich nicht mehr losgelassen. Als ich vor wenigen Wochen meinen Blog gestartet habe, habe ich mir fest vorgenommen, über zwei Dinge niemals zu schreiben: [&#8230;]</p>
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<p>This is dedicated to my sister Traci.</p>
</p>
<p>Die Überschrift meines heutigen Artikels habe ich mir vom Plakat eines US-amerikanischen Demonstranten geklaut, dessen Foto ich im Stern gesehen habe. Sein Statement hat mich nicht mehr losgelassen.</p>
</p>
<p>Als ich vor wenigen Wochen meinen Blog gestartet habe, habe ich mir fest vorgenommen, über zwei Dinge niemals zu schreiben: erstens über Politik, zweitens über Corona. Ersteres vor allem deshalb, weil Politik für mein persönliches Empfinden so oft dermaßen unklar ist, dass sie per se nicht so richtig gut in meinen Blog passt. Zweiteres, weil ich gucken wollte, ob das überhaupt geht.</p>
</p>
<p>Jetzt passieren allerdings gerade so viele unfassbare Dinge gleichzeitig, dass ich mich kaum noch beherrschen kann. Ich habe mich heute tatsächlich gefragt:</p>
</p>
<h3 class="wp-block-heading">Kann ich gerade <strong>ernsthaft</strong> einen Artikel <strong>schreiben</strong> und dabei den ganzen Kram <strong>einfach</strong> ausblenden?</h3>
</p>
<p>Ich habe es wirklich versucht, aber es will mir nicht gelingen. Zu schockiert bin ich. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, wenn ich heute also meinen eigenen Vorsatz breche, was die Politik betrifft. Dafür mache ich es kurz, ich habe nämlich Urlaub und nehme den ziemlich ernst. Deshalb wird es heute nur ein kleiner Artikel. Wahrscheinlich.</p>
</p>
<p>Vielleicht denkt Ihr jetzt, dass es hauptsächlich Donald Trump sein wird, der mich so fassungslos macht. Na klar, auch. Aber: Er bleibt sich ja im Grunde nur treu und zieht sein Ding durch. Auf eine unerträglich perverse Art ist er einer der klarsten Menschen, die es in der Öffentlichkeit so gibt. Unklarheit gehört zu den wenigen Dingen, die ich ihm nicht vorwerfen kann. Allerdings ist seine Form der Klarheit eine egozentrische, verletzende, ausgrenzende, rassistische, frauenfeindliche, selbstgerechte, machtmissbrauchende, „totale“ Klarheit, die mich in immer kürzeren Abständen laut ausrufen lässt: „Das kann er doch nicht wirklich so meinen!“ Doch, er kann.</p>
</p>
<p>Aber wie gesagt, es geht gar nicht so sehr um ihn. Er ist für mich nur eine Figur, ein Symbol. Eigentlich bräuchte er ein eigenes Muppet. Gibt es vielleicht sogar schon. Ich muss ihn mir bewusst ein bisschen lächerlich gestalten, damit ich überhaupt ertragen kann, dass es Menschen wie ihn gibt und ich irgendwie also auch mit ihm verbunden bin. Alternativ bleibt mir nur die Angst &#8211; und die will ich momentan noch nicht zulassen. Dazu kommt für mich persönlich erschwerend, dass auch er in meiner konstruktivistischen und systemischen Welt so handelt, wie es aus seiner (!) Sicht sinnvoll ist. Das ist harter Tobak, wenn man es ernst meint mit dem Konstruktivismus. Knacke ich täglich dran.</p>
</p>
<p>Tatsächlich geht es mir um das uralte Muster, das Trump wunderbar plakativ macht: Wir fühlen uns machtlos, angegriffen, als Opfer, wir brauchen einen Schuldigen, wir finden unseren vermeintlichen Antagonisten und wandeln unser eigenes Unvermögen und unsere Angst um in irgendeine Form von Gewalt, um nicht mehr selbst Opfer zu sein. Das gibt uns das Gefühl von Macht und Kontrolle zurück.</p>
</p>
<p>Für mich ist wie immer nicht entscheidend, ob uns das passiert. Für mich ist entscheidend, ob wir es bemerken. Und dann darüber nachdenken. Um dann beim nächsten Mal vielleicht anders zu entscheiden. Das ist das, was ein starker Leader tun würde. Ob er nun ein Land oder Mitarbeiter führt. Oder keins von beidem.</p>
</p>
<p>Nächste Woche schreibe ich wahrscheinlich darüber, was Klarheit mit Verletzlichkeit zu tun hat. Das wird dann wieder gänzlich unpolitisch. Versprochen.</p>
</p>
<p>Bis Freitag! Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Übers Müssen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich muss endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/">Übers Müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich <strong>muss</strong> endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. Ich muss auch unbedingt jeden Freitag einen neuen Artikel veröffentlichen. Und ich muss, während ich diesen Artikel schreibe, unbedingt noch zwei Ladungen Wäsche waschen und daran denken, unseren Putzmann zu bezahlen, den ich im Hintergrund rumoren höre. Und ich muss endlich meditieren lernen und aufhören, Kaffee zu trinken.</p>
</p>
<p>An einem einigermaßen normalen Tag bin ich so gegen 10 Uhr vormittags vermutlich schon bei ungefähr 328 Müssens, die ich noch abarbeiten muss (argh!). Neulich habe ich mit einer Freundin übers Loslassen gesprochen. Sie hat da so ein paar Dinge, die sie gern loslassen möchte &#8211; und irgendwie will es nicht gelingen. Jedenfalls nicht so, wie sie sich das vorstellt, glaube ich. Da es mir naturgemäß ziemlich leicht fiel, ihr zu sagen, was sie alles loslassen soll (sollen ist irgendwie auch schon wieder ganz schön nah an müssen dran&#8230;), habe ich mal drüber nachgedacht, was ich selbst eigentlich alles loslassen könnte. </p>
</p>
<p>Das ist für mich als Leistungskind gar keine leichte Übung. Ich definiere mich ja zu einem großen Teil über meine inneren Checklistenpunkte, die ich abzuhaken habe. Grundsätzlich spricht da auch nichts gegen, denn meine größten Antreiber &#8222;Beeil Dich&#8220; und &#8222;Sei stark&#8220; haben mich maßgeblich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Gleichzeitig könnten sie gern ab und zu mal ihre Peitschen wegpacken und die Klappe halten. Mich sein lassen, mit all meinen Unzulänglichkeiten, Fehlern und, igitt, Imperfektionen. Es geht nämlich in Wirklichkeit gar nicht um To Do-Listen, sondern um das Annehmen meiner Selbst. Oder, ganz pathetisch ausgedrückt: um Liebe. Dafür braucht es, denke ich, eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst. Und die versuchen wir nur allzu oft durch permanente Aktion und Deflektion zu vermeiden. Schnell, gebt mir ein Smartphone, ich sitze schon seit 10 Sekunden untätig herum!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wo lohnt sich das Müssen wirklich?</h4>
</p>
<p>Das Müssen halte ich für eine andere Form von Deflektion. Es ist sozusagen ein drängender Impuls, der oft zunächst von außen kommt und sich dann auf unser Inneres überträgt. Selten hinterfragen wir dieses Müssen. Manche „Müssens“ sind schon so uralt, dass wir glauben, sie gehören zu uns. Ich denke, es lohnt sich, genau dort mal hinzuschauen: </p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wo lohnt sich das Müssen wirklich? </strong></li>
<li><strong>Wo nicht? </strong></li>
<li><strong>Wo lässt sich das Müssen durch ein Können oder ein Dürfen ersetzen? </strong></li>
<li><strong>Wo gar durch ein Wollen?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Aber wie geht das praktisch? Ich finde, auch hier hilft es wieder, mich zu fragen, wofür es gut wäre, wenn ich xy hätte/könnte/wäre. Und wofür das dann gut wäre. Und wofür wiederum das gut wäre. Und so weiter. Wenn ich dabei irgendwann auf einen Wert stoße, dann könnte es sein, dass dieses Müssen sich lohnt. Meine Erfahrung im Coaching sagt, dass es im Schnitt 5 Mal die Frage &#8222;Wofür wäre das gut&#8220; braucht, bis der Wert kommt. So kannst Du zum Beispiel gut rausfinden, ob es sich um alte Glaubenssätze handelt, die mit Dir bei genauerer Betrachtung wenig bis nichts zu tun haben, oder ob da mehr hintersteckt. Diese alten Glaubenssätze sind ganz oft ein Produkt unserer Sozialisation. Wenn mir zum Beispiel ein für mich wichtiger Erwachsener im Laufe meiner Kindheit immer wieder signalisiert, dass ich nur okay bin, wenn ich mich auf eine bestimmte Weise verhalte, dann ist die Chance (oder Gefahr) groß, dass daraus ein Glaubenssatz für mich wird. Ein Beispiel könnte sein: Ich bin nur liebenswert, wenn ich gefalle. So entstehen im übrigen, stark vereinfacht erklärt, auch die oben erwähnten Antreiber. Ich zum Beispiel trage tief in mir den Glaubenssatz: Ich bin nur okay, wenn ich schnell bin. Das gilt bei mir sowohl fürs Handeln als auch fürs Denken. </p>
</p>
<p>Wenn ich also solche mächtigen Glaubenssätze habe, führen sie mich fast automatisch ins Müssen. Wichtig ist mir dabei, dass ich gar nichts gegen Glaubenssätze habe. Sehr oft sind die sehr hilfreich! Systemisch ausgedrück: Alle Glaubenssätze sind Kompetenzen und haben eine positive Absicht. Entscheidend ist, ob ich sie erkenne, sie dann reflektiere und prüfe, inwiefern sie mir gut tun. Dafür ist der Kontext mal wieder extrem wichtig. Nicht in allen Situationen ist jeder meiner Glaubenssätze mein Freund, positive Absicht hin oder her.</p>
</p>
<p>Was ich ebenfalls herausfordernd finde beim Loslassen, ist, dass ich mir ja nun mal leidenschaftlich gern Ziele setze und verfolge. Und erreiche. Außerdem sind Ziele ein wesentlicher Teil meiner Coachings und Trainings. Und Ziele beinhalten doch auch immer ein Müssen. Oder nicht? Ein gesetztes Ziel, das auf dem Weg (oder schon bereits vor dem Start) wieder losgelassen wird, löst zunächst großen Widerstand in mir aus. Das fühlt sich nach Versagen an. Wenn ich da nun aber mein noch stärkeres Motiv, die Klarheit, drüberlege, dann merke ich schnell, dass beides einander bedingt: Durch das Loslassen habe ich mehr Klarheit (aka Fokus auf die wesentlichen Ziele, die ich erreichen WILL, nicht muss), durch die Klarheit, die ich durch die Frage nach dem Wofür erreiche, kann ich leichter loslassen. Vielleicht möchtest Du das jetzt sondieren und mich fragen: &#8222;Was kommt zuerst, hast Du mehr Klarheit, wenn Du loslässt, oder lässt Du leichter los, wenn Du Klarheit hast?&#8220; Ich muss Dich enttäuschen. Es ist tatsächlich beides. Und das macht es so kraftvoll, glaube ich. </p>
</p>
<p>To Do-Listen sind total okay. Sie geben Struktur und parken Dinge aus Deinem Hirn auf einem Blatt Papier, damit Du wieder mehr Platz für wichtige Gedanken hast. Ich lade Dich lediglich dazu ein, diese Listen zu hinterfragen. Besonders wenn sie gar nicht Deine To Dos enthalten, sondern die von anderen. Das nächste Mal, wenn Du denkst oder Dich sagen hörst: &#8222;Ich muss noch&#8230;&#8220;, halte Dich vielleicht an Helmut Schmidt. Der soll auf nervige Fragen von Journalisten immer mal wieder gesagt haben: <strong>&#8222;Wo steht das?&#8220; </strong>Selbstverständlich nachdem er zunächst einen ordentlichen Zug von seiner obligatorischen Zigarette genommen hatte. Das kannst Du weglassen. </p>
</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich auch, statt an Deiner To Do-Liste öfter mal an Deiner Bucket-Liste zu arbeiten. Oder auch Löffel-Liste, wie ich kürzlich gelernt habe. Das ist die Liste der Dinge, die Du machen willst, bevor Du den Löffel abgibst. Das klingt doch nach einer To Do-Liste, die ganz viel Wollen und ganz wenig Müssen beinhaltet, oder? Und daraus ergeben sich, ich bin sicher, ganz wunderbare Ziele für Dein Leben, die viel größer und kraftvoller sind als die alten. Wenn Dir das dann bewusst wird, ist ganz bestimmt auch das Loslassen auf einmal ein Klacks. Ich hol&#8216; mir jetzt noch &#8217;nen Kaffee. Den will ich nämlich gar nicht loslassen. Dafür habe ich durchgeschrieben und nicht eine einzige Ladung Wäsche gewaschen. Yes!</p>
</p>
<p>Was möchtest Du gern loslassen? Und was &#8222;musst&#8220; Du so alles? Ich bin gespannt, von Dir zu hören.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">About „musts“</h2>
</p>
<p>To read this article in English, you had to scroll down all the way here. It starts right there. I <strong>must</strong> finally figure out how to make sure that my poor English-speaking readers don&#8217;t have to scroll through the whole German article to find the English version. I&#8217;ve had to for weeks. And still haven&#8217;t done it yet. I also <strong>have to</strong> publish a new article every Friday. And while I am writing this article, I absolutely have to wash two loads of laundry and remember to pay our cleaning man, whom I can hear rumbling in the background. And I finally have to learn to meditate and stop drinking coffee.</p>
</p>
<p>On a fairly normal day, around 10 a.m., I&#8217;m probably already at about 328 musts or have-tos that I still have to work through (argh!). I was talking to a friend the other day about letting go. She has a few things that she would like to let go of &#8211; and somehow it won&#8217;t work. At least not in the way she would like it to, I think. Since it was naturally quite easy for me to tell her what she should let go of  („should“ is somehow pretty close to „must“…), I thought about what I could actually let go of myself.</p>
</p>
<p>As a performance child, this is no easy exercise for me. I define myself to a large extent by my inner checklist points that I have to tick off. Basically nothing speaks against it, because my biggest motivators “Hurry up” and “Be strong” have brought me to where I am today. At the same time, they might like to put their whips away from time to time and shut up. Let me be, with all my shortcomings, mistakes and, yuck, imperfections. It&#8217;s actually not about to-do lists, but about accepting myself. Or, to put it very pathetically: about love. For that, I think, we need an intensive examination of ourselves. And we all too often try to avoid this through permanent action and deflection. Quick, give me a smartphone, I&#8217;ve been sitting idly for 10 seconds!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">When is <strong>i</strong>t really worth <strong>i</strong>t to „must“?</h4>
</p>
<p>I consider the „must“ to be another form of deflection. It is, so to speak, an urgent impulse that often first comes from outside and then transfers to our inner being. We seldom question this must. Some musts are so ancient that we believe they belong to us. I think it&#8217;s worth taking a look there:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>When is it really worth it to „must“?</strong></li>
<li><strong>When is ist not?</strong></li>
<li><strong>Where can the „must“ be replaced by a „could“ or an „allow myself to“?</strong></li>
<li><strong>Where even by „want to“?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>But how does that work in practice? I think that here too it helps to ask myself what it would be good for if I had/could/would be xy. And what that would be good for. And what that would be good for. And so on. If at some point I come across a value, then it could be that this „must“ is actually worthwhile. My experience in coaching says that it takes an average of 5 questions of &#8222;What would that be good for&#8220; before the value comes up. For example, you can find out whether these are old beliefs that, on closer inspection, have little or nothing to do with you, or whether there is more to it than that. These old beliefs are quite often a product of our socialization. If, for example, an adult that is important to me repeatedly signals to me in the course of my childhood that I am only okay if I behave in a certain way, then the chance (or danger) is great that it will turn into a belief for me. An example could be: I am only loveworthy if I am being kind . This is how, in a very simplified way, the drivers mentioned above are also created. For example, I have the belief deep down: I&#8217;m only okay if I&#8217;m quick. For me, this applies to both acting and thinking.</p>
</p>
<p>So when I have such powerful beliefs, they almost automatically make me „have to“. It is important to me to say that I have nothing against beliefs. Very often they are very helpful! To put it systemically: all beliefs are competencies and have a positive intention. The decisive factor is whether I recognize them, then reflect on them and check to what extent they are good for me. The context is extremely important for this. Not all of my beliefs are my friends in all situations, positive intention or not.</p>
</p>
<p>What I also find challenging when letting go is that I am passionate about setting and pursuing goals. And achieving them. In addition, goals are an essential part of my coaching and training sessions. And goals always include a must. Or not? A set goal that is let go on the way (or even before the start) initially triggers great resistance in me. That feels like failure. But when I think about my even stronger motive, the clarity, then I quickly notice that both are mutually dependent: By letting go, I have more clarity (aka focus on the essential goals that I WANT to achieve, I don&#8217;t have to), the clarity I achieve by asking „what for“ helps me to let go. Perhaps you would like to dig deeper now and ask me: “Which comes first, do you have more clarity when you let go, or do you let go easier when you have clarity?” I have to disappoint you. It is actually both. And that&#8217;s what makes it so powerful, I think.</p>
</p>
<p>To-do lists are totally okay. They give structure and park things from your brain on a piece of paper so that you have more space for important thoughts. I just invite you to question these lists. Especially if they don&#8217;t contain your to-dos at all, but those of others. The next time you think or hear yourself say: &#8222;I still have to …&#8220;, maybe stick to Helmut Schmidt, my favorite former German Chancellor. In response to annoying questions from journalists, he is said to have replied time and again: “Where is that written?” Naturally for him, he did so after deeply inhaling some nicotine. You can leave that out.</p>
</p>
<p>Perhaps it is also worthwhile to work on your bucket list more often instead of your to-do list. If you’re fairly new to this, like me: This is the list of things you want to do before you die. That sounds like a to-do list that contains a lot of „wants“ and very few „musts“, doesn&#8217;t it? And that results in, I am sure, very wonderful goals for your life, which are much bigger and more powerful than the old ones. When you become aware of this, letting go is definitely a piece of cake. </p>
</p>
<p>I&#8217;ll go get another cup of coffee now. I really don&#8217;t want to let go of my caffeine. The good news is: I wrote this article without stopping and did not do a single load of laundry. Yes!</p>
</p>
<p>What would you like to let go of? And what do you &#8222;have to&#8220; do? I look forward to hearing from you.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/">Übers Müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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		<title>5 Trends zum Thema Lernen: Meine Prognose für 2021</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:13:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Da ich keine Freundin von Jahresrückblicken bin, wage ich heute lieber mal den Blick in die Glaskugel und orakle ein bisschen zum Thema Lernen. Ich beschäftige mich schon sehr lange sowohl berufsbedingt als auch aus ganz privatem Interesse damit, wie Menschen am besten lernen. Das so [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Da ich keine Freundin von Jahresrückblicken bin, wage ich heute lieber mal den Blick in die Glaskugel und orakle ein bisschen zum Thema Lernen. Ich beschäftige mich schon sehr lange sowohl berufsbedingt als auch aus ganz privatem Interesse damit, wie Menschen am besten lernen. Das so genannte &#8222;lebenslange Lernen&#8220; steht bei mir sehr hoch auf der Prioritätenliste. Ich nenne das nur in der Regel nicht so, wie Du an den Anführungszeichen erkennen kannst. Für mich ist das nichts, was man extra erwähnen muss, als wäre es eine besondere Leistung. Ganz ähnlich wie die Bewegung ist das Lernen für mich ein natürlicher Bestandteil meines Selbstverständnisses. Und mit Lernen meine ich hier nicht nur das rein akademische Lernen, sondern vielmehr geht es mir um Weiterentwicklung auf allen Ebenen, also zum Beispiel auch auf der sozialen und auf der ökologischen. Vor diesem Hintergrund finde ich es interessant, dass man es offenbar extra erwähnen muss, wenn man ein lebenslanger Lerner ist. Noch interessanter finde ich den Umkehrschluss: Wenn ich mich dafür entscheiden kann, ein lebenslanger Lerner zu sein, muss das auch bedeuten, dass ich mich dagegen entscheiden kann. Das finde ich 1. beängstigend und 2. erstaunlich, da es auch heißen würde, dass das menschliche Gehirn sich bewusst gegen das Lernen entscheiden kann. So wie ich das Gehirn betrachte, ist es allerdings genau dafür da. Okay, es ist auch dafür da, zentrale überlebensnotwendige Funktionen (z.B. Kreislauf, Atmung, Schlaf, Reflexe etc.) zu steuern. Aber das kann das Gehirn einer Eidechse auch. Bevor ich jetzt zu philosophisch werde, kommt hier mein erster Trend zum Lernen, den ich für das Jahr 2021 (und darüber hinaus) prognostiziere:</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend #1: Selbstbestimmtes Lernen</h4>
</p>
<p>Durch Krisen jeglicher Natur entsteht Unsicherheit. Eine natürliche Reaktion des Menschen auf Unsicherheit ist es, Orientierung zu suchen. Gern in Form von anderen Menschen, die uns vertrauenswürdig erscheinen und von denen wir glauben, dass sie uns sicher durch die Krise führen werden. Durch verschiedene, sehr unglückliche Verhaltensweisen und Entwicklungen kommt es immer stärker zum Vertrauensverlust, zum Beispiel in Bezug auf Politiker oder auch den Finanzsektor. Notgedrungen suchen wir uns andere Wege zurück in die Sicherheit. </p>
</p>
<p>Einer dieser Wege ist ein wichtiger Trend, der sich aus meiner Sicht in den kommenden Jahren immer mehr verstärken wird: Das <strong>selbstbestimmte Lernen</strong>. Für Menschen, die sich für diesen Weg entscheiden, gewinnt die <strong>Qualität der jeweiligen Quelle</strong> immer mehr an Bedeutung. Es wird viel Zeit in die persönliche Bildung und Entwicklung von Kompetenzen investiert, unabhängig vom Thema. Gleichzeitig wird sehr breit gedacht und über den Tellerrand hinaus geguckt. Dies ist ein Trend, den ich sehr begrüße und für den ich zu 100% selbst stehe. </p>
</p>
<p>Mir als Expertin bietet das die Chance, meiner Verantwortung gerecht zu werden und immer mehr Menschen Teile der Orientierung zu geben, die sie sich wünschen. Für Unternehmen bedeutet dieser Trend, dass die Personalentwickler*innen umdenken und ihr Entwicklungsangebot gegebenenfalls dringend anpassen müssen, um weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu sein. Einige Unternehmen sind hier zum Glück schon sehr weit und bieten ihren Mitarbeiter*innen zum Beispiel <strong>individuelle Weiterbildungs-Budgets</strong>, die dann selbstbestimmt eingesetzt werden können. Was sicher immer weniger funktionieren wird, sind 08/15-Trainings, die mit dem Gießkannen-Prinzip über die Leute gekippt werden. Das ist nicht nur nicht effektiv, sondern auch noch Geldverschwendung. Das ist einer der Gründe, warum ich auf maßgeschneiderte Maßnahmen setze. Besonders individuelle virtuelle Business-Coachings funktionieren schon jetzt gut und werden immer mehr nachgefragt werden. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend #2: Beschränktes Wissen</h4>
</p>
<p>Ein so machtvoller Trend wie der des selbstbestimmten Lernens kommt selbstverständlich mit einem ebenso starken Gegentrend daher: Eine alternative Reaktion auf mangelndes Vertrauen und wachsende Orientierungslosigkeit ist, dass wir uns abkapseln und uns mit den Informationen aus unserer unmittelbaren Umgebung begnügen. Das nennt man dann <strong>beschränktes Wissen</strong>. Das ist nichts Neues, wir kennen das seit sehr langer Zeit von Stammtischen und ähnlichen Phänomenen. Das Internet tut sein Übriges dazu, diesen Trend zu verstärken: Wenn ich nicht aufpasse, lande ich schnell in einer Wissens-Blase, die im Grunde nichts anderes ist als ein <strong>virtueller Stammtisch</strong>. Jeder kann sich selbst beantworten, ob er gern an einem Stammtisch sitzen möchte oder nicht. Manche Menschen kapseln sich noch wortwörtlicher ab und betreiben so genanntes <strong>&#8222;Cocooning&#8220;</strong>. Was so gemütlich klingt, birgt gleichzeitig die Gefahr, dass die im Kokon eingeschlossene Raupe die Metamorphose unterbricht und nie zum Schmetterling wird. </p>
</p>
<p>Zugegebenermaßen ist dies ein Trend, der mir Unbehagen bereitet. Ich selbst hinterfrage regelmäßig, ob ich mich zwischendurch selbst an Stammtische setze, ohne es zu merken. Und das ist das Tückische. Meine Hoffnung ist, dass meine Reflexionsfähigkeit das weitestgehend verhindert. Gleichzeitig bin ich nicht so arrogant zu denken, dass ich da komplett drüber stehe. Es soll auch intellektuelle Stammtische geben.</p>
</p>
<p>Für meinen Job ist genau diese Selbstreflexion das, was entscheidend ist. Ich sehe es als eine meiner großen Aufgaben für die Zukunft, Menschen weiter in ihrer <strong>Reflexionsfähigkeit</strong> zu stärken. Diese Reflexionsfähigkeit ist es auch, die einen wichtigen eigenen Trend darstellt, der insbesondere bei der Beurteilung von Führungskräften eines der Hauptkriterien darstellen wird. Reflexionsfähigkeit bedeutet für mich in erster Linie, dass ich über mich selbst und mein Verhalten nachdenke und dabei verschiedene Perspektiven einnehmen kann. Erst wenn ich das beherrsche, kann ich andere wirklich führen. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend #3: Egal wo, egal wann</h4>
</p>
<p>Dies ist eine Unterform des selbstbestimmten Lernens. Hier geht es allerdings weniger um die Inhalte, sondern um die <strong>Unabhängigkeit von Zeit und Ort</strong>. Das ist ein Effekt der Digitalisierung, der für mein Gefühl noch stärker auf das Lernen angewendet werden sollte. In Bezug auf Kommunikation, soziale Medien und Unterhaltung (sofern man das als unterschiedliche Kategorien betrachtet) ist das bereits seit Jahren gelebte Normalität. Im Bereich Lernen haben wir da noch Potential. Es gibt heutzutage so viele tolle Anbieter, die es möglich machen, dass Experten wie ich ihr Wissen mit anderen Menschen teilen. Und das auf eine Art, die es den Menschen ermöglicht, selbst frei zu entscheiden, wann und wo sie lernen möchten: auf dem Sofa, im Büro, mit Blick auf den Rhein, am Strand, in der Bahn, &#8230; Sprich: Überall dort, wo es Netz gibt. Unternehmen sind gut beraten, wenn sie weniger auf ihre festen Lernpfade setzen, die oft mit Präsenzveranstaltungen verbunden sind. Stattdessen ist es eine gute Investition, wenn sich die Mitarbeiter*innen selbst ihren Pfad auswählen. Und das dann eben über das bereits erwähnte individuelle Weiterbildungs-Budget finanziert wird. Dafür müssten auch viele Einkaufs-Abteilungen umdenken, um es flexibler und schneller zu ermöglichen, Anbieter zu listen. Das scheint mir momentan eine der größten Hürden zu sein, die rein im System liegt. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend #4: Wohldosierte Nuggets</h4>
</p>
<p>Ich weiß nicht, wie es Dir geht &#8211; ich selbst mag es gern, wenn ich zum Beispiel in einem Online-Kurs zwischen den Lektionen springen kann. Das beinhaltet auch, dass ich Lektionen weglassen kann, wenn sie mir für mich nicht relevant erscheinen. Am besten ist es, wenn ich von Anfang an nur solche Inhalte erhalte, die für mich relevant sind. Damit das für möglichst viele Menschen so ist, macht es für Anbieter*innen, Personalentwickler*innen und Co. Sinn, Inhalte in <strong>gehirngerechte Nuggets</strong>, also kleine Lektionen, einzuteilen. Dann kann ich als Lernende*r selbst auswählen, welche Nuggets ich haben möchte. Wenn ich das privat entscheide, zahle ich entsprechend auch nur das, was für mich relevant ist. Für mich ist eine gute Nugget-Länge 10 Minuten maximal. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend #5: Hybride aus On- und Offline</h4>
</p>
<p>In diesem Jahr habe ich zu 98% online gearbeitet. Das ist keine große Überraschung, da Präsenz-Treffen die meiste Zeit des Jahres nicht möglich waren. Meine Einschätzung für die Zukunft ist, dass es immer mehr <strong>Hybride aus On- und Offline-Komponenten</strong> geben wird. Warum nicht das Beste aus beidem kombinieren? Diesen Trend sehe ich eher ab der 2. Jahreshälfte 2021, sofern das Virus bis dahin ausreichend eingedämmt ist. Dann aber wird es zunächst einen Run auf Präsenzformate geben, weil viele Menschen endlich wieder im &#8222;echten&#8220; Kontakt sein wollen. Sobald sich das etwas gelegt hat, wird rationaler auf Vor- und Nachteile geblickt werden. Daraus ergeben sich dann die Hybrid-Formate. Ich prognostiziere, dass es sich mit Meetings sehr ähnlich verhalten wird.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wissen macht erst dann Spaß, wenn man es teilt</h4>
</p>
<p>Deshalb arbeite ich täglich daran, für 2021 neue, spannende Formate anzubieten, die hoffentlich alle 5 von mir prognostizierten Trends berücksichtigen werden. Vielleicht ist da auch was für Dich oder Deine Mitarbeiter*innen dabei. </p>
</p>
<p>Was denkst Du? Welche Trends siehst Du für 2021? Ich freue mich darauf, von Dir zu hören! Kommentiere gern auf LinkedIn oder Facebook unter meinem Artikel.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2020/12/5-trends-in-learning.jpg?w=940" alt="" class="wp-image-1006" /></figure>
</p>
<p>Since I am not a fan of looking back over the year, I prefer to take a look into the crystal ball today and talk a little about learning. For a very long time, I have been concerned with how people learn best, both professionally and out of private interest. So-called &#8222;lifelong learning&#8220; is very high on my priority list. I just don&#8217;t usually call it that, as you can tell from the quotation marks. For me this is nothing that needs to be mentioned, as if it were a special achievement. Much like movement, learning is a natural part of my self-image for me. And by learning, I don&#8217;t just mean purely academic learning, but rather about further development at all levels, for example also at the social and the ecological. With that in mind, I find it interesting that you obviously have to mention it if you are a lifelong learner. I find the reverse conclusion even more interesting: If I can choose to be a lifelong learner, that must also mean that I can decide against it. I find that a) frightening and b) astonishing because that implies  that the human brain can consciously decide against learning. The way I look at the brain, however, that&#8217;s what it&#8217;s there for. Okay, it is also there to control central functions necessary for survival (e.g. circulation, breathing, sleep, reflexes, etc.). But a lizard&#8217;s brain can do that too. Before I get too philosophical now, here&#8217;s my first learning trend that I forecast for 2021 (and beyond):</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend # 1: Self-determined learning</h4>
</p>
<p>Crises of any nature create uncertainty. A natural human reaction to uncertainty is to seek orientation. Preferably in the form of other people who appear trustworthy to us and whom we believe will lead us safely through the crisis. Various very unfortunate behaviors and developments lead to an ever greater loss of trust, for example in relation to politicians or the financial sector. We are forced to look for other ways back to safety.</p>
</p>
<p>One of these ways is an important trend that I believe will intensify more and more in the coming years: <strong>self-determined learning</strong>. For people who choose this path, the <strong>quality of the respective source</strong> is becoming more and more important. A lot of time is invested in personal education and skills development, regardless of the topic. At the same time, people think very broadly and outside the box. This is a trend that I very much appreciate and for which I stand 100% myself.</p>
</p>
<p>As an expert, this gives me the opportunity to live up to my responsibility and to give more and more people my share of the orientation they as for. For companies, this trend means that HR developers have to rethink and, if necessary, urgently adapt their development offers in order to continue to be an attractive employer. Fortunately, some companies have already come a long way and offer their employees, for example, <strong>individual training budgets</strong> that can then be used independently. What is sure to work less and less are run-of-the-mill training courses that are tipped over people using the watering can principle. Not only is it not effective, it is also a waste of money. That is one of the reasons why I rely on tailor-made measures. Individual virtual business coaching in particular is already working well and will be in greater demand.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend # 2: Limited knowledge</h4>
</p>
<p>A trend as powerful as that of self-determined learning naturally comes with an equally strong counter-trend: An alternative reaction to a lack of trust and growing disorientation is that we isolate ourselves and content ourselves with information from our immediate surroundings. This is called <strong>limited knowledge</strong>. This is nothing new, we have known this for a very long time from regulars&#8216; tables and similar phenomena. The internet does the rest to reinforce this trend: If I&#8217;m not careful, I quickly end up in a knowledge bubble that is basically nothing more than a <strong>virtual regulars&#8216; table</strong>. Everyone can answer for themselves whether they would like to sit at a regulars&#8216; table or not. Some people isolate themselves even more literally and practice so-called<strong> &#8222;cocooning&#8220;</strong>. What sounds so cozy at the same time harbors the risk that the caterpillar trapped in the cocoon will interrupt the metamorphosis and never become a butterfly.</p>
</p>
<p>Admittedly, this is a trend that makes me uncomfortable. I myself regularly question whether I sit down at regulars&#8216; tables myself in between without noticing. And that&#8217;s the tricky thing. My hope is that my ability to reflect will prevent that as much as possible. At the same time, I&#8217;m not arrogant enough to think that I&#8217;m completely over it. Mind you, there <strong>are</strong> intellectual regulars&#8216; tables.</p>
</p>
<p>For my job, this <strong>self-reflection</strong> is exactly what is crucial. I see it as one of my great tasks for the future to further strengthen people&#8217;s ability to reflect. It is also this ability to reflect that represents an important trend in its own right, which will be one of the main criteria, especially when assessing executives. For me, the ability to reflect primarily means that I think about myself and my behavior and that I can take on different perspectives. Only when I have mastered this can I really lead others.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend # 3: No matter where, no matter when</h4>
</p>
<p>This is a sub-form of self-determined learning. However, this is less about the content and more about the <strong>independence of time and place</strong>. This is an effect of digitilization that I feel should be applied even more to learning. In terms of communication, social media, and entertainment (if viewed as different categories), this has been normal for years. We still have potential in the area of learning. There are so many great providers out there today who make it possible for experts like me to share their knowledge with other people. And in a way that enables people to freely decide for themselves when and where they want to learn: on the sofa, in the office, with a view of the Rhine, on the beach, on the train, &#8230; In other words: anywhere wherever there is reception. Companies are well advised if they rely less on their fixed learning paths, which are often associated with face-to-face events. Instead, it is a good investment for employees to choose their own path. And that is then financed through the aforementioned individual training budget. Many purchasing departments would have to rethink their processes in order to make them more flexible and faster to list providers. That seems to me to be one of the biggest hurdles that lies in the system at the moment.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend # 4: Well-dosed nuggets</h4>
</p>
<p>I don&#8217;t know about you &#8211; I do like it when I can jump between lessons in an online course, for example. This also means that I can leave out lessons if they don&#8217;t seem relevant to me. It is best if I only receive content that is relevant to me right from the start. So that this is the case for as many people as possible, it makes sense for providers, personnel developers and the like to divide content into <strong>brain-friendly nuggets</strong>, i.e. small lessons. Then, as a learner, I can choose which nuggets I want. If I decide that privately, I only pay for what is relevant to me. For me, a good nugget length is 10 minutes maximum.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Trend # 5: Hybrids of online and offline</h4>
</p>
<p>This year I have worked 98% online. This is not a big surprise as face-to-face meetings were not possible for most of the year. My assessment for the future is that there will be more and more <strong>hybrids of online and offline components</strong>. Why not combine the best of both? I tend to see this trend from the second half of 2021, provided that the virus has been sufficiently contained by then. There will initially be a run on presence formats because many people finally want to be in &#8222;real&#8220; contact again. As soon as that has subsided, the advantages and disadvantages will be looked at more rationally. This then gives rise to the hybrid formats. I predict that it will be very similar with meetings.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Knowledge is only fun if you share it</h4>
</p>
<p>That&#8217;s why I work every day to offer new, exciting formats for 2021 that will hopefully take all 5 of the trends I forecast into account. Maybe there is something in there for you and/or your employees.</p>
</p>
<p>What do you think? What trends do you see for 2021? I look forward to hearing from you! Feel free to comment on my article on LinkedIn or Facebook.</p>
</p>
<p>Until next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Schwächen sind übertriebene Stärken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:08:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin total im Stress. Ich stecke nämlich gerade in den letzten Zügen einer Erkältung. Und das heißt, dass ich meinem Plan hinterher hänge. Weil ich nämlich seit neuestem meine Termine absage, wenn ich krank bin. Verhaltensänderung ist also möglich. Ich lese gerade das Buch &#8222;Triggers&#8220; von Marshall Goldsmith, dem Executive Coach Guru. In dem [&#8230;]</p>
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<p>Ich bin total im Stress. Ich stecke nämlich gerade in den letzten Zügen einer Erkältung. Und das heißt, dass ich meinem Plan hinterher hänge. Weil ich nämlich seit neuestem meine Termine absage, wenn ich krank bin. Verhaltensänderung ist also möglich. Ich lese gerade das Buch <strong>&#8222;Triggers&#8220; von Marshall Goldsmith</strong>, dem Executive Coach Guru. In dem Buch geht es genau darum, wie schwierig es für Erwachsene ist, eine echte Verhaltensänderung hinzubekommen, die nachhaltig ist. Dass es so schwierig ist, liegt, einfach gesagt, an den ganzen Triggern unserer Umwelt, denen wir permanent ausgesetzt sind. Und diese Trigger verleiten uns dazu, in bestimmte Verhaltensweisen zu verfallen. Ob das nun der Schokoriegel ist oder dieser eine Satz, den wir hören und der dann einen ganz bestimmten Film in uns ablaufen lässt. Um den Triggern gegenüber fair zu bleiben, möchte ich noch erwähnen, dass es auch positive Trigger gibt. Die machen uns halt nur keine Schwierigkeiten und werden deshalb, wie es so oft im Leben ist, nicht weiter beachtet. </p>
</p>
<p>Ich lese genauer gesagt gerade drei Bücher von Marshall Goldsmith gleichzeitig, weil es einer meiner Trigger ist, jemanden entdeckt zu haben, von dem ich lernen will. Dann dreht mein Hirn durch und will alles jetzt und sofort wissen, verstehen und umsetzen. Und das wiederum macht das ganze Thema Ruhe und Gesundwerden schwierig. Ich habe zwar die Termine abgesagt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich nicht arbeite. Also eigentlich doch keine echte Verhaltensänderung, sondern vielmehr Kosmetik, die mich so tun lässt, als wäre ich sehr achtsam mit mir. </p>
</p>
<p>Jedenfalls bin ich total im Stress, weil nun meine Wochenplanung hinten und vorne nicht mehr stimmt. <strong>Und was tut der Mensch, wenn er Stress hat? Mehr von dem, was gut funktioniert, wenn er entspannt ist. </strong>Das ist eine der grundsätzlich wunderbaren Strategien unseres Gehirns. Spart nämlich Energie. Auf den ersten Blick jedenfalls. Bis wir dann merken, dass es irgendwie immer anstrengender wird. Und das liegt daran, dass zu viel des Guten eben nicht mehr gut ist. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Das Kernquadrat von Daniel Ofman</h4>
</p>
<p>Es gibt dazu ein wunderbares Modell von <strong>Daniel Ofman. </strong>Er nennt es das <strong>Kernquadrat</strong>. Das Kernquadrat besteht aus vier Feldern:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Qualität</strong></li>
<li><strong>Falle</strong></li>
<li><strong>Herausforderung</strong></li>
<li><strong>Allergie</strong></li>
</ol>
</p>
<p>Es sagt aus, dass aus einer Qualität eine &#8222;Falle&#8220; werden kann, wenn wir sie übertreiben. Beispiel: Eine meiner Qualitäten ist <strong>Agilität</strong>. Wenn ich in Stress gerate, überhole ich mich quasi selbst und feuere eine Idee nach der nächsten raus. Das führt dann unter Umständen dazu, dass ich den Überblick verliere und in dem Ideen-Chaos gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll. Das ist meine dazugehörige &#8222;Falle&#8220;. Ich nenne sie <strong>&#8222;Ideen-Überflutung&#8220;.</strong> So weit, so gut. Um aus der Falle wieder rauszukommen, brauche ich das, was Ofman meine Herausforderung nennt. Für mich ist das in diesem Kontext eine <strong>Struktur</strong>, in die ich meine Ideen gießen kann. <strong>Die Herausforderung ist mein Entwicklungsfeld. </strong>Wenn ich also in Stress gerate, versuche ich, das passende Entwicklungsfeld zu identifizieren und meinen Fokus darauf zu legen. Das beruhigt sofort (schon die Reflexion über das Entwicklungsfeld wirkt Wunder). Und dann habe ich einen Pack-An.</p>
</p>
<p>Das mit der Allergie ist ganz wörtlich gemeint. Hier versteckt sich das Gegenteil meiner ursprünglichen Qualität, auf das ich allergisch reagiere. Sprich: Wenn jemand anderes (!) diese Eigenschaft zeigt, triggert mich das enorm. Womit wir wieder beim Anfang wären. Wie ich mit diesem Trigger umgehe, ist meine Entscheidung, kein Schicksal. In diesem Beispiel ist meine Allergie die Übertreibung meiner Herausforderung. Einfach gesagt: Wenn jemand starr seiner Struktur folgt, ohne Flexibilität, ohne Agilität, ohne Spielraum, drehe ich durch. Ich nenne das <strong>Rigidität</strong>. Und das positive Gegenteil ist wiederum meine Qualität, das agile Entwickeln von Ideen. </p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/04/grafik-ofman.png?w=1024" alt="" class="wp-image-1592" /><figcaption>Das Kernquadrat nach Daniel Ofman</figcaption></figure>
</p>
<p><strong>Im Beispiel sieht es also folgendermaßen aus:</strong></p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Qualität</strong>: Agilität; <em>zu viel des Guten führt zu meiner</em></li>
<li><strong>Falle</strong>:<strong> </strong>Ideen-Überflutung; <em>das positive Gegenteil ist meine</em></li>
<li><strong>Herausforderung</strong>: Struktur; <em>zu viel des Guten führt zu meiner</em></li>
<li><strong>Allergie</strong>: Rigidität; <em>das positive Gegenteil ist meine Qualität (Agilität).</em></li>
</ol>
</p>
<p><strong>Im Umkehrschluss bedeutet das, dass hinter jeder Falle und hinter jeder Allergie, hinter jeder vermeintlichen Schwäche eine Qualität steckt.</strong> Cool, oder? Es lohnt sich, die zu entdecken. Sowohl bei dir selbst als auch bei anderen. Und da wir nur im Hier und Jetzt reflektieren können, hilft das auch bei der Achtsamkeit, die wiederum ein hervorragendes Mittel gegen Stress ist. Ich merke beim Schreiben, wie mein Stresslevel sinkt. Das liegt zum einen daran, dass ich gerade mein Stressverhalten reflektiere, zum anderen, dass ich mir durch diesen Blog-Post eine Struktur geschaffen habe, in die ich meine wilden Ideen gießen konnte. Vielleicht steht es um meine Qualität zur Verhaltensänderung doch besser als ich dachte.</p>
</p>
<p>Vielleicht hast du beim Lesen im Hinterkopf schon reflektiert, welche Qualitäten sich hinter deinen Fallen verbergen. Und hinter den Eigenschaften deiner Mitmenschen, auf die du allergisch reagierst. </p>
</p>
<p><strong>Welche Qualitäts-Entdeckung hat dich besonders überrascht? Lass mir gern einen Kommentar da.</strong></p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/schwaechen-sind-uebertriebene-staerken/">Schwächen sind übertriebene Stärken</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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		<title>Was wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen anders machen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast es sicher schon mitbekommen: Ich betone gern und viel, dass wir im Coaching eine andere Rolle einnehmen als sonst. Dass wir nicht beraten, sondern fragen. Dass wir keine Tipps geben, sondern einen Rahmen für Reflexion. Damit unsere Kund*innen ihre eigenen Lösungen finden können. Das ist die Quintessenz dessen, wieso wir überhaupt als Coaches [&#8230;]</p>
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<p>Du hast es sicher schon mitbekommen: Ich betone gern und viel, dass wir im Coaching eine <strong>andere Rolle</strong> einnehmen als sonst. Dass wir nicht beraten, sondern fragen. Dass wir keine Tipps geben, sondern einen Rahmen für Reflexion. Damit unsere Kund*innen ihre eigenen Lösungen finden können. Das ist die Quintessenz dessen, wieso wir überhaupt als Coaches gebucht werden: Alles andere hat unsere Kundin sehr wahrscheinlich schon ausprobiert. Sie ist bereits so weit gekommen &#8211; es fehlt nur noch der letzte Schritt, um vom Wissen ins Tun zu kommen. Was sie jetzt definitiv nicht braucht, sind weitere Ratschläge. Oder unsere Strategien und Empfehlungen. Vielleicht findet sie die zwar interessant, aber sie werden sie nicht über die unsichtbare Schwelle bringen, vor der sie steht. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Ich muss dir etwas gestehen&#8230;</h4>
</p>
<p>Ich weiß das alles. Und doch muss ich dir etwas gestehen: <strong>Manchmal denke ich trotzdem noch, ich wüsste es besser als meine Kundinnen.</strong> Und will ihnen ganz unbedingt einen heißen Tipp geben. </p>
</p>
<p>Vielleicht kennst du das von dir selbst auch und ärgerst dich, wenn du dich dabei &#8222;erwischst&#8220;. Du hast recht damit, ideal ist es nicht. Und doch ist es ganz natürlich, denn wir stecken sooo viel in der Rolle der Problemlöserin, dass es verständlicherweise verlockend ist, viel Zeit in dieser bekannten und beliebten Rolle zu verbringen. Das geht ja oft schon früh morgens zu Hause mit der eigenen Familie los, wenn du zum Beispiel weißt, wo alles ist, was die Anderen suchen. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mach es transparent</h4>
</p>
<p>Wichtig ist, dass du es bemerkst, wenn es dir im Coaching passiert. Und dann etwas anderes machst. Oder aber in dem Moment bewusst entscheidest, aus der Coach-Rolle raus zu gehen, weil es gerade etwas anderes braucht. Auch das mache ich seeeehr oft. Allerdings: Ich mache das <strong>immer</strong> (!!!) transparent für meine Kundin. Ich sage ihr ganz einfach, dass ich kurz die Rollen wechsle und ich in welche ich jeweils schlüpfe. Und ich frage sie <strong>immer</strong> (!!!), ob das okay für sie ist. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Sei anders als die alten Chefs</h4>
</p>
<p>Die Voraussetzung für diese Rollenflexibilität ist, dass du dir der verschiedenen Rollen wirklich bewusst bist und sie auch bewusst auswählst. Wenn du eher das Gefühl hast, die Rolle wählt dich statt umgekehrt, macht es Sinn, dass du deine Kompetenzen in diesem Bereich stärkst. Dein Ziel ist es schließlich, deine Kundin so in ihre Selbstwirksamkeit (= sie findet ihre eigene Lösung, die für sie und ihre Situation passt, und die SIE SELBST umsetzen kann) zu begleiten, dass sie dich nicht mehr braucht. What?! Japp. Du machst dich überflüssig. Ansonsten bist du wie der alte Chef, der denkt, ohne ihn läuft nix. Gute Chef*innen waren schon immer die, die sich selbst überflüssig machen. Neudeutsch: Empowerment. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Zugewandtheit ist der Schlüssel</h4>
</p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass <strong>wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen</strong> genau das richtig machen: <strong>Sie sind ihren Kund*innen zugewandt. </strong>Das bedeutet für mich, dass sie:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>zuhören</strong> (und zwar auch und besonders, wenn es Kritik gibt)</li>
<li><strong>Fragen</strong> stellen (auch da hilft danach das Zuhören)</li>
<li>wirklich <strong>neugierig</strong> sind</li>
<li>echtes <strong>Interesse</strong> zeigen an den <strong>Bedürfnissen</strong> ihrer Kund*innen</li>
<li>nicht nur interessiert sind und zuhören, sondern dann auch <strong>Taten folgen lassen</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Ein wesentlicher Schlüssel, um deine Kund*innen diese Zugewandtheit wirklich spüren zu lassen, ist die <strong>Qualität deines Coachings</strong>. Für manche von uns ist Coaching nur ein Teil des Angebots. Für andere ist es der Kern. So oder so: <strong>Hier machst du den echten Unterschied. Hier begeisterst du. Oder du enttäuschst. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Deine Kundin entwickelt sich. Geh mit.</h4>
</p>
<p>Ja, du kannst auch ohne hohe Coaching-Qualität erfolgreich sein mit deinem Business. Ich halte das allerdings für kein nachhaltiges Geschäftsmodell. Sobald deine Kund*innen eine gewisse Entwicklung durchlaufen haben in deinem Expert*innen-Thema, erwarten sie irgendwann mehr von dir. Nämlich eine echte Transformation ihres eigenen Business. Und die kannst du nicht von außen in Form von Anleitungen und, Butter bei die Fische, der anmaßenden Haltung anstoßen, dass du es am besten weißt. </p>
</p>
<p>Wenn du jetzt den Gedanken hast: &#8222;Hmmm, vielleicht sollte ich da doch nochmal ran&#8230; aber eine Coaching-Ausbildung will ich echt nicht machen.&#8220; &#8211; dann kannst du erleichtert durchatmen. <strong>Ich biete dir eine Abkürzung an.</strong> Geh mit mir ins <strong>Sparring</strong> und finde heraus, an welchen Stellen du dich noch entwickeln kannst und vor allem wie. <strong>Das geht im 1:1 oder in meinem Gruppen-Programm, das ich im Herbst launche. </strong>Vernetz dich mit mir in den sozialen Medien und bleib auf dem Laufenden, wenn dich das interessiert. </p>
</p>
<p>Let&#8217;s get ready to rumble!</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Wie deine inneren Problemmacher zu Unterstützern werden</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:26:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[positiveabsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
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