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	<title>coach Archive | saskiaachtruth.com</title>
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		<title>3 Ideen für entspannte 1:1-Coachings</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:32:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Expertinnen sind wir es gewohnt, alle Antworten zu haben. Hand aufs Herz: fühlt sich ja auch verdammt gut an, dieses schöne rote Retter-Mäntelchen, das wir uns überwerfen. Ich liebe das auch. Achtung, jetzt wird&#8217;s kurz tiefenpsychologisch: Schwierig kann es werden, wenn wir unseren eigenen Wert zum Teil darüber definieren, wie gut wir die Probleme [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Als Expertinnen sind wir es gewohnt, alle Antworten zu haben. Hand aufs Herz: fühlt sich ja auch verdammt gut an, dieses schöne rote Retter-Mäntelchen, das wir uns überwerfen. Ich liebe das auch. <em>Achtung, jetzt wird&#8217;s kurz tiefenpsychologisch: </em>Schwierig kann es werden, wenn wir unseren eigenen Wert zum Teil darüber definieren, wie gut wir die Probleme anderer lösen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wir machen so eine eklige drohende Wenn-Dann-Pädagogik mit uns selbst. Sprich: <em>Ich bin nur dann wertvoll (für meine Kundin), wenn ich ihre Probleme löse. </em>Wow. Das ist ein verdammt hoher Eigenanspruch. Tut mir fast körperlich weh, das hinzuschreiben. Und doch habe ich mich früher selbst ganz oft so gefühlt.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Lustigerweise ist dieses Expertinnen-Verhalten mit all den Lösungen ein eher männlich konnotiertes. Wer kennt das nicht? Du erzählst einem (muss nicht deiner sein) Mann von deinem Problem und willst eigentlich nichts weiter als das. Es erzählen. Und schwupps! hat er dir 3-8 Lösungsvorschläge gemacht. Kann natürlich bei einer Frau genauso passieren. Mir passiert es eher mit Männern. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wir sind es gewohnt, nur noch selten selbst nachdenken zu müssen</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es ist natürlich auch sehr bequem, selbst nicht nachdenken zu müssen. Spart Energie. Oft auch Zeit. Wir sind es inzwischen gewohnt, alles in verdaulichen Häppchen serviert zu bekommen. Zu konsumieren. Videos (am besten mit Untertitel, damit wir nicht auch noch zuhören müssen), Schritt-für-Schritt-Anleitungen, in denen uns alles vorgekaut wird. Vielleicht spürst du das bei deinen Kundinnen auch. Vielleicht hast du das Gefühl, sie würden am liebsten gar nichts selbst tun, sondern erwarten von dir, dass du sie nicht nur begleitest, sondern Huckepack trägst. Falls du dieses Gefühl kennst, kannst du auch kurz darüber reflektieren, inwiefern das nur ein Glaubenssatz von dir sein könnte. Und inwiefern deine Kundinnen nur deshalb nicht selbst ins Tun kommen, weil du sie nicht lässt. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">So richtig spürbar wird das, wenn du zu deinem Expertinnen-Thema auch 1:1-Coachings anbietest. Vielleicht machen dich diese Termine schon vorher total nervös, weil dir Sicherheit fehlt. Sicherheit in den Methoden, Sicherheit im Prozess. Kauf dir jetzt bitte kein Buch. 🙂</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Energieräuber Unsicherheit</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es soll Expertinnen geben, die schlaflose Nächte haben vor diesen 1:1-Coaching-Terminen. Die alle möglichen Szenarien vorab im Kopf durchspielen, um so gut wie möglich vorbereitet zu sein. Und sich dann trotzdem unsicher zu fühlen. Das raubt super viel Energie. <em>Was, wenn die Methode, die ich im Coaching nutzen will, bei der Kundin nicht funktioniert? Wenn sie sprachlos vor mir sitzt? Und ich ihr am Ende dann doch wieder die Lösung serviere? </em>Wenn du das machst, war alles umsonst. Dann hättest du dir echt keinen Stress zu machen brauchen. Und ihr zwei seid wieder in eurem gewohnten Tanz: Sie konsumiert, du ackerst. Blöd für die Kundin, blöd für dich.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Stell dir vor, du siehst dein absolutes Traumkleid im Schaufenster. An der Schaufensterpuppe sieht es fantastisch aus. Du verliebst dich auf den ersten Blick und willst es unbedingt haben. Du gehst in die Boutique und willst es anprobieren. Und jetzt sagt die Verkäuferin zu dir: <em>&#8222;Tut mir leid, anprobieren kannst du das Kleid leider nicht. Du darfst dir nur ansehen, wie es an der Schaufensterpuppe aussieht.&#8220;</em> </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">In dieser Analogie ist natürlich die Verkäuferin die Expertin. Das Kleid steht für die Expertise. Die Puppe zeigt die Expertise in der Theorie. Und du steckst in den Schuhen der Kundin, die die Theorie in ihre Realität mitnehmen möchte. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Viele von uns sind unter anderem deshalb Expertinnen geworden, weil sie Menschen helfen möchten. Wir möchten unsere Kundinnen an die Hand nehmen und von Punkt A zu Punkt B begleiten. Bis hierhin ist alles fein. Und dann kommt irgendwann der Punkt, an dem es gilt, loszulassen. An dem die Kundin ins Tun kommen muss, um das Gelernte nachhaltig in den Alltag zu integrieren. Ansonsten machen wir sie bloß abhängig von uns. Transformation ist etwas anderes. Wenn die gelingt, braucht die Kundin uns nicht mehr. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht lässt dich das erstmal schlucken. Das kann ich gut verstehen. Nur: Wenn es dir gelingt, dass deine Kundin so erfolgreich in die Transformation kommt, dass sie dich nicht mehr braucht, wird sie gar nicht aufhören können, dich zu empfehlen. Und sie wird ziemlich sicher ohne mit der Wimper zu zucken weitere Angebote von dir kaufen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Was nützt dir eine Kundin, die ohne dich nicht ans Ziel kommt? Die nur durch deine Anstrengung etwas erreicht? Das klingt für mich nicht nach einem nachaltigen Geschäftsmodell, an dem du langfristig Freude haben wirst. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wie klingt stattdessen das: Du zeigst der Kundin deinen Weg (Expertin). Dann bringst du sie in die Reflexion, damit sie deinen Weg so anpassen kannt, dass er für sie passt (Coach). Deine Kundin erlebt im Coaching mit dir echte Aha-Momente, die es spielend leicht für sie machen, das von dir vorab vermittelte Wissen in ihre Realität umzusetzen. Und du gehst tiefenentspannt in die 1:1-Coachings, weil du genau weißt, wann welche Methode Sinn macht. Und weil du weißt, dass du jetzt gerade nicht das rote Retter-Mäntelchen brauchst, sondern deine Kundin in ihrer Selbstwirksamkeit unterstützt. Das nimmt dir den Erfolgsdruck, der beim Coaching nichts zu suchen hat. Du gibst den Rahmen. Die Arbeit macht sie. Klingt gut, oder?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">3 Ideen zum Ausprobieren</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss hat die Expertin in mir noch ein paar Ideen für dich zum Ausprobieren:</p>
</p>
<ol class="has-primary-background-color has-background wp-block-list">
<li>Denk so oft du kannst folgenden Gedanken: <strong>&#8222;Ein guter Coach hat nicht alle Antworten. Ein guter Coach stellt die passenden Fragen.&#8220;</strong></li>
<li>Wenn deine Kundin dich im 1:1-Coaching auf deine Frage hin mit großen Augen anguckt und sowas sagt wie: &#8222;Das weiß ich auch nicht.&#8220;, <strong>sag einfach nichts.</strong> Schluck den Köder nicht. Guck stattdessen mal, wie lange du die Stille aushältst. Und beim nächsten Mal hältst du es schon etwas länger aus. </li>
<li>Wenn sie auf deine Frage sowas sagt wie: &#8222;Das finde ich schwer.&#8220;, sagst Du: <strong>&#8222;Tu mal kurz so, als wäre es ganz leicht.&#8220;</strong> Und dann zurück zu 2. </li>
</ol>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Falls du es noch nicht weißt: Ich zeige Unternehmerinnen, wie sie ihre Kundinnen coachen können &#8211; auch ohne Coach-Ausbildung. Bei mir gibt es jede Menge Coaching-Hacks. <a href="https://www.instagram.com/saskiaachtruth/" target="_blank">Folg mir auf Instagram</a> und abonniere am besten jetzt gleich meinen Blog, um nichts zu verpassen!</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis nächsten Freitag! Bleib klar. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Wieso Coaching wie Welpenschule ist</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:23:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, die Leinen abgenommen und dann eine Art Schutzraum mit Gatter für unseren jeweiligen Welpen gebildet. Dabei gehst du in die Hocke, lässt den Welpen zwischen deine Beine kommen und hältst dann bei Bedarf die Hände mit ausgestreckten Armen wie ein Gatter vor den Welpen, ohne ihn zu berühren. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Letzteres war besonders spannend für mich, denn ich habe, wie so viele Hundebesitzer, eher die Tendenz, sie schützend zu halten, zu umarmen und beschwichtigend zu streicheln. Das allerdings führt logischerweise dazu, dass ich durch meine Aktionen <strong>a) ihr Gefühl der Unsicherheit verstärke und b) ihr die Möglichkeit nehme, frei zu entscheiden, </strong>ob sie sich aus der &#8222;Höhle&#8220; trauen und die anderen Welpen kennenlernen will. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Parallele zu all dem, was ich hier und überall sonst, wo ich predige, immer erzähle, hat sich mir regelrecht aufgedrängt: Ich bin in diesem Bild die Expertin, die Trainerin, die Unternehmerin, die kontrollieren will, die glaubt, sie müsse schützen, lenken, sagen, wie es geht. Mücke ist die Kundin, die Klientin, die ihre eigenen Erfahrungen machen will, auf ihre eigene Art. <strong>Und ich lasse sie einfach nicht. </strong></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ja, okay, ich meine es gut. Ich will auf keinen Fall, dass ihr was passiert. Ich bin ja auch verantwortlich für sie. Doch dass ich mit meinen Beschwichtigungen nicht zeige, dass ich alles im Griff habe, <strong>sondern stattdessen signalisiere, dass es Grund gibt, sich Sorgen zu machen,</strong> ist nicht zielführend. <strong>Mein Job ist es, einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich frei bewegen kann. In dem sie ihre Lösungen ausprobieren und finden kann. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Merkst du was? <strong>Genau so ist es, wenn du deinen Kundinnen nicht den Raum gibst, den sie brauchen, um selbst auszuprobieren, was für sie funktioniert. </strong>Deshalb ist es so wahnsinnig hilfreich, wenn du dir on top auf deine Expertise Coaching-Kompetenzen schaufelst.  Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für dich bedeutet das: <strong>Loslassen. </strong>Für deine Kundin bedeutet das: Sie kann sich im von dir gehaltenen Rahmen so bewegen, dass sie neue Wahlmöglichkeiten entdeckt, weil sie entspannt &#8222;schnuppern&#8220; kann, was da alles so ist. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du sie jetzt wieder festhältst (aka ihr sagst, was sie machen soll) oder sie streichelst (aka sie durch dein Verhalten &#8211; ungewollt &#8211; klein machst und ihr Gefühl der Unzulänglichkeit verstärkst), wird&#8217;s nix mit der Entwicklung. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über all dem steht Vertrauen. </strong>Vertrauen in dich, Vertrauen in die Selbstkompetenz deiner Kundin, Vertrauen in den Prozess. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich hab&#8216; gestern in der Kälte auf dem Hundeplatz mal wieder sehr deutlich gespürt, wie sich Vertrauen anfühlt: Mega gut. Probier&#8217;s mal aus.</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>&#8222;Back to base&#8220;: Wie Dich der Fokus auf Deine Stärken unschlagbar macht</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:32:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Ich hatte gestern die Ehre, zu Gast zu sein bei einem meiner Boxtrainer, Rüdiger May, der in seinem Format &#8222;LIGHTS OUT&#8220; verschiedene Interviewpartner einlädt. Er verbindet in seinen Gesprächen den Boxsport mit der jeweiligen Expertise des Gastes, was für mich ein super spannendes Format ist. Wir [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/back-to-base-wie-dich-der-fokus-auf-deine-staerken-unschlagbar-macht/">&#8222;Back to base&#8220;: Wie Dich der Fokus auf Deine Stärken unschlagbar macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">To read this article in English, please scroll down. Ich hatte gestern die Ehre, zu Gast zu sein bei einem meiner Boxtrainer, Rüdiger May, der in seinem Format &#8222;LIGHTS OUT&#8220; verschiedene Interviewpartner einlädt. Er verbindet in seinen Gesprächen den Boxsport mit der jeweiligen Expertise des Gastes, was für mich ein super spannendes Format ist. Wir haben uns, klar, über Kommunikation im (Box-)Sport unterhalten. Nicht nur hat mir das riesigen Spaß gemacht, ich habe auch mal wieder viel dazugelernt. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Als Rüdiger mich vor ein paar Wochen gefragt hat, ob ich Lust hätte, die September-Folge mit ihm zu gestalten, habe ich sofort ja gesagt. Und dann kam nahtlos meine Frage: &#8222;Wie kann ich mich vorbereiten?&#8220; Rüdigers Antwort war für mich ziemlich herausfordernd. Er sagte nämlich: &#8222;Du brauchst Dich nicht vorzubereiten. Wir reden einfach.&#8220; Puh. Echt jetzt? Das ist ziemlich harter Tobak für meinen inneren Perfektionisten. Ja, ich arbeite sehr gern im Freestyle, wann immer es geht. Freiheit steht mir gut. Da kommen mir meist richtig tolle Ideen. Gleichzeitig habe ich im Laufe der Jahre über mich gelernt, dass ich meine allerbesten Leistungen immer dann abrufen kann, wenn ich mich grob vorbereite, also sozusagen den Rahmen gesteckt habe, um mich dann innerhalb dieses Rahmens frei zu bewegen. Wenn ich einen Vortrag halte, weiß ich zum Beispiel immer ganz genau, was meine jeweils ersten und letzten drei Sätze sein werden. Dazwischen lasse ich mir gern den Freiraum, situativ auf den Kontext und die Menschen, die mir hoffentlich ihre Aufmerksamkeit schenken, einzugehen. Ich glaube, dass mich das ausmacht und eine meiner größten Stärken ist. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn mir nun aber jemand, in diesem Falle Rüdiger, sagt, dass ich keinen Rahmen stecken muss, beschert mir das erstmal leichte Panik. Was, wenn ich dann gar nichts zu sagen habe? Und schon gar nichts Klares, was ja aus naheliegenden Gründen mein Aushängeschild sein sollte? Ich bin bekennender Vielredner und Sprechdenker &#8211; und das verstärkt sich definitiv in Situationen, in denen ich verunsichert bin (aka Stress habe &#8211; unter Stress machen wir mehr von dem, was in der Entspannung gut für uns funktioniert). Das beobachte ich auch regelmäßig bei anderen Menschen in meinen Coachings und Trainings: Oft haben wir ein wahnsinniges Bedürfnis, unsere Unsicherheit mit Worten zu übertünchen. Needless to say: Das klappt in der Regel so semi. Wir unterliegen dem Irrglauben, dass, je wortreicher wir uns erklären, je mehr Schleifen wir drehen, wir den Anderen mit unserer vermeintlichen Eloquenz unter den Tisch reden können und er vielleicht gar nicht merkt, dass wir im Grunde komplett ahnungsbefreit sind. Davor hatte ich also echt Schiss. Ich fürchte sogar, dass das in Teilen gestern genau so passiert ist. Ich bin gespannt, wie ich es empfinden werde, wenn ich das fertige Video analysiere. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Besonders interessant ist für mich dabei jetzt, dass ich mit dieser &#8222;Finde den Fehler&#8220;-Haltung und meinem Fokus auf mein vermeintliches Versagen genau das Gegenteil von dem praktiziere, was ich Rüdiger gestern geraten habe. Er wollte nämlich von mir wissen, wie er in seiner Rolle als Trainer die Kommunikation mit seinem Athleten vor, während und nach dem Kampf so optimal wie möglich gestalten kann. Selbstverständlich greift Rüdiger auf einen reichen Erfahrungsschatz aus seiner aktiven Zeit als Boxer zurück und versucht nun, es möglichst noch besser zu machen als seine Trainer damals. Nun hat ihn vor allem interessiert, wie ich als Kommunikations-Expertin das sehe: Was sind Kardinalsfehler? Was ist stattdessen zu empfehlen? </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich habe ihm geantwortet, dass aus meiner Sicht einer der größten Fehler eines Trainers sein kann, wenn er oder sie den Fokus auf die Schwachpunkte des Sportlers legt. In der Regel weiß ein Profisportler auch ohne das Zutun des Trainers, wenn etwas nicht gut lief. Ich finde es deshalb wenig hilfreich, wenn die Aufmerksamkeit des Sportlers noch stärker auf den Fehler gerichtet wird, indem von außen zusätzlich darauf hingewiesen wird. Durch das Finger-in-die-Wunde-Legen erhebe ich mich &#8211; gewollt oder ungewollt &#8211; über den anderen. In der Transaktionsanalyse nach dem Psychologen Eric Berne sprechen wir hier vom sogenannten &#8222;kritischen Eltern-Ich&#8220;, aus dem heraus kommuniziert wird. Daraufhin lassen sich in der Regel zwei wesentliche Reaktionsmöglichkeiten des &#8222;Gerügten&#8220; beobachten: 1. Trotz bis hin zur Rebellion (Berne nennt das &#8222;rebellisches Kind-Ich&#8220;) oder 2. Angepasstheit bis hin zur Selbstkasteiung (&#8222;angepasstes Kind-Ich&#8220;). Beides sind Verhaltensmuster, die langfristig gesehen eine echte Entwicklung unmöglich machen. Ziel ist die Kommunikation auf Augenhöhe: von &#8222;Erwachsenem-Ich&#8220; zu &#8222;Erwachsenem-Ich&#8220;. Mein Erfahrung ist übrigens, dass ich auch und besonders wirkungsvoll mit Kindern auf dieser vermeintlich den Erwachsenen vorbehaltenen Ebene kommunizieren kann. Und, Dir ist es längst klar, auch im Unternehmens-Kontext macht es Sinn, sich dieser Dynamiken bewusst zu sein. Allzu oft verleitet uns unsere Rolle als Führungskraft dazu, den Mitarbeiter aus dem kritischen oder auch aus seinem nicht weniger hässlichen Pendant, dem fürsorglichen Eltern-Ich, heraus anzusprechen. Beides ist übergriffig und führt selten zum gewünschten Ergebnis. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Denk jetzt nicht an einen rosa Elefanten</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Was also ist hilfreich, wenn es nicht so gut läuft &#8211; im Ring oder im Job-Kontext? Wie sollte der Trainer bzw. die Führungskraft (Du kannst das beim Weiterlesen beliebig gleichsetzen) mit dem Sportler bzw. dem Mitarbeiter (dito) kommunizieren? Für mich ist das ganz klar: Sobald ich als Trainer den Fokus auf das lege, was gut läuft, und das auch ausspreche, versetze ich den Boxer mental deutlich schneller in die Lage, weiter auf diese Kompetenzen zuzugreifen. Beim Fokus auf die Fehler ist das Gegenteil der Fall: Das Risiko, dass der Boxer in eine Abwärtsspirale fällt, ist hoch. Das menschliche Gehirn braucht um ein Vielfaches länger dafür, die Negation in eine zielgerichtete Aktion umzuwandeln. Das liegt daran, dass die Gehirnhälfte, die für Bilder, Emotionen und Erlebnisse zuständig ist, diese nur in positiver Form herstellen kann. Obwohl die andere Gehirnhälfte, die für die Logik zuständig ist, die Botschaft mit dem &#8222;Nicht&#8220; versteht, kann die andere Seite sie nicht weiter verarbeiten. Das ist der Grund dafür, dass wir sofort an den berüchtigten rosa Elefanten denken, wenn jemand uns auffordert, jetzt auf keinen Fall an einen rosa Elefanten zu denken. (Ich bin ziemlich sicher, dass Du gerade an einen rosa Elefanten denkst.) Es kommt also in den beiden Hirnhälften etwas Unterschiedliches an &#8211; und das führt zu Verwirrung im Gehirn. Klarheit erreiche ich demnach dann, wenn ich von vornherein eine positive Botschaft sende. Erst recht, wenn ich wenig Zeit habe und die Aufmerksamkeit meines Empfängers durch den einen oder anderen Treffer des Gegners vielleicht beeinträchtigt ist. Im systemischen Coaching arbeite ich bei der Zielformulierung ausschließlich lösungsorientiert und lasse jegliche Negation des Klienten sofort von ihm auflösen. Diese Negationen sind meist ein Produkt der logischen Gehirnhälfte. Das Umwandeln mache ich mit der Frage: &#8222;Was möchtest Du stattdessen?&#8220; So kann im Klienten eine Vision, ein Bild des angestrebten Zustands entstehen. Ohne die bleibt sein Gehirn vermutlich in der Verwirrung stecken und es passiert schlicht nichts. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich also will, dass mein Sportler mit den bestmöglichen mentalen Voraussetzungen in den Ring steigt, ist es hilfreich, schon in der Vorbereitung den Fokus auf die Stärken zu legen. Und auf das, was er tun soll. Dabei kann man auch gern verschiedene Szenarien durchspielen: Was, wenn der Gegner etwas anderes tut, als wir antizipiert hatten? Damit der Boxer schnell wieder in seine innere Mitte zurückfindet, kann der Trainer ihn durch positive, lösungsorientierte Botschaften unterstützen. Dabei gilt für mich die magische Drei: Maximal drei Botschaften zur Zeit. Ansonsten kommt es eventuell zur nächsten Verwirrung des Gehirns. Kurze, knappe Sätze, die mehrfach mantra-artig wiederholt werden. Wichtig finde ich, dass der Trainer sich dabei selbst gut beobachtet: Sobald er spürt, dass er eher seinen eigenen Stress runterfahren will durch das Sprechen, sollte er aufhören. Sonst kann auch das kippen und den Sportler nerven.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Was hat gut geklappt? Was willst Du beim nächsten Mal anders machen?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Was aber ist mit der Analyse im Nachhinein? Selbstverständlich ist es für die Entwicklung auch entscheidend, mögliche Fehler der Vergangenheit schnell zu analysieren und ebenso zügig eine alternative Vorgehensweise für die Zukunft zu entwickeln. Agilität, Du erinnerst Dich. Meine Empfehlung für die Analyse: Falls der Kampf gewonnen ist, bitte den Erfolg erstmal genießen. Falls nicht, kann man ein wenig schneller in die Analyse einsteigen. Analyse heißt für mich übrigens nicht nur Fehler-Analyse, sondern ich will doch auch analysieren, was besonders gut funktioniert hat, damit sichergestellt ist, dass sich das verankert und kein Zufallsprodukt ist. Deshalb macht es Sinn, erstmal mit dem zu starten, was gut funktioniert hat. Jede Niederlage, auch wenn sie noch so eindeutig war, bringt auch etwas mit sich, das gut war. Immer. Ich finde es gut, wenn der Trainer zuerst den Sportler sprechen lässt: <strong>Was hat gut geklappt? </strong>Dann kann der Trainer ergänzen und/oder bestätigen. Dann ist wieder der Boxer dran: <strong>Was willst Du beim nächsten Mal anders machen?</strong> Diese Frage finde ich deutlich stärker lösungsorientiert als die Frage nach den Dingen, die nicht funktioniert haben. Das ist sozusagen die &#8222;Was möchtest Du stattdessen&#8220;-Frage aus dem Coaching. Noch besser wird es, wenn danach auch die Trainerleistung entsprechend analysiert wird &#8211; von beiden gemeinsam. Das ist vielleicht manchmal noch etwas ungewohnt. Auch darüber haben Rüdiger und ich uns gestern unterhalten: Die alte hierarchische Denke ist schon noch da. Nach dem Motto: 1. Der Trainer hat immer Recht. 2. Hat er Unrecht, gilt Regel Nr. 1. Ja, es gibt Situationen, in denen es gut ist, wenn der Boxer auf den Trainer hört, auch wenn er anderer Meinung ist. Das funktoniert aber nur, wenn die Beziehung sich ansonsten auf Augenhöhe bewegt. Nur dann ist gemeinsame Entwicklung möglich. Je mehr Vertrauen aufgebaut wurde zwischen beiden, desto leichter fällt es, sich in der jeweiligen Rolle wohl zu fühlen. Und das geht gut durch Transparenz, durch Austausch, durch Dialog. Damit ich mich dem anderen kontextbezogen unterordnen kann, muss ich loslassen können. Und das geht mit Vertrauen erstaunlich gut. So habe ich es übrigens gestern auch geschafft, mich aus meiner Panik- in die Lernzone zu bewegen. Ich habe Rüdiger vertraut, dass er mir den Rahmen gibt, meine Leitplanken, in denen ich mich bewegen kann. Das Loslassen, das Abgeben der Verantwortung ist der Schlüssel dazu. Und auch der Trainer muss loslassen, nämlich in dem Moment, in dem sein Schützling im Ring steht. Die Verantwortung für den Kampf übernimmt in diesem Moment der Boxer. Jetzt ist die Verantwortung des Trainers ein Mal mehr, den Gesamtüberblick zu behalten und seine Kommunikation an seinen Boxer anzupassen. Wenig hilfreich sind Floskeln wie &#8222;Ruhig, Junge!&#8220; oder ähnliches, besonders wenn der Boxer bereits ganz ruhig ist. Das entlarvt dann leider oft die Ideenlosigkeit des Trainers. Deshalb ist es so wichtig, im engen Austausch mit dem Sportler schon in der Vorbereitung herauszuarbeiten, wie er tickt, was er braucht, was ihn motiviert. Das erfordert Zeit für die Selbstreflexion. Und die steht auch dem Trainer gut. In vielen Fällen kann hier ein Mental Coach wertvolle Unterstützung liefern.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht fehlte mir gestern vor der Kamera ab und zu genau dieser Trainer in meiner Ecke (wir saßen tatsächlich im Boxring), der meine Aufmerksamkeit auf meine Stärken richtet. Der mir mit ruhiger, lauter (ja, das geht gleichzeitig) Stimme sagt: &#8222;Back to base!&#8220; Zurück an die Basis. So nennt Rüdiger das, wenn sein Boxer im übertragenden Sinne den Reset-Knopf drücken und sich auf seine drei sicheren Bänke besinnen soll. Bei einem Boxer kann das sowas sein wie die Doppeldeckung, der Jab und die Atmung. Bei mir wäre das in diesem Kontext das Vertrauen in meine Klarheit, meine Erfahrung und meine Kenntnis über die neurowissenschaftlichen Hintergründe zwischenmenschlicher Kommunikation. Ich habe mir das Kommando &#8222;Back to base&#8220; sofort abgespeichert und werde es mit Sicherheit nicht nur heute Abend im Ring beim Sparring, sondern auch in der nächsten beruflichen Situation nutzen, in der ich vielleicht den Kontakt zu meinen Stärken kurzzeitig verliere. Und das kann eben sowohl im sportlichen Wettkampf als auch im Job passieren, wenn es a) eine unvorhergesehene Abweichung vom Plan gibt oder b) es gar keinen Plan, also einen Rahmen, gab.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Du Lust hast, kannst Du für Dich mal schauen, an welchen Stellen meine beiden Fragen zur Analyse für Dich passen könnten:</strong></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was hat gut geklappt?</strong></li>
<li><strong>Was willst Du beim nächsten Mal anders machen? </strong></li>
</ul>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Das kannst Du gut als Übung für Dich allein machen. Es geht aber auch im Team oder mit Mitarbeitern &#8211; sofern Du Dich dann auch selbst den Fragen stellst und Deine Antworten teilst.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin sehr gespannt auf Deine Rückmeldungen! </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis nächsten Freitag. Bleib klar.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">
</p>
<h2 class="wp-block-heading">„Back to base“ &#8211; How focussing on your strengths leaves you invincible </h2>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Yesterday I had the honor of being the guest of one of my boxing trainers, Rüdiger May, who invites various interviewees in his “LIGHTS OUT” format. In his conversations, he combines boxing with the respective expertise of the guest, which is a super exciting format for me. We talked, of course, about communication in boxing. Not only was it great fun, I also learned a lot.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">When Rüdiger asked me a few weeks ago whether I would like to do the September episode with him, I immediately said yes. And then my question came seamlessly: “How can I prepare?” Rüdiger&#8217;s answer was quite challenging for me. Because he said, “You don&#8217;t need to prepare. We just talk.” Phew. Really now? That&#8217;s pretty tough stuff for my inner perfectionist. Yes, I really enjoy working freestyle whenever I can. Freedom suits me well. I usually get really great ideas. At the same time, over the years I have learned that I can always deliver my very best performance when I prepare roughly, have, so to speak, set the framework in order to then move freely within this framework. When I give a lecture, for example, I always know exactly what my first and last three sentences will be. In between, I like to allow myself the freedom to react to the context and the people who will hopefully pay attention to me. I think that&#8217;s what defines me and is one of my greatest strengths.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">But if someone, in this case Rüdiger, tells me that I don&#8217;t have to set a frame, it gives me a slight panic at first. What if I have nothing to say when it comes to it? And certainly nothing clear, which I am trying to be a figurehead for? I am an avowed talk-a-lot &#8211; and that definitely increases in situations in which I am insecure (aka under stress &#8211; that&#8217;s when we do more of what works well for us in relaxation). I also regularly observe this in other people in my coaching and training sessions: We often have an insane need to cover up our insecurity with words. Needless to say: It usually works semi-well. We are subject to the mistaken belief that the more verbose we explain ourselves, the more loops we turn, we can talk to the other with our supposed eloquence and he or she may not even notice that we are basically completely free of knowledge. I&#8217;m afraid that this, in part, happened to me yesterday. I&#8217;m curious how I will feel when I analyze the finished video.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">What is particularly interesting for me is that with this “find the mistake” attitude and my focus on my supposed failure, I am practicing exactly the opposite of what I advised Rüdiger yesterday. He wanted to know from me how he, in his role as a coach, can make communication with his athletes as optimal as possible before, during and after the fight. Of course, Rüdiger draws on a wealth of experience from his active time as a boxer and is now trying to do it even better than his trainers back then. He was mainly interested in how I, as a communication expert, see it: What are cardinal errors? What do I recommend instead?</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">I replied that from my point of view, one of the biggest mistakes a coach can make can be when he or she focuses on the athlete&#8217;s weak points. As a rule, a professional athlete knows when something is not going well, even without the assistance of the coach. I therefore find it unhelpful if the athlete&#8217;s attention is focused even more strongly on the error by also pointing it out from outside. By putting my finger in the wound, I rise &#8211; intentionally or unintentionally &#8211; above the other. In the transactional analysis according to the psychologist Eric Berne we speak of the so-called “critical parent-self” from which communication takes place. Thereupon two main reaction possibilities of the “reprimanded” can usually be observed: 1. Defiance up to rebellion (Berne calls this “rebellious child-self”) or 2. conformance up to self-mortification (“adapted child-self”). Both are behavior patterns that make real development impossible in the long term. The aim is to communicate on an equal footing: from “adult self” to “adult self”. By the way, my experience is that I can also and particularly effectively communicate with children on this level that is supposedly reserved for adults. And, it has long been clear to you that in a company context it also makes sense to be aware of these dynamics. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">All too often, our role as managers leads us to address the employee from the critical or his no less ugly counterpart, the caring parent-self. Both are overreaching and rarely lead to the desired result.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Do not think about a pink elephant</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">So what is helpful when things are not going so well &#8211; in the ring or in a job context? How should the coach or manager (you can equate this as you like while reading on) communicate with the athlete or employee (ditto)? For me it is very clear: As soon as I, as a coach, focus on what is going well and express it, I mentally enable the boxer to continue to access these skills much faster. When it comes to focusing on the mistakes, the opposite is the case: the risk of the boxer falling into a downward spiral is high. The human brain takes many times longer to convert the negation into a targeted action. This is because the half of the brain, which is responsible for images, emotions and experiences, can only produce them in a positive form. Although the other half of the brain, which is responsible for the logic, understands the message with the “not”, the other side cannot process it further. That&#8217;s why we immediately think of the infamous pink elephant when someone tells us not to think about a pink elephant. (I&#8217;m pretty sure you&#8217;re thinking of a pink elephant right now.) So there is something different going on in the two halves of the brain &#8211; and that creates confusion in the brain. Accordingly, I achieve clarity when I send a positive message from the start. Especially when I have little time and the attention of my recipient may be impaired by one or the other hit from the opponent. In systemic coaching, I work exclusively in a solution-oriented manner when formulating goals and let the client resolve any negation immediately. These negations are mostly a product of the logical half of the brain. I do the transformation with the question: &#8222;What do you want instead?&#8220; In this way, a vision, an image of the desired state can arise in the client. Without it, his or her brain will probably get stuck in confusion and nothing will happen.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">So if I want my athlete to get into the ring with the best possible mental prerequisites, it is helpful to focus on strengths as early as the preparation stage. You can also play through different scenarios: What if the opponent does something different than we had anticipated? The coach can support the boxer with positive, solution-oriented messages so that the boxer can quickly find his way back to his inner center. The magic three apply once again: a maximum of three messages at a time. Otherwise, it may lead to the next confusion of the brain. Short, concise sentences that are repeated several times in a mantra-like manner. I think it&#8217;s important that the coach observes himself carefully: as soon as he feels that he wants to reduce his own stress by speaking, he should stop. Otherwise he can start to annoy the athlete.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">What went well? What do you want to do differently next time?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">But what about the retrospective analysis? Of course, it is also crucial for development to quickly analyze possible past mistakes and just as quickly to develop an alternative approach for the future. Agility, remember? My recommendation for the analysis: If the fight is won, please enjoy the success first. If not, you can get into the analysis a little faster. For me, analysis doesn&#8217;t just mean error analysis, but I also want to analyze what worked particularly well to ensure that it is anchored and not a coincidence. So it makes sense to start with what worked well. Every defeat, no matter how clear, brings with it something that was good. Always. I think it&#8217;s good when the coach lets the athlete speak first: <strong>What went well? </strong>Then the coach can add and/or confirm. Then it&#8217;s the boxer&#8217;s turn again: <strong>What do you want to do differently next time?</strong> I find this question much more solution-oriented than the question about the things that didn&#8217;t work. This is, so to speak, the &#8222;What do you want instead&#8220; question from my own work as a systemic coach. It gets even better if the coache&#8217;s performance is analyzed accordingly &#8211; by both of them together. Maybe that&#8217;s still a bit strange at times. Rüdiger and I also talked about this yesterday: The old hierarchical thinking is still there. According to the motto: 1. The coach is always right. 2. If he is wrong, rule No. 1 applies. Yes, there are situations in which it is good for the boxer to listen to the coach, even if he disagrees. But that only works if the relationship is otherwise on an equal footing. Only then is joint development possible. The more trust has been built between the two, the easier it is to feel comfortable in the respective role. And that works well through transparency, through exchange, through dialogue. So that I can subordinate myself to the other contextually, I have to be able to let go. And that works amazingly well with trust. By the way, yesterday I managed to move from my panic zone to the learning zone. I trusted Rüdiger to give me the framework, my guard rails, in which I can move. Letting go, relinquishing responsibility is the key to this. And the coach also has to let go, namely at the moment when his protégé is in the ring. At this point, the boxer takes responsibility for the fight. Now the coach&#8217;s responsibility is once more to see the big picture and to adapt his communication to his boxer. Phrases such as &#8222;Calm, boy!&#8220; or the like are not very helpful, especially if the boxer is already very calm. Unfortunately, that often reveals the coach&#8217;s lack of ideas. That is why it is so important to work closely with the athlete in preparation to find out what makes him tick, what he needs, what motivates him. That takes time for self-reflection. And it looks good on the coach too. In many cases, a mental coach can provide valuable support here.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Maybe yesterday in front of the camera I missed this very coach in my corner (we were actually in the boxing ring) who directs my attention to my strengths. Who says to me in a calm, loud (yes, that works at the same time) voice: &#8222;Back to base!&#8220; This is what Rüdiger calls it when his boxer is supposed to press the reset button in the figurative sense and remember his three safe banks. For a boxer, it can be something like double coverage, jab and breathing. For me, in this context, that would be trust in my clarity, my experience and my knowledge of the neuroscientific background of interpersonal communication. I immediately mentally recorded the command &#8222;Back to base&#8220; and I will certainly use it not only tonight in the ring when sparring, but also in the next professional situation in which I might lose contact with my strengths for a short time. And that can happen both in sporting competitions and at work if there is a) an unforeseen deviation from the plan or b) there was no plan at all, i.e. a framework.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>If you feel like it, you can take a look at my two questions about the analysis for yourself:</strong></p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>What went well?</strong></li>
<li><strong>What do you want to do differently next time?</strong></li>
</ul>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">You can do this well as an exercise by yourself. But it is also possible in a team or with employees &#8211; as long as you all ask yourself the questions and share your answers.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">I am really looking forward to your feedback!</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Till next Friday. Stay clear.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Wir sind alle Genies. Sobald wir mit dem Planen aufhören.</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:19:11 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">To read this article in English, please scroll down. Am Mittwochabend hat die deutsche Nationalelf gegen Tschechien gespielt. Ich weiß erst seit heute Morgen, wie das Spiel ausgegangen ist. Wir haben gewonnen. 1:0. Normalerweise wüsste ich das Ergebnis aus erster Hand, weil ich selten ein Spiel unserer Mannschaft verpasse. Am Mittwoch habe ich mich zum ersten Mal bewusst gegen das Spiel im Fernsehen und für das sehr frühe Zubettgehen entschieden. Das ist insofern etwas artfremd für mich, weil ich normalerweise das Gemecker und Gemäkel &#8222;der Anderen&#8220; an Jogi Löw und seinen Jungs richtig ätzend finde und ihnen optimistisch und zuversichtlich die Stange halte. Dass selbst ich in meiner grenzenlosen Loyalität jetzt lieber die Augen schließe als mir das Spiel anzusehen, spricht für mich alarmierende Bände. Und es bringt mich zum Nachdenken: Was ist es, dass uns Menschen begeistert, uns mitreißt, uns unterhält? Und was hat das mit menschlichem Verhalten in der Kommunikation im Unternehmenskontext zu tun?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Kreative Spieler*innen beherrschen die mentale Simulation</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">In meiner Recherche zum Thema fiel mir ein Artikel von Tobias Bug wieder ein, den ich vor einigen Monaten in der Zeit Wissen gelesen hatte. Der Artikel trägt die Überschrift &#8222;Der tödliche Pass&#8220; und behandelt die Verbindung zwischen Neurowissenschaft und Fußball. Die Quintessenz: Kreative Spieler*innen beherrschen die mentale Simulation. Das bedeutet, sie haben die Fähigkeit, verschiedene Lösungsoptionen im Kopf durchzuspielen. Wenn diese Kompetenz dann gepaart wird mit Spielintelligenz, also die jeweils beste Lösung für ein aktuelles Problem zu finden, haben wir es mit Genie zu tun. Das klappt dadurch, dass bekannte, &#8222;normale&#8220; Denkmuster mit ihren &#8222;alten&#8220; Lösungen hinterfragt werden. Je mehr sich ein*e Spieler*in dann für die Umgebung öffnet (in diesem Falle für die Gegen- und Mitspieler*innen und deren Bewegungen), desto kreativer die Entscheidung. Das hat Daniel Memmert, der Leiter des Instituts für Trainingswissenschaft und Sportinformatik in Köln, über seinen Kreativitätstest für Fußballer herausgefunden. Den hat er gemeinsam mit Neurowissenschaftlern der Universität Graz entwickelt. Und seitdem ich das weiß, erscheint es mir absolut logisch, dass die wenigen Momente in einem Spiel, in denen genau das passiert und die Spieler kreative Lösungen finden, diejenigen sind, die mich begeistern. Das erklärt auch, weshalb Weltklasse-Spieler wie Ronaldo oder Messi nur dann wirklich ihre Genialität zeigen können, wenn sie ihre Mitspieler einbeziehen: &#8222;Abschotten und die Umgebung ausblenden ist hinderlich&#8220;, das ist eine der Erkenntnisse von Daniel Memmert. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Langweilige Spiele sind diejenigen, in denen scheinbar nur nach Plan gespielt wird. Jeder bleibt brav auf seiner Position und tut das, was der Gegner, der vorher selbstverständlich x Videoanalysen gesehen hat, erwartet. Ein Torhüter, der wie Neuer plötzlich &#8222;mitspielt&#8220;, ein Sechser, der ein völlig unerwartetes Tor macht, das ist das, was uns begeistert. Diese These lässt sich wunderbar auf alle mir bekannten Sportarten übertragen. Klar, ich denke da auch schnell ans Boxen. Die wirklich großen Boxer waren schon immer diejenigen, die für Überraschungen gesorgt haben. Diese Begeisterung, die wir spüren, wenn wir ein solches Spiel, einen solchen Kampf sehen, dieses Kribbeln, darum geht es. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Planung gaukelt uns vor, wir könnten die Zukunft beherrschen</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Im Umkehrschluss heißt das vielleicht: Wenn wir uns zu intensiv, zu genau vorbereiten, kann es passieren, dass uns genau das im entscheidenden Moment handlungsunfähig macht. Mein Bruder hat neulich einen Kommentar in diese Richtung zu meinem Artikel <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/10/30/back-to-base-teil-2-was-du-tun-kannst-wenn-dir-dein-plan-um-die-ohren-fliegt/" target="_blank">&#8222;Back to Base Teil 2&#8220;</a> hinterlassen: Er fragte sich (und mich), inwiefern seine Angst vor dem Versagen ihn zum &#8222;Über-Vorbereiten&#8220; verleitet &#8211; und inwiefern das wiederum erst Recht zum Versagen des Plans führen mag. Ich bin da ganz bei ihm. Ich denke auch, dass wir uns durch die extensive Planung im Vorfeld gern die Illusion vorgaukeln möchten, wir könnten die Zukunft vorhersehen. Oder gar beherrschen. Da bist Du ja wieder, Kontrolle, alte Freundin. Und das klingt wie? Genau, langweilig. Von unrealistisch einmal ganz abgesehen. Und es führt unweigerlich zu Frustration, wenn wir einen (bestimmt guten) Plan für alle möglichen Szenarien vorbereitet haben und die Wirklichkeit dann etwas ganz anderes vor hat. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Spätestens hier wird die Parallele zum Unternehmenskontext für mich deutlich: Aus lauter Sorge davor, schlecht da zu stehen, fokussieren wir uns oft stärker darauf, möglichst viele Pläne auszuarbeiten, als darauf, neue innovative Lösungen zu generieren, die uns und andere begeistern. Zu oft sind wir schon im Nachhinein gefragt worden: <em>Wieso waren wir darauf nicht vorbereitet? </em>Du merkst es längst, das hat auch viel mit Fehlerkultur zu tun. Die ist in Deutschland noch ausbaufähig, um es freundlich zu formulieren. Es ist natürlich gut, zu analysieren, um denselben Fehler in Zukunft nicht noch einmal zu machen. Aber doch bitte nicht als Rechtfertigungs-Strategie. Im Sinne von: Ich plane, um später Antworten geben zu können, wenn es schief gegangen ist. <em>Guck mal, ich hab&#8216; soooo viel geplant, an mir lag es nicht. </em>Das ist rückwärtsgerichtet und das Gegenteil von Agilität. Und doch wird genau dieses Verhalten weiterhin von vielen Führungskräften gefördert. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Krisen verstärken das, was eh schon vorhanden ist</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wohin das führen kann, zeigt uns aktuell sehr klar und teilweise schmerzhaft die Pandemie. Achtung, schlimmes Wortspiel: P(l)andemie. Mein Eindruck ist, dass diejenigen, die sich selbst den Raum für Kreativität geben &#8211; ob Privatperson oder Unternehmen &#8211; gut für sich mit der Krise umgehen. Krisen haben generell gemein, dass sie bereits Vorhandenes verstärken. Das gilt im Guten wie im Schlechten. Will sagen: Ein Unternehmen, das bereits vor der Krise zu wenig zukunftsfähig agiert hat, schafft es vielleicht nicht durch die Krise. Wenn ich mir erst in der Krise Gedanken mache, wie ich relevant bleibe, kann es zu spät sein. Mache ich mir diese Gedanken permanent, hilft mir diese Agilität in der &#8222;Entspannung&#8220; auch in der Krise. Klingt nach Planung? Jein. Gemeint ist echtes Unternehmertum, und das braucht aus meiner Erfahrung heraus ein ständiges Beobachten des Marktes, inklusive agiler Anpassung. Ich bin, sozusagen, stets bereit für den überraschenden Pass. Ich halte mich anspielbar. Klug finde ich es, wenn wir Pläne eher als Ideen oder Möglichkeiten betrachten. Das macht es psychologisch irgendwie auch viel einfacher, sie wieder loszulassen. Viele verschiedene Ideen für verschiedene Szenarien zu haben, ist für mich Intelligenz. Und dann auf Basis dieser vorbereiteten Ideen im passenden Moment aus dem alten Muster auszubrechen und etwas völlig anderes zu machen als bisher. So entsteht etwas Geniales.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Das Virus ist wenig planbar. Das ist für viele Menschen sehr schwierig. &#8222;Aber ich fahre doch immer zwei Mal im Jahr in den Urlaub!&#8220; oder &#8222;Weihnachten ohne die Großfamilie? Das geht doch nicht!&#8220; sind zwar absolut verständliche Bedürfnisse; die Frage ist nur, wie hilfreich es ist, wenn wir uns an unserem Plan festkrallen in einer Situation, auf die wir so wenig Einfluss haben. Mich macht das eher depressiv, weshalb ich mich in der Regel ziemlich schnell mit den Gegebenheiten abfinde und versuche, die Veränderung als neugewonnene Freiheit zu erleben. Das klingt vielleicht erstmal paradox, funktioniert aber überraschend gut, wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat. Je öfter du die Change-Kurve bewusst durchläufst, desto schneller kannst Du darin werden, in den &#8222;Ausprobier-Bereich&#8220; zu gelangen (siehe hierzu auch meinen Artikel <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/10/30/back-to-base-teil-2-was-du-tun-kannst-wenn-dir-dein-plan-um-die-ohren-fliegt/" target="_blank">Back to Base Teil 2 &#8211; Was Du tun kannst, wenn Dir Dein Plan um die Ohren fliegt</a>). Vielleicht stellst Du ja plötzlich fest, dass Du es gar nicht so schlimm findest, Dich am Weihnachtsabend mal nicht über Deine Schwiegermutter aufzuregen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich mache nächste Woche übrigens Urlaub. Eigentlich hatten wir geplant (!), in die Eifel zu fahren. Da das jetzt nicht geht, bleiben wir zu Hause und kuscheln uns hier ein. Und ich werde mir mal wieder eine kurze Schreib-Pause gönnen, damit habe ich ja im Sommer bereits gute Erfahrungen gemacht. Wer weiß, was die Musterunterbrechung an Kreativität zu Tage fördert. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Zum Abschluss meine Einladung an Jogi Löw: Vielleicht lohnt es sich, Ihre Offenheit für Kreativität zu reflektieren? Lassen Sie die Jungs kurz raus Ihrem System, um den Raum für neue Ideen zu öffnen. Dann gucke ich auch gern wieder zu und feuere Sie und Ihre Mannschaft an. Sie können mich gern dazu anrufen. 🙂</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis übernächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">We are all geniuses. As soon as we stop making plans.</h2>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">The German national team played against the Czech Republic on Wednesday evening.&nbsp;I&#8217;ve only found out how the game ended this morning.&nbsp;We won.&nbsp;1-0.&nbsp;I usually know the result firsthand because I rarely miss a &#8222;Die Mannschaft&#8220; game.&nbsp;On Wednesday I made a conscious decision not to watch the game on TV and to go to bed very early for the first time.&nbsp;This is somewhat alien to me, because I usually find the mumbling and grumbling of &#8222;the others&#8220; about Jogi Löw and his team really annoying and manage to stay optimistic and confident.&nbsp;That even I, in my boundless loyalty, would rather close my eyes than watch the game, alarms me.&nbsp;And it makes me think: What is it that inspires us, carries us away, entertains us?&nbsp;And what does this have to do with human behavior in communication in a corporate context?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Creative players are proficient in mental simulation</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">In my research on the topic, I remembered an article by Tobias Bug that I had read a few months ago in the magazine Zeit Wissen. The article is entitled &#8222;The Deadly Pass&#8220; and discusses the connection between neuroscience and football. The quintessence: Creative players master the mental simulation. This means that they have the ability to work out different solution options in their heads. When this competence is then paired with game intelligence, i.e. finding the best solution for a current problem, we are dealing with genius. This works because known, &#8222;normal&#8220; thought patterns with their &#8222;old&#8220; solutions are challenged. The more a player opens up to perceive his or her environment (in this case  the opponents and fellow players and their movements), the more creative the decision. Daniel Memmert, the head of the Institute for Training Science and Sports Informatics in Cologne, found this out through his creativity test for footballers. He developed it together with neuroscientists from the University of Graz. And since I&#8217;ve learned this, it seems absolutely logical to me that the few moments in a game when that is exactly what happens and the players come up with creative solutions are the ones that inspire me. This also explains why world-class players like Ronaldo or Messi can only really show their genius if they include their teammates: &#8222;Isolating and blocking out the surroundings is a hindrance,&#8220; that is one of Daniel Memmert&#8217;s findings.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Boring games are those that seem to just be played according to plan.&nbsp;Everyone stays in his or her position and does what the opponent, who of course has seen many video analyzes beforehand, expects.&nbsp;A goalkeeper who like Neuer suddenly &#8222;plays along&#8220;, a defensive player who scores a completely unexpected goal, that&#8217;s what inspires us.&nbsp;This thesis can be applied wonderfully to all sports known to me.&nbsp;Naturally, I quickly think of boxing.&nbsp;The really great boxers have always been the ones who caused surprises.&nbsp;This enthusiasm that we feel when we see such a game, such a fight, this tingling sensation, that&#8217;s what it&#8217;s all about.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Planning leads us to believe that we can rule the future</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Conversely, this might mean: If we prepare too intensively, too precisely, it can happen that precisely that makes us unable to act at the crucial moment.&nbsp;My brother recently left a comment on my article <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/10/30/back-to-base-teil-2-was-du-tun-kannst-wenn-dir-dein-plan-um-die-ohren-fliegt/" target="_blank">&#8222;Back to Base Part 2&#8220;</a>: He asked himself (and me) to what extent his fear of failure led him to &#8222;over-prepare&#8220; &#8211; and to what extent that may even more so lead to said failure of the plan.&nbsp;I am with him on this one.&nbsp;I also think that through extensive planning in advance, we would like to give ourselves the illusion that we can foresee the future.&nbsp;Or even master it.&nbsp;There you are again, control, old friend.&nbsp;And that sounds &#8230; ?&nbsp;Exactly, boring.&nbsp;Not to mention unrealistic.&nbsp;And it inevitably leads to frustration when we have prepared a (certainly good) plan for all possible scenarios and reality then has something completely different in mind.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">At this point, at the latest, the parallel to the corporate context becomes clear to me: Out of sheer concern about looking bad, we often focus more on working out as many plans as possible than on generating new, innovative solutions that inspire us and others.&nbsp;Too often have we been asked in retrospect: <em>Why weren&#8217;t we prepared?</em>&nbsp;You have long since noticed that it has a lot to do with the culture of mistakes.&nbsp;In Germany there is still room for improvement, to put it in a friendly way.&nbsp;It is of course good to analyze so as not to make the same mistake again in the future.&nbsp;But please not as a justification strategy.&nbsp;In the sense of: I plan to be able to give answers later if it went wrong.&nbsp;<em>Look, I&#8217;ve planned soooo much, it wasn&#8217;t my fault.&nbsp;</em>This is backward thinking and the opposite of agility.&nbsp;And yet it is precisely this behavior that continues to be encouraged by many managers.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Crises reinforce what is already there</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">The pandemic is currently showing us very clearly and sometimes painfully where this can lead. Warning, pun intended: p(l)andemic. My impression is that those who give themselves the space to be creative &#8211; whether private individuals or companies &#8211; deal with the crisis well for themselves. Crises generally have in common that they reinforce what is already there. This applies to both good and bad. That is to say: a company that did not act enough for the future before the crisis may not make it through the crisis. If I only start thinking about how to stay relevant during the crisis, it can be too late. If I keep thinking about these things, this agility helps me to &#8222;relax&#8220; even in a crisis. Sounds like planning? Yes and no. What is meant is real entrepreneurship, and in my experience that requires constant observation of the market, including agile adaptation. I am, so to speak, always ready for the surprising pass. I keep myself &#8222;playable&#8220;. I think it&#8217;s wise if we see plans more as ideas or possibilities. That makes it a lot easier psychologically to let go of them. Having lots of different ideas for different scenarios is intelligence for me. And then, on the basis of these prepared ideas, break out of the old pattern at the right moment and do something completely different than before. This creates something ingenious.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">The virus is hard to plan. This is very difficult for many people. &#8222;But I always go on vacation twice a year!&#8220; or &#8222;Christmas without the extended family? No way!&#8220; are absolutely understandable needs; the only question is, how helpful it is when we cling to our plan in a situation over which we have so little control. It makes me more depressed, which is why I usually come to terms with the circumstances pretty quickly and try to experience the change as a newfound freedom. That might sound like a paradox at first, but it works surprisingly well once you get used to it. The more you consciously go through the change curve, the faster you can get to the &#8222;try out area&#8220; (see also my article <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/10/30/back-to-base-teil-2-was-du-tun-kannst-wenn-dir-dein-plan-um-die-ohren-fliegt/" target="_blank">Back to Base Part 2 &#8211; What you can do when your plan is up to you flies</a>). Maybe you suddenly realize that you don&#8217;t think it&#8217;s so bad not to get pissed at your mother-in-law on Christmas Eve.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">By the way, I&#8217;m on vacation next week. We had actually planned (!) to go to the Eifel. Since that is not possible now, we stay at home and cuddle up here. And I&#8217;ll take a short break from writing again, as I&#8217;ve already had good experiences with that in the summer. Who knows what creativity the pattern interruption brings to light.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Finally, my invitation to Jogi Löw: Perhaps it is worthwhile to reflect on your openness to creativity?&nbsp;Just let them go out of the system for a little bit to open up space for new ideas.&nbsp;Then I promise to watch again and cheer you and your guys on.&nbsp;You are welcome to give me a call.&nbsp;🙂</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Until Friday after next! Stay clear.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
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		<title>Premium-Kund*innen wollen Premium-Coaching</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:04:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du kannst im Online Business auf zwei Arten Geld verdienen: a) Du verkaufst vielen Leuten ein niedrigpreisiges Produkt oder b) Du verkaufst einigen wenigen Leuten ein hochpreisiges Produkt. Wenn es richtig gut läuft, verkaufst du natürlich irgendwann vielen Leuten ein hochpreisiges Produkt, nur passiert das meistens nicht über Nacht. Falls deine Reichweite noch nicht ganz [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Du kannst im Online Business auf zwei Arten Geld verdienen: a) Du verkaufst <strong>vielen Leuten</strong> ein <strong>niedrigpreisiges Produkt</strong> oder b) Du verkaufst einigen <strong>wenigen Leuten</strong> ein <strong>hochpreisiges Produkt</strong>. Wenn es richtig gut läuft, verkaufst du natürlich irgendwann vielen Leuten ein hochpreisiges Produkt, nur passiert das meistens nicht über Nacht. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Falls deine Reichweite noch nicht ganz da ist, wo du sie gern hättest, liegt Möglichkeit b) nah. Wenn du dich also dafür entschieden hast, deinen Fokus auf dein <strong>Premium-Angebot</strong> zu legen, muss es so gestrickt sein, dass es deine Kund*innen <strong>nachhaltig begeistert</strong> und in eine <strong>echte Transformation </strong>bringt. Das Mittel der Wahl liegt nah: <strong>Coaching muss im Angebot enthalten sein.</strong> Im 1:1 und/oder in der Gruppe. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Coaching ist wie Marketing: Alle machen&#8217;s irgendwie.</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist es mit dem Begriff Coaching ähnlich wie mit dem Begriff Marketing: Viele machen es, wenige wissen, wie es wirklich geht, noch weniger machen es wirklich gut. Ich verstehe, aus welchen Gründen so viele Unternehmerinnen ihre Kund*innen coachen möchten. Ohne Coaching-Elemente ist ein Premium-Angebot auch nur schwer denkbar, denn die Kund*innen erwarten eine Coaching-Begleitung durch die Expertin. Deshalb ist deine Coaching-Kompetenz ein wesentlicher Erfolgsfaktor für dich. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Umso wichtiger ist es, dass du dir <strong>echte Coaching-Kompetenz</strong> aufbaust. Es reicht einfach nicht, dich Coach zu nennen. Jedenfalls nicht, wenn du dich nicht <strong>wie ein Coach verhältst.</strong> </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du als Unternehmerin im Onlinebusiness unterwegs bist, warst du sehr wahrscheinlich auch schon selbst Kundin. Oder bist es noch. Ich zum Beispiel bin fast durchgängig Teilnehmerin in mindestens einem Business-Programm, um immer weiter dazuzulernen. Und in jedem Programm sind Coaching-Elemente enthalten, jedenfalls in den Premium-Programmen. Mal sind das Gruppen-Coaching-Calls, mal 1:1-Coachings, mal Hot Seat Calls.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wieso begeistern uns manche Coaches und andere nicht?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Mal angenommen, das ist bei dir ähnlich: Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wieso du von manchen Coaches so viel für dich mitnimmst (Szenario A) und dich bei anderen eher belehrt fühlst (Szenario B)? Meine These: <strong>Es liegt an der Haltung der Coaches. </strong></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Chancen sind hoch, dass der Coach in Szenario A eine <strong>lösungsoffene Haltung</strong> hat. Das bedeutet für mich, dass er oder sie dir z.B. Fragen gestellt hat, die dir einen Perspektivwechsel ermöglicht haben, <strong>ohne Lösungen vorzugeben</strong>. Und vor allem: <strong>Ohne zu glauben, die Lösung auch nur ansatzweise zu kennen. </strong>In Szenario B könnte es sein, dass der Coach seine <strong>Rolle nicht klar</strong> hat. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Fascinator oder Cowboy-Hut?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich als Coach mit Klient*innen arbeite, setze ich mir vorher meinen imaginären Coaching-Hut auf. Durch den &#8222;Hut&#8220; nehme ich eine vollständig andere Haltung ein. Ich setze dazu ganz bewusst meinen Expertinnen-Hut ab, denn der ist in der Coaching-Situation nicht passend. Das wäre so, als würde ich zu einer Audienz bei der britischen Queen einen Cowboy-Hut aufsetzen statt eines Fascinators. Vermutlich wäre sie <em>not amused</em>. Zu recht. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Genauso geht es deinen Premium-Kund*innen, die sich ein Coaching von dir wünschen. </strong>Sie würden das vielleicht nicht so ausdrücken, weil sie eventuell gar nicht genau sagen können, wie das Coaching sein soll. Im übrigen erwarten sie dieses Können ja von dir, der Expertin. Sie merken im ersten Moment nur, dass sie begeistert sind &#8211; oder eben enttäuscht. Dass sie &#8222;irgendwie mehr&#8220; erwartet hatten. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich denke also, dass es an der Haltung liegt, die mit der jeweiligen Rolle verbunden ist. Wenn ich mit dem Expertinnen-Hut ins Coaching gehe, kann es passieren, dass ich nicht gut zuhöre, was meine Kundin sagt. Das geschieht umso schneller, je mehr ich denke, ich kenne alle Antworten, die sie braucht. Vielleicht kennst du dieses Gefühl auch. Vielleicht hast du es selbst gefühlt, als du Coach warst. Oder du hast es aus Kundensicht erlebt. Und da liegt der Knackpunkt. Wenn ich meinen Coaching-Hut aufhabe, dann weiß ich, wie Sokrates, dass ich nicht(s) weiß. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Besonders in Premium-Angeboten brauchst du Rollenflexibilität</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt viele Situationen, in denen deine Kund*innen genau das wollen: deine Expertise. Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Das &#8222;How to&#8220;. Prinzipien, die du wie eine Blaupause anwenden kannst. Neudeutsch: Framework. <strong>Bei Premium-Angeboten kommt zu der Expertise das Coaching dazu. </strong>Expertise allein reicht nicht mehr, um diese Kund*innen zu begeistern. Es geht auf dieser Stufe nicht mehr nur um die Anleitung, sondern vielmehr um die Begleitung in der Umsetzung. Um unternehmerisches Denken und Handeln. Darum, wie die Kundin deine Anleitung in ihrem Business strategisch nutzen und sich als Unternehmerin weiterentwickeln kann. Das ist sehr individuell. Und genau das kann Coaching leisten. <strong>Es genügt nicht, weiter Expertin zu sein und das dann Coaching zu nennen.</strong> </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Für dich als Anbieterin ist entscheidend, Rollenklarheit zu haben. Wann braucht deine Kundin eine Expertin, wann eine Partnerin, wann einen Coach? Ich nenne das <strong>Rollenflexibilität.</strong></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Expertin:</strong> &#8222;Ich weiß, wie das geht, weil ich es schon x Mal gemacht habe. Ich sage dir ganz genau, was du tun musst. <strong>Schritt für Schritt</strong>.&#8220;</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Partnerin:</strong> &#8222;Wir lernen <strong>gemeinsam</strong> und <strong>tauschen</strong> <strong>uns</strong> <strong>aus</strong>.&#8220; (Das ist das, was idealerweise in Masterminds oder Erfolgsteams passiert. Aber auch als Anbieterin kannst du diese Rolle einnehmen.)</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Coach:</strong> &#8222;Du kannst das. Ich gebe dir einen <strong>Rahmen</strong>, der dich in die <strong>Selbstreflexion</strong> bringt, damit du die <strong>für dich passende Lösung</strong> für dein aktuelles Problem <strong>selbst</strong> findest. Und ich biete dir <strong>Ideen</strong> für die <strong>Zukunft</strong> an, die zu <strong>deinen Zielen</strong> passen.&#8220; (Letzteres ist das <strong>Feedforward! </strong>Dazu habe ich diese Woche jeden Tag ein Reel auf Instagram gemacht, <a href="https://www.instagram.com/saskiaachtruth/reels/" target="_blank">guckst du hier.</a>)</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Bist du schon Coach?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Expertin bist du bereits. Partnerin oft ganz sicher auch. Die Frage ist: Bist du schon Coach? Falls nicht, mach dir keine Sorgen! <strong>Du brauchst nicht zwingend eine monatelange, kostenintensive zertifizierte Ausbildung</strong>. Du willst ja <strong>jetzt</strong> dein Premium-Angebot verkaufen und deine Kundinnen coachen, nicht erst in 1-2 Jahren. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich erarbeite gerade ein <strong>&#8222;Best Of&#8220; der Coaching-Methoden</strong> für dich, mit denen du sofort loslegen kannst. Eine <strong>Toolbox</strong>, die ich aus den <strong>effektivsten</strong> und <strong>wichtigsten</strong> <strong>Elementen</strong> für dich zusammengestellt habe. So kommst du <strong>leicht in die Umsetzung</strong> und bietest <strong>deinen Premium-Kund*innen</strong> einen Weg in die <strong>nachhaltige Transformation</strong>, den sie <strong>durch</strong> <strong>dein Coaching selbstwirksam</strong> wählen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Das ersetzt selbstverständlich keine intensive Coach-Ausbildung. Das soll es auch gar nicht. Ich bin absolut dafür, dass Coaches, die als Coaches auftreten und mit Coaching als Hauptangebot ihr Geld verdienen, eine fundierte Ausbildung inklusive Zertifizierung nachweisen können.<strong> Ich möchte dich unterstützen, wenn Coaching einen Teil deines Angebots ausmacht und nur <em>eine</em> deiner Methoden ist, um deine Kund*innen an ihr Ziel zu bringen.</strong></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">So machst du deine Kund*innen nachhaltig zu <strong>Super Usern</strong>, die deine Produkttreppe® auch noch weiter hochklettern werden.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abonniere meinen Blog, </strong>um keinen Artikel zu verpassen! Für jede Menge Coaching- und Kommunikations-Hacks <strong>folge mir auf Instagram</strong>: <a href="https://www.instagram.com/saskiaachtruth/" target="_blank">Einfach hier klicken.</a> Oder auf <strong>Facebook</strong>: <a href="https://www.facebook.com/saskiaachtruthcoaching" target="_blank">Hier klicken.</a></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Coaching ist wie Marketing. Kann doch jede*r. Oder?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:46:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[coachausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[coachingmethoden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Coachen ohne Coaching-Ausbildung ist ein kontroverses Thema. Die meisten meiner Coach-Kolleg*innen heben zunächst empört die Augenbrauen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Expert*innen zeige, wie sie auch ohne Ausbildung 1a coachen können. Das geht ihnen, glaube ich, gegen die Berufs-Ehre. Ich kann das zum Teil gut verstehen, denn wenn ich sehe, wer so alles in [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Coachen ohne Coaching-Ausbildung</strong> ist ein kontroverses Thema. Die meisten meiner Coach-Kolleg*innen heben zunächst empört die Augenbrauen, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Expert*innen zeige, wie sie auch ohne Ausbildung 1a coachen können. Das geht ihnen, glaube ich, gegen die Berufs-Ehre. Ich kann das zum Teil gut verstehen, denn wenn ich sehe, wer so alles in meiner Branche unterwegs ist und sich &#8222;Coach&#8220; nennt, wundere ich mich manchmal sehr. Ich bin also auch eine potentielle Augenbrauen-Hochzieherin.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es ist allerdings ein fataler Trugschluss, zu glauben, dass deshalb jede*r, die oder der ohne Ausbildung coacht, automatisch ein*e Hochstapler*in ist.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Qualität ist mir wichtiger als Qualifikation</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Mir persönlich geht es insgesamt, nicht nur beim Thema Coaching, immer weniger um die offizielle Qualifikation, sondern um die <strong>tatsächliche Qualität</strong>. Ich bin da Pragmatikerin. Qualifiziert bist du für mich, wenn ich dich Anderen empfehlen würde. Punkt. Ich glaube, dass das ein Effekt des &#8222;neuen&#8220; Lernens ist, das &#8211; zum Glück &#8211; immer selbstbestimmter wird. <strong>Self-directed learning.</strong> Ich kann jederzeit, überall lernen. Wieso soll das nicht auch fürs Coaching gelten? Wieso nicht nur die Dinge rauspicken, wo ich noch <strong>Entwicklungsbedarf</strong> habe? Und <strong>gezielt</strong> dort besser werden? Hätte es diese Art der Coach-Ausbildung gegeben, als ich mich dafür entschieden habe, eine Zertifizierung nachzulegen, um mich noch sicherer zu fühlen, ich hätte das sofort gebucht.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Zur Ehrenrettung der zertifizierten Coaches muss ich sagen: <strong>Ich kenne wirklich viele sehr gute zertifizierte Coaches. </strong>Gleichzeitig kenne ich <strong>mindestens genauso viele</strong>, die zwar ein teuer bezahltes Zertifikat an der Wand hängen haben (Wo ist meins eigentlich? Irgendwo im Schrank. Muss ich mal suchen.), aber <strong>so</strong> <strong>weit von den Grundhaltungen des Coachings entfernt</strong> sind, dass ich mich frage, wozu sie die Ausbildung eigentlich gemacht haben. Scheinbar nicht, um echte Kompetenzen zu entwickeln.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Entspannt coachen statt mit angezogener Handbremse</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich finde es super schade, dass es so viele wunderbare Coaches gibt, die sich teilweise gar nicht trauen, das laut auszusprechen, weil ihnen eben das &#8222;Gütesiegel&#8220; fehlt. Die immer mit angezogener Handbremse coachen und sich vermarkten, weil sie Angst haben, sich angreifbar zu machen. Oder denen eben tatsächlich diese <strong>innere Ruhe</strong>, diese <strong>Sicherheit</strong> fehlt, über die <strong>Methodenkompetenz</strong> zu verfügen, die es braucht.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich kann das mit absoluter Gewissheit sagen, weil ich früher auch zum Team &#8222;<strong>Ich coache mit schlechtem Gewissen&#8220; </strong>gehörte. Ich coache schon seit vielen Jahren. Ich habe in meiner Konzernzeit immer mal wieder im Rahmen von Fortbildungen auch Coachingmethoden gelernt. Und danach erfolgreich angewendet. So richtig gut und entspannt fühlte sich das trotzdem nicht für mich an, auch wenn es dafür gar keinen offensichtlichen Grund gab: Meine Klient*innen waren immer sehr zufrieden und ich habe eigentlich gespürt, dass ich intuitiv sehr vieles richtig mache beim Coaching.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Die leise Stimme, die zischt: &#8222;Du darfst das nicht!&#8220;</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig war da aber eben immer diese leise Stimme in mir, die mir zuzischte: <em>&#8222;Du bist nicht legitimiert! Du darfst das nicht! Und du darfst das auch nicht so gut können ohne richtige Ausbildung!&#8220; </em>Die Stimme kam nicht ausschließlich aus mir selbst heraus. Nein, auch von außen bekam ich das immer mal wieder zu hören. Von Coaches <strong>mit</strong> Ausbildung, versteht sich. Diese Arroganz, zu glauben, man sei etwas Besseres, weil man einen offiziellen, konservativen Weg gegangen ist, hat mich schon immer gestört. Ich kenne das von manchen Leuten, die ihr Diplom von der &#8222;richtigen&#8220; Uni haben, die mich mitleidig angucken, wenn ich von meinem Fachhochschul-Diplom in BWL erzähle.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ja, ich bin zertifizierter systemischer Coach. Ich bin auch stolz darauf und weiß sehr genau, welche Kompetenzen ich mir im Rahmen der Ausbildung angeeignet habe, bei denen es vorher Entwicklungsbedarf gab. Und doch will ich auf keinen Fall so ein Uni-Diplom-Fiesling sein.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mut, Methoden und Struktur, wenn Coaching nicht dein Fokus ist</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Stattdessen möchte ich den Menschen, die coachen möchten, <strong>für die das Coaching an sich aber vielleicht nicht im Vordergrund ihrer Wertschöpfung steht, </strong>Mut machen. Ich möchte ihnen die aus meiner Sicht und Erfahrung <strong>wichtigsten Methoden </strong>vermitteln. Ich möchte ihnen einen <strong>Rahmen</strong> und <strong>Strukturen</strong> geben, auf die sie sich verlassen können. Denn am Ende zählt für mich das, <strong>was bei den Kundi*nnen, Klient*innen</strong> oder wie auch immer du sie nennen möchtest <strong>ankommt</strong>.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Experte ist nicht gleich Coach</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt übrigens auch noch das andere Team in Bezug auf &#8222;Coaching ohne Ausbildung&#8220;. Dieses Team hat diesem Artikel zu seiner Überschrift verholfen. Ich nenne es das <strong>Team &#8222;Coaching ist wie Marketing. Kann doch jede*r.&#8220; </strong>Ich glaube, dass sind diejenigen selbsternannten Coaches, die ich so unangenehm finde. Weil es eben so einige Coaching-Kompetenzen gibt, die entscheidend sind für ein wirkungsvolles Coaching. <strong>Weil es nicht reicht, Experte für ein Thema zu sein. Experte ist nicht gleich Coach.</strong> Wer das erkannt hat, merkt irgendwann, dass es unter anderem <strong>Rollenflexibilität</strong> braucht: Den <strong>bewussten Wechsel zwischen Expertenrolle und Coachrolle. </strong>Mal davon abgesehen, dass sie auch dem Marketing beleidigend unrecht tun. (Wenn du mehr über <strong>Rollenflexibilität</strong> wissen willst, kannst du <a href="https://saskiaachtruth.com/rollenflexibilitaet-und-wozu-du-sie-brauchst/" rel="noopener">hier</a> nachlesen.)</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Eigentlich wollte ich dir heute etwas über <strong>Rollenökonomie</strong> (Inwiefern gelingt es dir, die Rollenflexibilität so zu leben, dass sie optimal für deinen Ressourcenhaushalt ist?) und <strong>Rollenstabilität</strong> (Inwiefern gelingt es dir, in der gewählten Rolle zu bleiben?) erzählen. Aber das läuft ja nicht weg.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">PS: Falls auch du dir <strong>mehr Sicherheit</strong> im <strong>Coaching-Prozess</strong> wünschst, habe ich da was für dich: Mein neues <strong>Freebie</strong> ist ein <strong>Leitfaden für einen entspannten Coaching-Prozess. Lad ihn dir jetzt gleich <a href="https://saskiaachtruth.com/leitfaden-coachingprozess/" rel="noopener">hier</a> kostenlos runter.</strong></p>
</p>
</div>
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		<title>Was wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen anders machen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:43:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast es sicher schon mitbekommen: Ich betone gern und viel, dass wir im Coaching eine andere Rolle einnehmen als sonst. Dass wir nicht beraten, sondern fragen. Dass wir keine Tipps geben, sondern einen Rahmen für Reflexion. Damit unsere Kund*innen ihre eigenen Lösungen finden können. Das ist die Quintessenz dessen, wieso wir überhaupt als Coaches [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Du hast es sicher schon mitbekommen: Ich betone gern und viel, dass wir im Coaching eine <strong>andere Rolle</strong> einnehmen als sonst. Dass wir nicht beraten, sondern fragen. Dass wir keine Tipps geben, sondern einen Rahmen für Reflexion. Damit unsere Kund*innen ihre eigenen Lösungen finden können. Das ist die Quintessenz dessen, wieso wir überhaupt als Coaches gebucht werden: Alles andere hat unsere Kundin sehr wahrscheinlich schon ausprobiert. Sie ist bereits so weit gekommen &#8211; es fehlt nur noch der letzte Schritt, um vom Wissen ins Tun zu kommen. Was sie jetzt definitiv nicht braucht, sind weitere Ratschläge. Oder unsere Strategien und Empfehlungen. Vielleicht findet sie die zwar interessant, aber sie werden sie nicht über die unsichtbare Schwelle bringen, vor der sie steht. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Ich muss dir etwas gestehen&#8230;</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich weiß das alles. Und doch muss ich dir etwas gestehen: <strong>Manchmal denke ich trotzdem noch, ich wüsste es besser als meine Kundinnen.</strong> Und will ihnen ganz unbedingt einen heißen Tipp geben. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht kennst du das von dir selbst auch und ärgerst dich, wenn du dich dabei &#8222;erwischst&#8220;. Du hast recht damit, ideal ist es nicht. Und doch ist es ganz natürlich, denn wir stecken sooo viel in der Rolle der Problemlöserin, dass es verständlicherweise verlockend ist, viel Zeit in dieser bekannten und beliebten Rolle zu verbringen. Das geht ja oft schon früh morgens zu Hause mit der eigenen Familie los, wenn du zum Beispiel weißt, wo alles ist, was die Anderen suchen. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mach es transparent</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wichtig ist, dass du es bemerkst, wenn es dir im Coaching passiert. Und dann etwas anderes machst. Oder aber in dem Moment bewusst entscheidest, aus der Coach-Rolle raus zu gehen, weil es gerade etwas anderes braucht. Auch das mache ich seeeehr oft. Allerdings: Ich mache das <strong>immer</strong> (!!!) transparent für meine Kundin. Ich sage ihr ganz einfach, dass ich kurz die Rollen wechsle und ich in welche ich jeweils schlüpfe. Und ich frage sie <strong>immer</strong> (!!!), ob das okay für sie ist. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Sei anders als die alten Chefs</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Die Voraussetzung für diese Rollenflexibilität ist, dass du dir der verschiedenen Rollen wirklich bewusst bist und sie auch bewusst auswählst. Wenn du eher das Gefühl hast, die Rolle wählt dich statt umgekehrt, macht es Sinn, dass du deine Kompetenzen in diesem Bereich stärkst. Dein Ziel ist es schließlich, deine Kundin so in ihre Selbstwirksamkeit (= sie findet ihre eigene Lösung, die für sie und ihre Situation passt, und die SIE SELBST umsetzen kann) zu begleiten, dass sie dich nicht mehr braucht. What?! Japp. Du machst dich überflüssig. Ansonsten bist du wie der alte Chef, der denkt, ohne ihn läuft nix. Gute Chef*innen waren schon immer die, die sich selbst überflüssig machen. Neudeutsch: Empowerment. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Zugewandtheit ist der Schlüssel</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ich bin überzeugt davon, dass <strong>wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen</strong> genau das richtig machen: <strong>Sie sind ihren Kund*innen zugewandt. </strong>Das bedeutet für mich, dass sie:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>zuhören</strong> (und zwar auch und besonders, wenn es Kritik gibt)</li>
<li><strong>Fragen</strong> stellen (auch da hilft danach das Zuhören)</li>
<li>wirklich <strong>neugierig</strong> sind</li>
<li>echtes <strong>Interesse</strong> zeigen an den <strong>Bedürfnissen</strong> ihrer Kund*innen</li>
<li>nicht nur interessiert sind und zuhören, sondern dann auch <strong>Taten folgen lassen</strong></li>
</ul>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentlicher Schlüssel, um deine Kund*innen diese Zugewandtheit wirklich spüren zu lassen, ist die <strong>Qualität deines Coachings</strong>. Für manche von uns ist Coaching nur ein Teil des Angebots. Für andere ist es der Kern. So oder so: <strong>Hier machst du den echten Unterschied. Hier begeisterst du. Oder du enttäuschst. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Deine Kundin entwickelt sich. Geh mit.</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Ja, du kannst auch ohne hohe Coaching-Qualität erfolgreich sein mit deinem Business. Ich halte das allerdings für kein nachhaltiges Geschäftsmodell. Sobald deine Kund*innen eine gewisse Entwicklung durchlaufen haben in deinem Expert*innen-Thema, erwarten sie irgendwann mehr von dir. Nämlich eine echte Transformation ihres eigenen Business. Und die kannst du nicht von außen in Form von Anleitungen und, Butter bei die Fische, der anmaßenden Haltung anstoßen, dass du es am besten weißt. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du jetzt den Gedanken hast: &#8222;Hmmm, vielleicht sollte ich da doch nochmal ran&#8230; aber eine Coaching-Ausbildung will ich echt nicht machen.&#8220; &#8211; dann kannst du erleichtert durchatmen. <strong>Ich biete dir eine Abkürzung an.</strong> Geh mit mir ins <strong>Sparring</strong> und finde heraus, an welchen Stellen du dich noch entwickeln kannst und vor allem wie. <strong>Das geht im 1:1 oder in meinem Gruppen-Programm, das ich im Herbst launche. </strong>Vernetz dich mit mir in den sozialen Medien und bleib auf dem Laufenden, wenn dich das interessiert. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Let&#8217;s get ready to rumble!</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>3 Dinge, die du machen solltest, wenn du Kundinnen coachst. Und 1, das du seinlassen kannst.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 13:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meine Schwester hat mir vor ein paar Tagen von ihrem früheren Chemielehrer erzählt. Ein genialer Mann, der sehr gut darin war, Dinge explodieren zu lassen. Leider war er nicht gut darin, anderen das Wissen zu vermitteln. Ein echter Experte, dem die Didaktik fehlt. &#8222;So ähnlich stelle ich mir das bei deinen Kundinnen vor&#8220;, hat sie [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Meine Schwester hat mir vor ein paar Tagen von ihrem früheren Chemielehrer erzählt. Ein genialer Mann, der sehr gut darin war, Dinge explodieren zu lassen. Leider war er nicht gut darin, anderen das Wissen zu vermitteln. Ein echter Experte, dem die Didaktik fehlt.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">&#8222;So ähnlich stelle ich mir das bei deinen Kundinnen vor&#8220;, hat sie gesagt. &#8222;Nur dass die den Didaktik-Part drauf haben. Denen fehlt sozusagen die nächste Stufe: Das Coaching.&#8220; Besser hätte ich es selbst nicht ausdrücken können. Manchmal brauchen wir einfach den Blick von außen, um es auf den Punkt zu bringen. Vielen Dank, Laura!</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn du dein Expertinnen-Thema gefunden hast und es deinen Kundinnen Schritt für Schritt vermittelst, hast du dem Chemielehrer schon super viel voraus. <strong>Vielleicht hast du in letzter Zeit festgestellt, dass es einen Unterschied gibt zwischen lehren und coachen. </strong>Vielleicht bist du sogar schon richtig gut im Coaching. Und jetzt merkst du, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, die Rollen zu wechseln. Ich nenne das <strong>Rollenflexibilität</strong>.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wann braucht deine Kundin die Expertin, wann den Coach?</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Situationen, in denen deine Kundin nicht die Expertin braucht, sondern den Coach. Vielleicht hat sie sogar dein Angebot deshalb gekauft, weil sie beides braucht. Wann braucht die Kundin die Expertin, wann den Coach? <strong>Expertin:</strong> Sie braucht die S<strong>chritt-für-Schritt-Anleitung </strong>von dir und will genau wissen, was sie tun muss, um dahin zu kommen, wo du bist. <strong>Coach: </strong>Sie will das <strong>Gelernte für sich anpassen</strong> und <strong>langfristig</strong> <strong>in ihr Business integrieren.</strong> Besonders im <strong>Premium-Bereich</strong> ist es unerlässlich, deine Kundinnen im Coaching in diese <strong>Transformation</strong> zu begleiten. Wenn du darin richtig gut bist, werden deine Kundinnen von deinem Programm begeistert sein. Sie werden dich anderen empfehlen. Und sie werden auch dein nächstes, teureres Angebot kaufen. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Um den Rollenwechsel mit Leichtigkeit hinzubekommen, hilft natürlich eine Coach-Ausbildung. Am besten eine systemische. (Übrigens fällt es auch ausgebildeten Coaches oft super schwer, die Rolle wirklich zu erfüllen. Das ist nämlich keine Frage der Ausbildung, sondern eine der Haltung und der Fähigkeit zur Selbstreflexion. Da. Jetzt habe ich&#8217;s gesagt.) </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Realität ist, dass du als Expertin nicht immer diesen Weg gehen kannst oder willst. </strong>Er ist kosten- und zeitintensiv. Und nicht für jede macht er wirklich Sinn, denn wenn dein Fokus in deinem Business gar nicht auf dem Coaching liegt, ist das eine ziemliche große Investition. </p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Wenn das bei dir so ist und du gleichzeitig den Wunsch hast, <strong>deine Coaching-Kompetenzen zu verbessern</strong> und den <strong>Rollenwechsel leichter hinzubekommen</strong>, habe ich heute 3 Dinge für dich, die du ausprobieren solltest. Und 1, das du getrost seinlassen kannst. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">3 Dinge zum Ausprobieren:</h4>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Beobachte dich.</strong> Mach dir bewusst, wann genau du welchen &#8222;Hut&#8220; aufhast: Expertin oder Coach? Dieses Bewusstsein ist der erste Schritt. Falls du mal kurz den falschen aufhast, kein Problem. Wichtig ist, dass du es bemerkst. Dann kannst du den Hut wechseln.</li>
<li><strong>Hab das Ziel der Kundin im Blick, nicht deins.</strong> Welchen Beitrag kannst du in dem Moment leisten? Welchen Hut braucht es gerade: Expertin oder Coach?</li>
<li><strong>Lass die Expertin in dir immer mal wieder los.</strong> Ja, du hast ein funktionierendes Erfolgssystem. Dein Rezept funktioniert. Wenn ich genau dieselben Zutaten verwende wie du. Wenn ich den gleichen Backofen habe. Wenn ich coache, ist meine Haltung: Ich bin Expertin für mein Thema, meine Kundin ist Expertin für sich und ihr Business. Meine Aufgabe als Coach ist es, meine Kundin in die Selbstwirksamkeit zu begleiten: Sie findet ihr eigenes Rezept. </li>
</ol>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">1 Ding, das du seinlassen kannst:</h4>
</p>
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deinen Perfektionismus. </strong>Der hilft dir hier null. (Und mal ganz ehrlich, wann hilft der je wirklich?) Es geht nicht darum, der perfekte Coach zu sein. Es geht um deine Bereitschaft, dich entwickeln zu wollen. Und dadurch deine Kundinnen in <strong>ihrer</strong> Entwicklung zu begleiten. Das ist das Schöne an der Coach-Rolle: Du brauchst keine Antworten oder Lösungen. <strong>Du brauchst die passenden Fragen. </strong></p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Folge mir auf <a href="https://www.instagram.com/saskiaachtruth/" target="_blank">Instagram</a> und <a href="https://www.facebook.com/saskiaachtruthcoaching" target="_blank">Facebook</a> für jede Menge Coaching-Hacks! Abonniere meinen Newsletter und bekomme alle News direkt in dein Postfach.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p class="wp-block-paragraph">Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/3-dinge-die-du-machen-solltest-wenn-du-kundinnen-coachst-und-1-das-du-seinlassen-kannst/">3 Dinge, die du machen solltest, wenn du Kundinnen coachst. Und 1, das du seinlassen kannst.</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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