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	<title>ziele Archive | saskiaachtruth.com</title>
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		<title>Wie Du mit der Frage &#8222;Wofür&#8220; endlich Deine Ziele erreichst</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you! Kennst Du das auch? Du setzt Dir ein Ziel, bist total motiviert, es zu erreichen, legst los &#8211; und nach ein paar Wochen fragst Du Dich, warum zur Hölle Du Dir das aufgehalst hast? Und das auch noch vollkommen freiwillig? Ich stecke gerade mitten [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you!</p>
</p>
<p>Kennst Du das auch? Du setzt Dir ein Ziel, bist total motiviert, es zu erreichen, legst los &#8211; und nach ein paar Wochen fragst Du Dich, warum zur Hölle Du Dir das aufgehalst hast? Und das auch noch vollkommen freiwillig? Ich stecke gerade mitten in so einer Krux.</p>
</p>
<p>Zugegeben, ich hab&#8216; mir viel vorgenommen, was das Bloggen betrifft. Ich schreibe jede Woche einen neuen Artikel. Und mir ist dabei total wichtig, nicht irgendein irrelevantes Blabla zu schreiben, sondern ich möchte stattdessen über Dinge schreiben, die für meine Leser interessant/neu/spannend oder &#8211; Minimalziel &#8211; zumindest unterhaltsam sind. Das Bloggen an sich ist dabei für mich nur ein Unterziel. Mein ganz großes Lebensziel ist es, die Welt in meinem Einflussbereich positiv zu verändern (*Einspieler Superhelden-Geräusch*). Dass das mein Ziel ist, habe ich bei einer Visionsarbeit herausgefunden, wo es darum ging, mit meinem eigenen Sinn in Kontakt zu kommen. Die große Frage war dabei: Wofür bin ich eigentlich da? Wir Systemiker fragen quasi dauernd nach dem Wofü<em>r: &#8222;Wofür wäre das gut? &#8230; Und wofür wäre <strong>das</strong> gut? &#8230; Und wofür wäre <strong>das</strong> dann gut?&#8220; </em></p>
</p>
<p>Nach dem &#8222;Wofür&#8220; gefragt zu werden kann ziemlich aufwühlend sein, jedenfalls ist es das für mich. Und gleichzeitig sehr erkenntnisreich, denn sobald Du den Sinn kennst, kannst Du Deine Ziele danach ausrichten. Der Mensch an sich ist da recht einfach gestrickt, denn der innere Schweinehund (meiner heißt Schlendrian) macht meistens Sitz und Platz und Bleib, wenn er merkt, dass unser Vorhaben Sinn-getrieben ist. Neudeutsch und im Zusammenhang mit &#8222;New Work&#8220; wird dieser gute alte Sinn konsequenterweise &#8222;Purpose&#8220; genannt. Wäre ja sonst verwirrend, deutsch und englisch zu vermischen. Außerdem klingt es cooler. (Oh Gott, jetzt mache ich das auch schon&#8230;.)</p>
</p>
<p>Meine Blog-Artikel sind also ein Schritt auf dem Weg hin zur Erfüllung meines Sinns. Man sollte meinen, dass mir also nichts passieren kann, was die Umsetzung betrifft, wenn man der Kraft des Sinns vertraut. Gleichzeitig passiert es komischerweise (meistens so ab Mittwochnachmittag), dass ich leichte Anflüge von Panikattacken bekomme, wenn ich daran denke, dass ich ja am Freitag wieder einen Artikel schreiben &#8222;muss&#8220;. Super hilfreich ist es in diesem Szenario dann, wenn wohlmeinende Menschen in meinem Umfeld mich fragen, ob mir das nicht manchmal zu stressig wird, jede Woche ein Artikel sei ja auch echt ganz schön viel. Das hört der Schlendrian natürlich sofort und hebt schon mal erwartungsvoll den Kopf vom Boden. Er flüstert mir zu: <em>&#8222;Hey, hör doch, die anderen finden auch, dass das viel zu krass ist! Wir können ruhig auf alle zwei Wochen gehen.&#8220; </em>Aus, Schlendrian! Böser Schweinehund!</p>
</p>
<p>Meine Analyse dazu ist, dass ich den Kontakt zum Sinn verliere. Das ist erstmal nicht schlimm, so lange ich das merke (Reflexion, da bist Du ja wieder, alter Freund!). Und mich dann wieder an den Sinn erinnere. </p>
</p>
<p>Noch dramatischer kannst Du Dir das vorstellen, wenn das Ziel von anderen gesetzt und zu Deinem gemacht wurde. In Unternehmen passiert das täglich. Dagegen spricht jetzt an sich erstmal nichts, denn ohne Ziele wird es aus meiner Sicht für jede Unternehmung schwierig, irgendetwas zu erreichen. Nur: Ich unterstelle, dass ganz oft der Sinn hinter diesen Zielen nicht klar ist. Im schlimmsten Fall noch nicht mal demjenigen, der das Unternehmen vermeintlich führt. Vielleicht ist ihr oder ihm der Sinn aber auch klar, nur wird versäumt, diesen mit allen anderen zu teilen. Und mit teilen meine ich nicht, irgendwelche Zahlen in 12pt auf Powerpoint-Slides zu schreiben und die dann im Townhall Meeting zu präsentieren. Wenn an der Stelle also die Hausaufgaben nicht gemacht wurden, muss man sich nicht wundern, wenn irgendwie nix passiert. Dafür, dass es eigentlich recht einfach ist, eine Vision zu teilen, schockiert mich das immer wieder. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Vision da ist. </p>
</p>
<p>Die Unternehmensspitze wünscht sich oft von mir in meiner Arbeit, dass ich &#8222;die Leute motivieren&#8220; soll. Und das am besten innerhalb eines Tages. Das finde ich immer sehr spannend. (So nehme ich den Auftrag übrigens niemals an, das wäre absolut unseriös. Ich kläre in solchen Fällen den Auftrag, bis ich einen habe, den ich umsetzen kann.) In meinem Ideal-Szenario mit meinem idealen Kunden würde ich erstmal Visionsarbeit mit dem Auftraggeber machen. Und diese Vision gepaart mit dem Sinn würden wir dann für die Mannschaft runterbrechen. So einen Auftrag hatte ich bisher genau ein Mal. Komisch, oder?</p>
</p>
<p>Sowohl für Ziele, die Du Dir selbst setzt, als auch für die, die Du vielleicht anderen setzt oder von anderen gesetzt bekommst, gilt also: Es lohnt sich, nach dem Wofür zu fragen. Dann braucht es auch keine Motivation von außen mehr. Die klappt langfristig eh nicht, wenn Du mich fragst. Simon Sinek hat dazu seinen legendären TED-Talk &#8222;Start with Why&#8220; gemacht. Ich würde dieses &#8222;Why&#8220;, also &#8222;Warum&#8220;, in ein &#8222;Wofür&#8220; (&#8222;What for&#8220;) verändern. Das ist doch dasselbe, sagst Du? Für mich bringt ein Warum tendenziell schneller ein Gefühl von Defensive mit sich. Das Wofür eröffnet bei mir Raum zur Reflexion. Fühl mal in Dich rein, ob das für Dich auch stimmt. Im Umkehrschluss bedeutet das für mich übrigens auch, dass diejenigen Ziele, für die Du kein überzeugendes Wofür findest, zumindest mal mit einem Fragezeichen versehen werden könnten. </p>
</p>
<p>So, und jetzt habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: </p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Ich bin wieder im Kontakt mit dem &#8222;Wofür schreibe ich eigentlich jede Woche diese Artikel?&#8220;</li>
<li>Mein Artikel ist fertig. 🙂</li>
</ol>
</p>
<p>Zum Abschluss habe ich für Dich noch ein paar Reflexionsfragen, die Dir helfen können, Deine Motivation wieder zu finden:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Wofür ist das gut, wenn ich mein Ziel xy erreiche?</li>
<li>Und wofür ist <strong>das</strong> dann gut?</li>
<li>Und wofür ist <strong>das</strong> dann gut?</li>
<li>Und was wird dadurch für mich möglich? (Danke an Nora Zekorn für meine neue Lieblingsfrage!)</li>
</ol>
</p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich, wie die Kraft des <strong>Wofür</strong> uns fokussieren kann. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Experimentieren! Ich für meinen Teil werde mich genau an dieses Gefühl erinnern, wenn ich morgen mein Lauftraining vor mir her schiebe. Gewöhn&#8216; Dich dran, Schlendrian! Du kannst ja liegen bleiben.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">How you can finally reach your goals by asking „what for“</h2>
</p>
<p>Do you know the feeling? You set a goal for yourself, you’re totally motivated to achieve it, get started – and after a few weeks you’re wondering why the hell you took it on? And that completely voluntarily? I’m in the middle of such a hitch.</p>
</p>
<p>Admittedly, I have set myself high goals when it comes to blogging. I write a new article every week. And it is totally important to me not to write any irrelevant blah, but instead I want to write about things that are interesting/new/exciting for my readers or – minimally – at least entertaining. Blogging itself is only a sub-goal for me. My big goal in life is to change the world in my sphere of influence (*superhero sound*). I found out that this is my goal during a so-called visionary work, which was about coming into contact with my own purpose. The big question was: What am I actually here for? We systemic people keep asking&nbsp;what for: “What would that be good for? … And what would&nbsp;that&nbsp;be good for? … And what would&nbsp;that&nbsp;be good for?“</p>
</p>
<p>Being asked „what for“ can be quite challenging, at least for me it is. And at the same time very insightful, because as soon as you know the meaning, you can align your goals accordingly. The human being is quite simple, because the inner „Schweinehund“ (swine dog), which is a German expression for lack of willpower, (mine is called „Schlendrian“, which is German for „being in a rut“) usually sits and stays when he realizes that our project is meaning-driven.&nbsp;</p>
</p>
<p>So my blog articles are a step towards fulfilling my purpose. One would think that nothing can happen to me regarding implementation if you trust the power of meaning. At the same time, strangely enough (usually from Wednesday afternoon onwards), I get slight touches of panic attacks when I think that I „have to“ write an article again on Friday. In this scenario, it is super helpful (not!) when well-meaning people around me ask me whether it sometimes becomes too stressful for me, that an article every week is really a lot. Of course, Schlendrian hears that immediately and lifts his head from the floor in anticipation. He whispers to me: „Hey, listen, the others also think that this is far too much! We can go to every two weeks.” Drop it, Schlendrian! Bad dog!</p>
</p>
<p>My analysis of this is that I am losing touch with my purpose. That is not a bad thing as long as I notice it (reflection, there you are again, old friend!). And then remember the purpose again.</p>
</p>
<p>You can imagine this even more dramatically if the goal has been set by others and made yours. This happens every day in companies. Nothing speaks against this at first, because without goals it will be difficult to accomplish anything. Only: I assume that the purpose behind these goals is often not clear. In the worst case, not even to the one who supposedly runs the company. Perhaps the purpose is clear to him or her, only the obligation to share it with everyone else is neglected. And by sharing I don’t mean to write any numbers in 12pt on PowerPoint slides and then present them in the townhall meeting. If you didn’t do your homework there, you should not be surprised if nothing happens. Considering that is actually quite easy to share a vision, I am shocked by this again and again. The prerequisite is of course that there is a vision.&nbsp;</p>
</p>
<p>Top management often asks me to „motivate the staff“. Preferably within a day. I find that to be a very interesting request. (By the way, I never accept that kind of order, that would be absolutely untrustworthy of me. In such cases, I clarify the order until I have one that I can implement.) In my ideal scenario with my ideal customer, I would first do vision work with the client. And we would then break this vision together with the purpose down for the team. So far I have had exactly&nbsp;one&nbsp;such job. Weird, isn’t it?</p>
</p>
<p>For goals that you set yourself as well as for those that you may set for others or that others may set for you, the following applies: it is worth asking what for. Then there is no longer any need for external motivation. It won’t work in the long run anyway if you ask me. Simon Sinek did his legendary TED talk “Start with Why” on this. I would change his „why“ into a „what for“. It’s the same thing, you say? For me, a „why“ tends to bring a feeling of defense more quickly. „What for“ opens up room for reflection. Search inside yourself if that’s true for you too. Conversely, for me, this also means that those goals for which you cannot find a convincing „what for“ should at least be challenged.</p>
</p>
<p>So, now I’ve killed two birds with one stone:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>I am again in contact with the „What do I actually write these articles for every week?“</li>
<li>My article is finished. 🙂</li>
</ol>
</p>
<p>Finally, I have a few questions of reflection for you that can help you find your motivation again:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>What is it good for if I reach my goal xy?</li>
<li>Then what would&nbsp;that&nbsp;be good for?</li>
<li>Then what would&nbsp;that&nbsp;be good for?</li>
<li>And what would&nbsp;that&nbsp;make possible for me? (Thanks to Nora Zekorn for my new favorite question!)</li>
</ul>
</p>
<p>It’s really amazing how the power of „what for“ can bring us back our focus. Good luck experimenting! For my part, I will remember this feeling when I procrastinate my running training tomorrow. Get used to it, Schlendrian! You can stay put.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Übers Müssen</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clarity]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich muss endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/">Übers Müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich <strong>muss</strong> endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. Ich muss auch unbedingt jeden Freitag einen neuen Artikel veröffentlichen. Und ich muss, während ich diesen Artikel schreibe, unbedingt noch zwei Ladungen Wäsche waschen und daran denken, unseren Putzmann zu bezahlen, den ich im Hintergrund rumoren höre. Und ich muss endlich meditieren lernen und aufhören, Kaffee zu trinken.</p>
</p>
<p>An einem einigermaßen normalen Tag bin ich so gegen 10 Uhr vormittags vermutlich schon bei ungefähr 328 Müssens, die ich noch abarbeiten muss (argh!). Neulich habe ich mit einer Freundin übers Loslassen gesprochen. Sie hat da so ein paar Dinge, die sie gern loslassen möchte &#8211; und irgendwie will es nicht gelingen. Jedenfalls nicht so, wie sie sich das vorstellt, glaube ich. Da es mir naturgemäß ziemlich leicht fiel, ihr zu sagen, was sie alles loslassen soll (sollen ist irgendwie auch schon wieder ganz schön nah an müssen dran&#8230;), habe ich mal drüber nachgedacht, was ich selbst eigentlich alles loslassen könnte. </p>
</p>
<p>Das ist für mich als Leistungskind gar keine leichte Übung. Ich definiere mich ja zu einem großen Teil über meine inneren Checklistenpunkte, die ich abzuhaken habe. Grundsätzlich spricht da auch nichts gegen, denn meine größten Antreiber &#8222;Beeil Dich&#8220; und &#8222;Sei stark&#8220; haben mich maßgeblich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Gleichzeitig könnten sie gern ab und zu mal ihre Peitschen wegpacken und die Klappe halten. Mich sein lassen, mit all meinen Unzulänglichkeiten, Fehlern und, igitt, Imperfektionen. Es geht nämlich in Wirklichkeit gar nicht um To Do-Listen, sondern um das Annehmen meiner Selbst. Oder, ganz pathetisch ausgedrückt: um Liebe. Dafür braucht es, denke ich, eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst. Und die versuchen wir nur allzu oft durch permanente Aktion und Deflektion zu vermeiden. Schnell, gebt mir ein Smartphone, ich sitze schon seit 10 Sekunden untätig herum!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wo lohnt sich das Müssen wirklich?</h4>
</p>
<p>Das Müssen halte ich für eine andere Form von Deflektion. Es ist sozusagen ein drängender Impuls, der oft zunächst von außen kommt und sich dann auf unser Inneres überträgt. Selten hinterfragen wir dieses Müssen. Manche „Müssens“ sind schon so uralt, dass wir glauben, sie gehören zu uns. Ich denke, es lohnt sich, genau dort mal hinzuschauen: </p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wo lohnt sich das Müssen wirklich? </strong></li>
<li><strong>Wo nicht? </strong></li>
<li><strong>Wo lässt sich das Müssen durch ein Können oder ein Dürfen ersetzen? </strong></li>
<li><strong>Wo gar durch ein Wollen?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Aber wie geht das praktisch? Ich finde, auch hier hilft es wieder, mich zu fragen, wofür es gut wäre, wenn ich xy hätte/könnte/wäre. Und wofür das dann gut wäre. Und wofür wiederum das gut wäre. Und so weiter. Wenn ich dabei irgendwann auf einen Wert stoße, dann könnte es sein, dass dieses Müssen sich lohnt. Meine Erfahrung im Coaching sagt, dass es im Schnitt 5 Mal die Frage &#8222;Wofür wäre das gut&#8220; braucht, bis der Wert kommt. So kannst Du zum Beispiel gut rausfinden, ob es sich um alte Glaubenssätze handelt, die mit Dir bei genauerer Betrachtung wenig bis nichts zu tun haben, oder ob da mehr hintersteckt. Diese alten Glaubenssätze sind ganz oft ein Produkt unserer Sozialisation. Wenn mir zum Beispiel ein für mich wichtiger Erwachsener im Laufe meiner Kindheit immer wieder signalisiert, dass ich nur okay bin, wenn ich mich auf eine bestimmte Weise verhalte, dann ist die Chance (oder Gefahr) groß, dass daraus ein Glaubenssatz für mich wird. Ein Beispiel könnte sein: Ich bin nur liebenswert, wenn ich gefalle. So entstehen im übrigen, stark vereinfacht erklärt, auch die oben erwähnten Antreiber. Ich zum Beispiel trage tief in mir den Glaubenssatz: Ich bin nur okay, wenn ich schnell bin. Das gilt bei mir sowohl fürs Handeln als auch fürs Denken. </p>
</p>
<p>Wenn ich also solche mächtigen Glaubenssätze habe, führen sie mich fast automatisch ins Müssen. Wichtig ist mir dabei, dass ich gar nichts gegen Glaubenssätze habe. Sehr oft sind die sehr hilfreich! Systemisch ausgedrück: Alle Glaubenssätze sind Kompetenzen und haben eine positive Absicht. Entscheidend ist, ob ich sie erkenne, sie dann reflektiere und prüfe, inwiefern sie mir gut tun. Dafür ist der Kontext mal wieder extrem wichtig. Nicht in allen Situationen ist jeder meiner Glaubenssätze mein Freund, positive Absicht hin oder her.</p>
</p>
<p>Was ich ebenfalls herausfordernd finde beim Loslassen, ist, dass ich mir ja nun mal leidenschaftlich gern Ziele setze und verfolge. Und erreiche. Außerdem sind Ziele ein wesentlicher Teil meiner Coachings und Trainings. Und Ziele beinhalten doch auch immer ein Müssen. Oder nicht? Ein gesetztes Ziel, das auf dem Weg (oder schon bereits vor dem Start) wieder losgelassen wird, löst zunächst großen Widerstand in mir aus. Das fühlt sich nach Versagen an. Wenn ich da nun aber mein noch stärkeres Motiv, die Klarheit, drüberlege, dann merke ich schnell, dass beides einander bedingt: Durch das Loslassen habe ich mehr Klarheit (aka Fokus auf die wesentlichen Ziele, die ich erreichen WILL, nicht muss), durch die Klarheit, die ich durch die Frage nach dem Wofür erreiche, kann ich leichter loslassen. Vielleicht möchtest Du das jetzt sondieren und mich fragen: &#8222;Was kommt zuerst, hast Du mehr Klarheit, wenn Du loslässt, oder lässt Du leichter los, wenn Du Klarheit hast?&#8220; Ich muss Dich enttäuschen. Es ist tatsächlich beides. Und das macht es so kraftvoll, glaube ich. </p>
</p>
<p>To Do-Listen sind total okay. Sie geben Struktur und parken Dinge aus Deinem Hirn auf einem Blatt Papier, damit Du wieder mehr Platz für wichtige Gedanken hast. Ich lade Dich lediglich dazu ein, diese Listen zu hinterfragen. Besonders wenn sie gar nicht Deine To Dos enthalten, sondern die von anderen. Das nächste Mal, wenn Du denkst oder Dich sagen hörst: &#8222;Ich muss noch&#8230;&#8220;, halte Dich vielleicht an Helmut Schmidt. Der soll auf nervige Fragen von Journalisten immer mal wieder gesagt haben: <strong>&#8222;Wo steht das?&#8220; </strong>Selbstverständlich nachdem er zunächst einen ordentlichen Zug von seiner obligatorischen Zigarette genommen hatte. Das kannst Du weglassen. </p>
</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich auch, statt an Deiner To Do-Liste öfter mal an Deiner Bucket-Liste zu arbeiten. Oder auch Löffel-Liste, wie ich kürzlich gelernt habe. Das ist die Liste der Dinge, die Du machen willst, bevor Du den Löffel abgibst. Das klingt doch nach einer To Do-Liste, die ganz viel Wollen und ganz wenig Müssen beinhaltet, oder? Und daraus ergeben sich, ich bin sicher, ganz wunderbare Ziele für Dein Leben, die viel größer und kraftvoller sind als die alten. Wenn Dir das dann bewusst wird, ist ganz bestimmt auch das Loslassen auf einmal ein Klacks. Ich hol&#8216; mir jetzt noch &#8217;nen Kaffee. Den will ich nämlich gar nicht loslassen. Dafür habe ich durchgeschrieben und nicht eine einzige Ladung Wäsche gewaschen. Yes!</p>
</p>
<p>Was möchtest Du gern loslassen? Und was &#8222;musst&#8220; Du so alles? Ich bin gespannt, von Dir zu hören.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">About „musts“</h2>
</p>
<p>To read this article in English, you had to scroll down all the way here. It starts right there. I <strong>must</strong> finally figure out how to make sure that my poor English-speaking readers don&#8217;t have to scroll through the whole German article to find the English version. I&#8217;ve had to for weeks. And still haven&#8217;t done it yet. I also <strong>have to</strong> publish a new article every Friday. And while I am writing this article, I absolutely have to wash two loads of laundry and remember to pay our cleaning man, whom I can hear rumbling in the background. And I finally have to learn to meditate and stop drinking coffee.</p>
</p>
<p>On a fairly normal day, around 10 a.m., I&#8217;m probably already at about 328 musts or have-tos that I still have to work through (argh!). I was talking to a friend the other day about letting go. She has a few things that she would like to let go of &#8211; and somehow it won&#8217;t work. At least not in the way she would like it to, I think. Since it was naturally quite easy for me to tell her what she should let go of  („should“ is somehow pretty close to „must“…), I thought about what I could actually let go of myself.</p>
</p>
<p>As a performance child, this is no easy exercise for me. I define myself to a large extent by my inner checklist points that I have to tick off. Basically nothing speaks against it, because my biggest motivators “Hurry up” and “Be strong” have brought me to where I am today. At the same time, they might like to put their whips away from time to time and shut up. Let me be, with all my shortcomings, mistakes and, yuck, imperfections. It&#8217;s actually not about to-do lists, but about accepting myself. Or, to put it very pathetically: about love. For that, I think, we need an intensive examination of ourselves. And we all too often try to avoid this through permanent action and deflection. Quick, give me a smartphone, I&#8217;ve been sitting idly for 10 seconds!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">When is <strong>i</strong>t really worth <strong>i</strong>t to „must“?</h4>
</p>
<p>I consider the „must“ to be another form of deflection. It is, so to speak, an urgent impulse that often first comes from outside and then transfers to our inner being. We seldom question this must. Some musts are so ancient that we believe they belong to us. I think it&#8217;s worth taking a look there:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>When is it really worth it to „must“?</strong></li>
<li><strong>When is ist not?</strong></li>
<li><strong>Where can the „must“ be replaced by a „could“ or an „allow myself to“?</strong></li>
<li><strong>Where even by „want to“?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>But how does that work in practice? I think that here too it helps to ask myself what it would be good for if I had/could/would be xy. And what that would be good for. And what that would be good for. And so on. If at some point I come across a value, then it could be that this „must“ is actually worthwhile. My experience in coaching says that it takes an average of 5 questions of &#8222;What would that be good for&#8220; before the value comes up. For example, you can find out whether these are old beliefs that, on closer inspection, have little or nothing to do with you, or whether there is more to it than that. These old beliefs are quite often a product of our socialization. If, for example, an adult that is important to me repeatedly signals to me in the course of my childhood that I am only okay if I behave in a certain way, then the chance (or danger) is great that it will turn into a belief for me. An example could be: I am only loveworthy if I am being kind . This is how, in a very simplified way, the drivers mentioned above are also created. For example, I have the belief deep down: I&#8217;m only okay if I&#8217;m quick. For me, this applies to both acting and thinking.</p>
</p>
<p>So when I have such powerful beliefs, they almost automatically make me „have to“. It is important to me to say that I have nothing against beliefs. Very often they are very helpful! To put it systemically: all beliefs are competencies and have a positive intention. The decisive factor is whether I recognize them, then reflect on them and check to what extent they are good for me. The context is extremely important for this. Not all of my beliefs are my friends in all situations, positive intention or not.</p>
</p>
<p>What I also find challenging when letting go is that I am passionate about setting and pursuing goals. And achieving them. In addition, goals are an essential part of my coaching and training sessions. And goals always include a must. Or not? A set goal that is let go on the way (or even before the start) initially triggers great resistance in me. That feels like failure. But when I think about my even stronger motive, the clarity, then I quickly notice that both are mutually dependent: By letting go, I have more clarity (aka focus on the essential goals that I WANT to achieve, I don&#8217;t have to), the clarity I achieve by asking „what for“ helps me to let go. Perhaps you would like to dig deeper now and ask me: “Which comes first, do you have more clarity when you let go, or do you let go easier when you have clarity?” I have to disappoint you. It is actually both. And that&#8217;s what makes it so powerful, I think.</p>
</p>
<p>To-do lists are totally okay. They give structure and park things from your brain on a piece of paper so that you have more space for important thoughts. I just invite you to question these lists. Especially if they don&#8217;t contain your to-dos at all, but those of others. The next time you think or hear yourself say: &#8222;I still have to …&#8220;, maybe stick to Helmut Schmidt, my favorite former German Chancellor. In response to annoying questions from journalists, he is said to have replied time and again: “Where is that written?” Naturally for him, he did so after deeply inhaling some nicotine. You can leave that out.</p>
</p>
<p>Perhaps it is also worthwhile to work on your bucket list more often instead of your to-do list. If you’re fairly new to this, like me: This is the list of things you want to do before you die. That sounds like a to-do list that contains a lot of „wants“ and very few „musts“, doesn&#8217;t it? And that results in, I am sure, very wonderful goals for your life, which are much bigger and more powerful than the old ones. When you become aware of this, letting go is definitely a piece of cake. </p>
</p>
<p>I&#8217;ll go get another cup of coffee now. I really don&#8217;t want to let go of my caffeine. The good news is: I wrote this article without stopping and did not do a single load of laundry. Yes!</p>
</p>
<p>What would you like to let go of? And what do you &#8222;have to&#8220; do? I look forward to hearing from you.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
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		<title>Ein bisschen Größenwahn hat noch keinem geschadet</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:29:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. &#8222;Das kannst Du nicht. Was bildest Du Dir eigentlich ein? Das können andere viel besser als Du. Dafür kannst Du doch kein Geld nehmen. Du musst erst noch mindestens 12 Jahre studieren, ganz vielleicht bist Du dann qualifiziert genug. Wen interessiert schon, was Du dazu zu [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. &#8222;Das kannst Du nicht. Was bildest Du Dir eigentlich ein? Das können andere viel besser als Du. Dafür kannst Du doch kein Geld nehmen. Du musst erst noch mindestens 12 Jahre studieren, ganz vielleicht bist Du dann qualifiziert genug. Wen interessiert schon, was Du dazu zu sagen hast? Und überhaupt: Das gibt es doch alles schon. Und zwar besser.&#8220; Schluck.</p>
<p>Walt Disney würde sich im Grab umdrehen, wenn er hören würde, wie unser innerer Kritiker manchmal mit unseren Träumen umgeht. Lieblos. Richtig gemein. Böse. Ich stelle mir dabei so eine hagere Alte vor, die zu viel Haut hat und nach Erfrischungsstäbchen riecht. Diese fiesen, kennst Du die noch, Schokolade mit Orange oder Zitrone drin? Wuäh.</p>
<p>Ich traue mich fast nicht, das hier laut zu schreiben, und flüstere es Dir deshalb zu: Ich selbst fühle mich meistens eher der Fraktion Größenwahn zugehörig. Das ist generell ganz gut für mich, weil es dazu führt, dass ich tatsächlich große Träume habe und die dann fast immer auch umsetze. &#8222;Nur keine falsche Bescheidenheit. Dream big!&#8220; Das sind die Sätze, die mir meine innere Diva dann zuruft. Das ist übrigens ein Kerl mit lila Federboa und Glitzer-Brille, der mich entfernt an Elton John erinnert. Und doch sind mir auch die kleinmachenden Sätze der Oma nicht fremd. Die kenne ich von früher. Aus meiner Zeit v.S. (vor Sinnfindung). Inzwischen glaube ich fest daran: Sobald wir unseren Sinn gefunden haben, macht die Oma sich vom Acker. Weil sie merkt, dass ihre Zeit vorbei ist. Zum Glück ist sie so selbstreflektiert, dass sie das erkennt. Sie bleibt natürlich trotzdem im Hintergrund, denn selbst sie hat ja eigentlich was Gutes mit uns vor. Positive Absicht und so. Aber sie reicht nur noch Tee und Erfrischungsstäbchen.</p>
<h4>Am Anfang standen eine Maus und ein Traum</h4>
<p>Die selbstzerfleischenden Glaubenssätze höre ich heute viel von anderen. Sowohl von Klienten als auch im Freundeskreis. Dann bin ich gedanklich immer ganz bei Walt und hole meine Pompons raus. &#8222;Doch! Wohl! Du schaffst das!&#8220;, brülle ich aus Leibeskräften. Es gibt Plakate und Tröten. Ich will einfach nicht einsehen, dass es so viele Menschen gibt, die sich nicht trauen, große Gedanken zu haben. Und die dann auszusprechen. Und zu leben. Ich träume von einer Welt, in der die Menschen ihren Sinn kennen und mit allem verfolgen, was sie haben. Nur so, glaube ich, kann die Welt besser werden. &#8222;If you can dream it, you can do it.&#8220; Das soll Disney gesagt haben. Am Anfang standen eine Maus und ein Traum. Die Legende sagt, dass er in seinem Haus ein Zimmer hatte, in das er zum Träumen ging. Ob das stimmt oder nicht, ist mir egal &#8211; ich finde die Vorstellung schön. Und was Walt kann, können wir schon lange. (Größenwahnsinnig genug?)</p>
<p>Wenn es um die Entwicklung neuer Ideen oder Lösungsansätze geht, arbeite ich in Workshops gern mit der nach ihm benannten <strong>Disney-Methode</strong> von Robert B. Dilts, bei der man sich nacheinander in verschiedene &#8222;Räume&#8220; begibt: Den Träumer-Raum, den Realisten-Raum und dann den Kritiker-Raum. Man dreht ein paar Runden, bis man am Ende etwas hat, das alle Räume vereint, um die Idee in die Tat umsetzen zu können. Es gibt dazu wirklich ordentliche Anleitungen im Internet zu finden. Die Methode ist deshalb so effektiv, weil &#8211; ähnlich wie bei den &#8222;6 thinking hats&#8220; von Edward De Bono &#8211; die Rollen nacheinander statt gleichzeitig eingenommen werden. So bekommt jeder Part im wahrsten Sinne des Worte den nötigen Raum. Je nach Veranlagung kann es ansonsten schnell passieren, dass wir uns eine Spitzen-Idee schon nach 1 Minute kaputtkritisiert haben mit unseren &#8222;Ja, abers&#8220;.</p>
<p>Dabei fällt mir direkt eine weitere schöne Kreativitätstechnik ein. Da ich nicht weiß, wem wir sie zu verdanken haben und wie sie in Wirklichkeit heißt, nenne ich sie die <strong>&#8222;Ja, und&#8220;-Methode</strong>. Falls Du es weißt, sag mir doch bitte Bescheid, damit ich Credit geben kann. Sie könnte aus dem Improvisationstheater kommen. Die Übung geht gut mit mindestens drei Leuten. Je mehr, desto spannender. So mache ich das ungefähr:</p>
<ol>
<li>Einer startet und stellt kurz seine Fragestellung vor.</li>
<li>Der nächste knüpft an. Dabei ist ausschließlich erlaubt, mit einem &#8222;Ja, und&#8230;&#8220; weiterzumachen.</li>
<li>Jetzt kommt der Dritte. Gleiche Regel wie bei 2. Und so weiter, bis nichts mehr geht. Und dann macht Ihr noch eine letzte Runde. Quantität vor Qualität. Dabei entstehen verrückte und/oder geniale Ideen.</li>
</ol>
<p>Ich gucke ja auch immer gern, was neurowissenschaftlich im Spitzensport so alles genutzt wird, und übertrage das dann in die private und noch lieber in die Business-Welt. Da gibt es viel zu lernen. Was mich total fasziniert, ist zum Beispiel der so genannte <strong>Carpenter-Effekt</strong>, benannt nach dem Naturwissenschaftler William Benjamin Carpenter. Es handelt sich dabei um eine ideomotorische, d.h. eine unbewusst ausgeführte Reaktion. Das bedeutet, dass eine intensive Bewegungsvorstellung bereits Nervenimpulse an die Muskulatur sendet (wenn Dich das interessiert, kannst Du bei Ebersbächer, 1995, mehr darüber lesen). Manchmal kann man gut beobachten, wie Profi-Sportler diese Technik in der Wettkampf-Vorbereitung nutzen. Als der Weltklasse-Sprinter Carl Lewis 1983 die 100 Meter in unter 10 Sekunden (9,86s) gelaufen war, wurde er gefragt, wie sich das anfühlt. Er sagte daraufhin, dass es nicht sein erstes Mal gewesen sei. In seiner Vorstellung sei er schon viele Male unter 10 Sekunden gelaufen. Auch bei vielen Skifahrern sieht es für mich im Fernsehen so aus, als wenn sie gedanklich die Strecke so oft abfahren, bis ihr Gehirn beim tatsächlichen Rennen genau weiß, an welcher Stelle welches Signal an den Körper zu senden ist. Vermutlich stellen sie sich auch vor, wie sie am Ende des Rennens die Arme in Siegerpose hochreißen und danach ganz oben auf dem Treppchen stehen, um ihre Goldmedaille in Empfang zu nehmen. So würde ich das jedenfalls an ihrer Stelle machen. Über das wiederholte &#8222;Durchleben&#8220; einer Zielvorstellung kann ich meinem Gehirn demnach gewissermaßen beibringen, sich auf das Erreichen dieses Ziels auszurichten. Das klappt meiner Erfahrung nach auch ohne die Zuschaltung der Muskulatur.</p>
<h4>Vision, Vorbild, Teilziele</h4>
<p>Warum sollen wir diese wirksamen Techniken nur den Profi-Sportlern überlassen? Auch Du kannst die Macht der Vorstellung für Dich und die Erreichung Deiner Ziele nutzen, ob nun sportlich, beruflich oder privat (falls das für Dich unterschiedliche Dinge sind). Ich mache das so:</p>
<p>1. Setz Dich bequem hin und schließe die Augen. Schreib das Drehbuch für Deinen eigenen Film: Stell Dir mithilfe der so genannten <strong>VAKOG</strong>-Technik (das steht für <strong>v</strong>isuell, <strong>a</strong>uditiv, <strong>k</strong>inästhetisch, <strong>o</strong>lfaktorisch, <strong>g</strong>ustatorisch) so detailliert wie möglich vor, wie es ist, Dein Ziel erreicht zu haben. Bitte stell Dir wirklich vor, dass es bereits so ist. Schmeiß also bitte auch alle Konjunktive (würde, hätte, wäre, &#8230;) raus. Konjunktive sind eindeutig nicht größenwahnsinnig genug. Ich halte diese Technik für noch stärker als die reine Visualisierung, weil sie alle unsere Sinne einbezieht &#8211; und bekanntermaßen nicht jeder Mensch eine Präferenz für das Visuelle hat. Diese Fragen kannst Du zum Beispiel für Dich beantworten: Was siehst Du? Wo bist Du? Wer ist noch da? Was hast Du an? Was hörst Du Dich sagen &#8211; zu Dir selbst und zu anderen? Was hörst Du sonst noch? Was fühlst Du? Was riechst Du? Was schmeckst Du? Was ist sonst noch wichtig?</p>
<p>2. Wiederhole das immer wieder, so oft es geht. Am besten täglich mehrmals. Je häufiger Du das machst, desto stabiler werden die Verknüpfungen in Deinem Gehirn. Du strickst sozusagen ein neues Nervenmuster, bis Du irgendwann auf Autopilot umschalten kannst.</p>
<p>Unterstützen kann es Dich zusätzlich, wenn Du Dir ein Vorbild suchst. Jemanden, der das geschafft hat, was Du auch schaffen willst. Das macht es realistischer und weckt vielleicht den Gedanken in Dir: &#8222;Wenn die das kann, kann ich das auch.&#8220; Wenn Du dann noch Deine große Idee in kleine Schritte unterteilst, erhöhst Du signifikant die Wahrscheinlichkeit, dass Deine Vision zur Realität wird.</p>
<p>Weißt Du übrigens schon, wofür Du da bist? Was Dein Sinn ist? Wenn ja, möchte Dich dringend ermutigen, Deinen Weg zu gehen. Trau Dich. Es wäre so eine Verschwendung, wenn Du es nicht machst. Du kannst das und hast alles, was Du brauchst. Vielleicht weiß Dein Bewusstes das nur noch nicht.</p>
<p>Du hast noch keine Ahnung, weder bewusst noch unbewusst, was Dein Sinn des Lebens ist? Dann kommt hier noch eine <strong>mega gute Reflexions-Übung für die eigene Sinnfindung</strong>, die ich ganz frisch letztes Wochenende bei Kathrin Scheel kennengelernt habe:</p>
<ul>
<li>Such Dir einen lieben Menschen und geht <strong>mindestens eine halbe Stunde</strong> gemeinsam spazieren, wie früher die alten Philosophen. Einer von Euch (A) fängt an und fragt den anderen (B): <strong>&#8222;Wer bist Du und was ist Deine Aufgabe?&#8220;</strong></li>
<li>B antwortet. A stellt direkt wieder dieselbe Frage. B antwortet. <strong>Das macht Ihr mindestens 15 Minuten lang.</strong> Dann wechselt Ihr. <strong>Ja, mindestens 15 Minuten lang.</strong></li>
</ul>
<p>Wenn wir große Ideen und Träume mit Spinnereien und Lügen in einen Topf werfen, dürfen wir uns nicht wundern, dass sie negativ konnotiert sind. Wenn Du ein Kind hast, schau doch mal, wie Du mit dessen Fantasie so umgehst. Und wenn Du jemanden kennst, vielleicht sogar einen Erwachsenen, der ein &#8222;Träumer&#8220; oder ein &#8222;Spinner&#8220; ist, kannst Du auch das mal für Dich prüfen. In meiner Welt sind wir alle Visionäre. Manche von uns haben nur aufgehört, zu träumen. Du hast die Wahl: Willst Du hübsch bescheiden sein oder echte Zufriedenheit erleben?</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch bemerken, dass es Mitarbeitern deutlich leichter fällt, einer Führungskraft zu folgen, die eine klare Vision hat und diese mit ihnen teilt. Dazu muss man nicht der Inhaber des Unternehmens sein. Auch Abteilungen oder Teams können Visionen folgen. Im besten Fall passt der Sinn des einzelnen Mitarbeiters zu dieser Vision. Das sorgt für hohe Motivation und entsprechende Performance. Falls Du also Führungskraft bist und noch visionsfrei durch die Gegend läufst: Es lohnt sich, eine zu entwickeln. Das funktioniert auch mit Deinem Team gemeinsam. Mehr Team-Building geht fast nicht. Und falls Du dabei merkst, dass Deine Vision, Dein Sinn einfach nicht zu Deinem Arbeitgeber passen will &#8211; dann ist auch das eine Erkenntnis, die Dir neue Möglichkeiten eröffnen kann. Du schaffst das! Trööööt!</p>
<p>Bis nächsten Freitag. Bleib klar.</p>
<p>Deine Saskia</p>
<h2>A little megalomania has never hurt anyone</h2>
<p><span class="tlid-translation translation" lang="en">&#8222;You can&#8217;t do this. Who do you think you are? The others are much better than you. You can&#8217;t seriously ask for money for that. You have to study for at least another 12 years, and then you might be qualified enough &#8211; maybe. Who cares what you have to say? And by the way: somebody else is already doing it anyhow. And better.”</span></p>
<p>Walt Disney would turn in his grave if he could hear how our inner critic sometimes deals with our dreams. Loveless. Really mean. Evil. I imagine a gaunt old woman with too much skin who smells like really old chocolate. Yikes.</p>
<p>I almost don&#8217;t dare to write this out loud, and that&#8217;s why I&#8217;m whispering it to you: I myself mostly feel that I am part of the megalomania fraction. This is generally very good for me, because it means that I actually have big dreams and then almost always implement them. “Don&#8217;t be too humble. Dream big!” These are the sentences my inner diva calls out to me. By the way, he&#8217;s a guy with a purple feather boa and glittery glasses who reminds me faintly of Elton John. And yet I am not unfamiliar with Grandma&#8217;s petty sentences. I know them from before. From my time b.f.m. (before finding meaning). I now firmly believe that as soon as we have found our purpose, grandma will leave the field. Because she realizes her time is over. Fortunately, she&#8217;s self-reflective enough to realize that. Of course, she stays in the background, because even she actually has something good in mind for us. Positive intention and all. But now she&#8217;s simply offering tea and chocolates. The good kind.</p>
<h4>In the beginning there were a mouse and a dream</h4>
<p>Today I hear a lot of self-tearing beliefs from others. Both from clients and friends. When that happens, I&#8217;m always with Walt and get my pompoms out. &#8222;Come on! You can do it!”, I shout with all my might. There are posters and horns. I just will not accept it that there are so many people who don&#8217;t dare to think big. And then to proclaim those big thoughts. And to live them. I dream of a world in which people know their purpose and pursue it with everything they have. This is the only way I believe the world can get better. &#8222;If you can dream it, you can do it.&#8220; Disney is supposed to have said that. In the beginning there were a mouse and a dream. Legend has it that in his house he had a room that he went to to dream. I don&#8217;t care whether that&#8217;s true or not &#8211; I think the idea is beautiful. And what Walt can do, we can sure as hell do too. (Megalomaniac enough for ya?)</p>
<p>When it comes to developing new ideas or approaches in workshops, I like to use the <strong>Disney method</strong> by Robert B. Dilts. Y<span class="" title="">ou go into different &#8222;rooms&#8220;, one after the other: first the dreamer room, then the realist room and then the critic room.</span> <span class="" title="">You do a few rounds until you end up with something that unites all the rooms in order to be able to put the idea into practice.</span> <span class="" title="">There are several good instructions to be found on the internet.</span> <span class="" title="">The method is so effective because &#8211; similar to the &#8222;6 thinking hats&#8220; by Edward De Bono &#8211; the roles are taken one after the other instead of simultaneously.</span> <span class="" title="">In this way every part gets the necessary room in the truest sense of the word.</span> <span title="">Depending on the disposition, it can otherwise quickly happen that we have killed a top idea after just 1 minute with our &#8222;Yes, buts&#8220;. </span></p>
<p><span class="tlid-translation translation" lang="en">Another nice creativity technique immediately comes to mind. Since I don&#8217;t know who we owe it to or what it&#8217;s actually called, I&#8217;m going to call it the <strong>&#8222;yes, and&#8220;-method.</strong> If you know its origin, please let me know so I can give the inventor credit for it. The exercise works best with at least three people. The more participants, the more fun. Here&#8217;s roughly how I do it:</span></p>
<p>1. One person starts and briefly presents their question.<br />
2. The next one ties in. You are <strong>only</strong> allowed to continue with a <strong>&#8222;Yes, and &#8230;&#8220;.</strong><br />
3. Now comes the third person. Same rule as for #2. And so on, until nothing will come out of you anymore. And then you do one last round. Quantity over quality. This creates crazy and/or ingenious ideas.</p>
<p><span class="tlid-translation translation" lang="en">I always like to look at what neuroscientific &#8222;tricks&#8220; are used in top-class sports, and then transfer them to the private and, even better, the business world. There&#8217;s a lot to learn there. What totally fascinates me, for example, is the so-called <strong>Carpenter effect</strong>, named after the natural scientist William Benjamin Carpenter. It describes an ideomotor, i.e. an unconscious reaction. This means that an intensive idea of movement already sends nerve impulses to the muscles (if you are interested, you can read more about it in Ebersbächer, 1995). Sometimes you can see how professional athletes use this technique in preparation for competitions. When world-class sprinter Carl Lewis ran the 100 meters in under 10 seconds (9.86s) in 1983, he was asked how it felt. He then said it was not his first time. In his mind he had run under 10 seconds many times. For many skiers, too, it looks to me on television as if they mentally drive down the route so often that their brain knows exactly which signal to send to the body during the actual race. Presumably they also imagine how at the end of the race they raise their arms in a winning pose and then stand at the top of the podium to receive their gold medal. At least that&#8217;s how I would do it if I were them. By repeatedly &#8222;experiencing&#8220; a goal, I can, as it were, teach my brain to align itself with achieving this goal. In my experience, this also works without engaging the muscles.</span></p>
<h4>Vision, role model, small steps</h4>
<p>Why should we leave these effective techniques only to professional athletes? You too can use the power of imagination for yourself and to achieve your goals, whether sporty, professional or private (if these are different things for you). I do it like this:</p>
<p>1. Sit comfortably and close your eyes. Write the script for your own film: Use the so-called <strong>VAKOG</strong> technique (which stands for visual, auditory, kinesthetic, olfactory, gustatory) to imagine in as much detail as possible how it is to have achieved your goal. Please really act like it&#8217;s already happening. So please get rid of all subjunctives (would, could, should, &#8230;). Subjunctives are clearly not megalomaniac enough. I consider this technique to be even stronger than pure visualization, because it involves all of our senses &#8211; and it is well known that not everyone has a preference for the visual. You can answer these questions for yourself, for example: What do you see? Where are you? Who is with you? What are you wearing? What do you hear yourself saying &#8211; to yourself and to others? What else do you hear? What are you feeling? What do you smell? What do you taste? What else is important?</p>
<p>2. Repeat this over and over as often as possible. Preferably several times a day. The more often you do this, the more stable the connections in your brain become. You are &#8222;knitting&#8220; a new nerve pattern, so to speak, until you can switch to autopilot at some point.</p>
<p><span class="tlid-translation translation" lang="en">It may also support you if you look for a role model. Someone who has already done what you want to achieve. That makes it more realistic and maybe arouses the thought in you: &#8222;If she can do that, I can do it too.&#8220; If you then break down your big idea into small steps, you significantly increase the likelihood that your vision will become reality.</span></p>
<p>By the way, do you already know what you are here for? What is your purpose? If so, I would like to strongly encourage you to go your own way. I dare you. It would be such a waste if you didn&#8217;t do it. You can do it and have everything you need. Maybe your conscious mind just doesn&#8217;t know it yet.</p>
<p>You have no idea, neither consciously nor unconsciously, what your purpose in life is? Then here is a really good reflection exercise for finding your own meaning, which I learned very recently from Kathrin Scheel:</p>
<p>Find someone you like and go for a walk together <strong>for at least half an hour</strong>, like the ancient philosophers used to do. One of you (A) starts and asks the other (B): <strong>&#8222;Who are you and what is your task?&#8220;</strong> B answers. A immediately asks the same question again. B answers. <strong>You do this for at least 15 minutes.</strong> Then you switch. <strong>Yes, for at least 15 minutes.</strong></p>
<p>If we lump big ideas and dreams together with crazy ideas and lies, we shouldn&#8217;t be surprised that they have negative connotations. If you have a child, take a look at how you deal with their imagination. And if you know someone, maybe even an adult, who is a &#8222;dreamer&#8220; or a &#8222;crank&#8220;, you can check that for yourself too. In my world we are all visionaries. Some of us simply stopped dreaming. The choice is yours: Do you want to be modest or do you want to experience real satisfaction in life?</p>
<p>To close, I would like to say that it is much easier for employees to follow a leader who has a clear vision and shares it with them. You don&#8217;t have to be the owner of the company to do this. Departments or teams can also follow visions. In the best-case scenario, the purpose of the individual employee fits this vision. This ensures a high level of motivation and corresponding performance. So if you are a leader and still walking around without a vision: It is worth developing one. This also works with your team. More team building is almost impossible. And if you notice that your vision, your purpose just doesn&#8217;t seem to fit your employer &#8211; then this is also an insight that can open up new opportunities for you. You can do it! Hooooooonk!</p>
<p>Till next Friday. Stay clear.</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</div>
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		<title>3 Tipps gegen Motivations-Tiefs</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:58:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Vielleicht bist Du super optimistisch in dieses Jahr gestartet. Dieses Jahr muss ja einfach besser werden. Jetzt setze ich endlich meine Ziele um. Jetzt suche ich mir endlich meinen Traumjob. Lebe gesünder. Mache mehr von dem, was mir gut tut. Oder was Du sonst so erreichen [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down.</p>
</p>
<p>Vielleicht bist Du super optimistisch in dieses Jahr gestartet. <em>Dieses Jahr <strong>muss</strong> ja einfach besser werden. Jetzt setze ich endlich meine Ziele um. Jetzt suche ich mir endlich meinen Traumjob. Lebe gesünder. Mache mehr von dem, was mir gut tut. </em>Oder was Du sonst so erreichen möchtest.</p>
</p>
<p>Vielleicht hast Du in den letzten Wochen viel dafür getan, um Deinen Zielen näher zu kommen. Und dann ist Dir vielleicht plötzlich zwischendurch die Luft ausgegangen. Irgendwie klappt das alles nicht und ist total anstrengend. Eine Mischung aus Selbstzweifel und innerem Schweinehund legt vertrauensvoll seinen fetten Kopf auf Deinem Bein ab. </p>
</p>
<p>Zielverfolgung hat viel mit Motivation zu tun. Und die geht eben manchmal unterwegs verloren. Das ist total normal. </p>
</p>
<p>Die Gründe können vielfältig sein. Meine Erfahrung ist, dass es meistens einer der folgenden ist:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Das Ziel war von Anfang an nicht passend formuliert.</strong></li>
<li><strong>Die Rahmenbedingungen sind anders als angenommen.</strong></li>
<li><strong>Du hast Dein großes Ziel nicht in Schritte unterteilt. </strong></li>
</ol>
</p>
<p>Jeder Mensch ist motiviert. Der Irrglaube einiger Führungskräfte, Mitarbeiter*innen müssten motiviert werden, damit sie gute Arbeit abliefern, ist ein Evergreen der Mythen über Leadership &#8211; und absoluter Quatsch. Richtig ist, dass jeder Mensch unterschiedliche Motive (=Beweggründe, die zur Handlungsbereitschaft führen) hat. Wenn ich die kenne, kann ich entsprechend dafür sorgen, dass sie möglichst erfüllt sind. Deshalb machen auch Gespräche im Business-Kontext zu individuellen Motiven total viel Sinn. </p>
</p>
<p>Motivation lässt sich nicht mit der Gießkanne über die Leute kippen. Ich sehe das so: Für meine Motivation bin ich selbst verantwortlich. Andere können sie durch ihr Handeln unterstützen oder zerstören. Aber niemals können sie sie rein von außen in mir hervorrufen. Was ist das für ein Menschenbild, in dem ich davon ausgehe, dass ich so viel Macht über jemanden habe?</p>
</p>
<p>Handlungsbereitschaft heißt ja eben nicht Handlung. Da kommt dann die Umsetzungskompetenz ins Spiel: Je stärker die ausgeprägt ist, desto wahrscheinlicher wird die tatsächliche Handlung. Und ich glaube, dass Umsetzungskompetenz kein reines Talent ist, sondern durch Reflexion, Analyse und Übung erlernt werden kann. Manche haben den Vorteil, dass sie im Laufe ihres Lebens häufig Gelegenheit hatten, ihre Umsetzungskompetenz zu stärken. In der Regel fällt es diesen Menschen leichter, ihre Ziele zu erreichen. </p>
</p>
<p>Die gute Nachricht: Auch wenn es Dir vielleicht nicht so leicht fällt, Deine Ziele umzusetzen, kannst Du es lernen. </p>
</p>
<p><strong>Ich habe 3 Tipps für Dich, die Du ausprobieren kannst, wenn Dir zwischendurch Deine Motivation abhanden kommt:</strong></p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/ucc88berprucc88fe-deine-zielformulierung.png?w=940" alt="" class="wp-image-1239" /></figure>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Ist Dein Ziel selbstwirksam? </li>
<li>Positiv und in der Ich-Form formuliert? </li>
<li>Wirklich attraktiv für Dich? Frag&#8216; Dich, aus welchem Grund Dir die Zielerreichung so wichtig ist.</li>
<li>Ist es spezifisch? Beispiel: Was genau bedeutet &#8222;gesünder&#8220; für Dich? Wie definierst Du das?</li>
<li>Hast Du den Kontext definiert? </li>
<li>Wann soll es losgehen? </li>
<li>Bis wann willst Du das Ziel erreicht haben?</li>
</ul>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/inwiefern-haben-sich-die-rahmenbedingungen-veracc88ndert.png?w=940" alt="" class="wp-image-1243" /></figure>
</p>
<p>Wenn Du zum Beispiel drei Mal pro Woche ins Fitness-Studio gehen wolltest, wird das nicht möglich sein. Das kann demotivieren. Überlege, inwiefern es wirklich ums Fitness-Studio geht. Vielleicht ist das nur ein möglicher Weg und das Ziel ist ein ganz anderes, das Du auch auf anderem Weg erreichen kannst. Was brauchst Du dafür? </p>
</p>
<p>Guck auch nochmal kritisch darauf, ob die Rahmenbedingungen nur eine Pseudo-Demotivation sind. Manchmal sind wir fast dankbar, wenn &#8222;die Umstände&#8220; es nicht zulassen, dass wir unser Ziel erreichen. Das ist dann allerdings wenig selbstwirksam. </p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/definiere-den-ersten-schritt.png?w=940" alt="" class="wp-image-1244" /></figure>
</p>
<p>Definiere mindestens den ersten Schritt, den Du gehen kannst, sobald Du Dein Ziel formuliert hast. Je nachdem, was für ein Typ Du bist, kannst Du natürlich auch weitere Schritte festlegen. Ich empfehle allerdings das schrittweise Vorgehen, weil Du so schneller kleine Erfolge feiern kannst. Auch spricht für diese Vorgehensweise, dass Du flexibler auf mögliche Veränderungen der Rahmenbedingungen reagieren kannst. </p>
</p>
<p>Was ich Dir auch noch mitgeben möchte: Prüfe Dein &#8222;Support-System&#8220;. Inwiefern hast Du in Deinem Umfeld Menschen, die Dich in Deinem Vorhaben unterstützen? Wem kannst Du davon erzählen? Wer bremst Dich eventuell eher aus und was bedeutet das für Dich?</p>
</p>
<p>Attacke! Du schaffst das.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/3-tips-against-low-motivation.png?w=940" alt="" class="wp-image-1246" /></figure>
</p>
<p>Perhaps you have started this year very optimistically. <em>This year just <strong>has </strong>to be better. Now I will finally implement my goals. Now I will finally start looking for my dream job. Live healthier. Do more of what is good for me. </em>Or whatever else you would like to achieve.</p>
</p>
<p>Perhaps you have done a lot in the last few weeks to get closer to your goals. And then you might suddenly have run out of breath. Somehow it all doesn&#8217;t work out &#8211; plus it&#8217;s totally exhausting. A mixture of self-doubt and your inner weak self trustingly lays its fat head on your leg.</p>
</p>
<p>Pursuing goals has a lot to do with motivation. And sometimes that gets lost on the way. That&#8217;s perfectly normal.</p>
</p>
<p>There may be various reasons. In my experience it is mostly one of the following:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>The goal was not formulated appropriately from the start. </strong></li>
<li><strong>The general conditions are different than assumed. </strong></li>
<li><strong>You haven&#8217;t broken your big goal down into steps.</strong></li>
</ol>
</p>
<p>Everyone is motivated. The mistaken belief of some executives that employees have to be motivated to do a good job is an evergreen of the myths about leadership &#8211; and absolute nonsense. It is correct that every person has different motives (that lead to willingness to act). If I know them, I can accordingly ensure that they are fulfilled as far as possible. Therefore, conversations in a business context about individual motives make a lot of sense.</p>
</p>
<p>Motivation cannot be poured over people with a watering can. I see it this way: I am responsible for my own motivation. Others can support or damage it through their actions. But they can never evoke it purely from the outside in me. What kind of image of wo*man is that in which I assume that I have that kind of power over someone?</p>
</p>
<p>Willingness to act does not mean action. This is where implementation competence comes into play: the more pronounced it is, the more likely the actual action will be. And I believe that implementation competence is not just a talent, but can be learned through reflection, analysis and practice. Some have the advantage that in the course of their lives they have often had the opportunity to strengthen their implementation skills. Usually these people find it easier to achieve their goals.</p>
</p>
<p>The good news: even if it may not be easy for you to achieve your goals, you can learn to do it.</p>
</p>
<p><strong>I have 3 tips for you that you can try out if you lose your motivation on the go:</strong></p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/check-your-goal-formulation.png?w=940" alt="" class="wp-image-1250" /></figure>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Is your goal self-effective? </li>
<li>Is it formulated positively and in the first person? </li>
<li>Is it really attractive to you? Ask yourself why achieving this particular goal is so important to you. </li>
<li>Is it specific? Example: What exactly does &#8222;healthier&#8220; mean to you? How do you define that? </li>
<li>Did you define the context? </li>
<li>When will you start? </li>
<li>By when do you want to have reached the goal?</li>
</ul>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/to-what-extent-have-the-conditions-changed.png?w=940" alt="" class="wp-image-1251" /></figure>
</p>
<p>For example, if you wanted to go to the gym three times a week, it won&#8217;t be possible now. That can be demotivating. Think about how much it&#8217;s really about the gym. Maybe this is only one possible way and the goal is one that you can also achieve in another way. What do you need for that? </p>
</p>
<p>Also take another critical look at whether the framework conditions are just a pseudo-demotivation. Sometimes we are almost grateful when &#8222;circumstances&#8220; do not allow us to achieve our goal. However, this is then not very self-effective.</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/01/define-the-first-step.png?w=940" alt="" class="wp-image-1253" /></figure>
</p>
<p>Define at least the first step that you can take once you have formulated your goal. Depending on what type you are, you can of course also define further steps. However, I recommend the step-by-step approach because this way you can celebrate small successes faster. Another advantage of this approach is that you can react more flexibly to possible changes in the framework conditions.</p>
</p>
<p>What I would like to add: Check your &#8222;support system&#8220;. To what extent do you have people in your environment who support you in your project? Who can you tell about it? Who is more likely to slow you down and what does that mean for you?</p>
</p>
<p>Go for it! You can do this.</p>
</p>
<p>Until next Friday. Stay clear!</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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		<title>Mach das Problem zum Ziel</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/mach-das-problem-zum-ziel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:22:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[lösungsorientiert]]></category>
		<category><![CDATA[problem]]></category>
		<category><![CDATA[probleme]]></category>
		<category><![CDATA[ziel]]></category>
		<category><![CDATA[ziele]]></category>
		<category><![CDATA[zielerreichung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Wir erliegen oft dem Irrglauben, dass zwischenmenschliche Probleme sich lösen lassen, wenn wir sie nur gründlich genug analysieren. Wenn wir sie bei der Wurzel packen, wie der Volksmund sagt. Als wären sie eine kaputte Waschmaschine. Unglücklicherweise bringt die Problemanalyse bei Menschen fast automatisch Schuldzuweisungen mit sich. [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Wir erliegen oft dem Irrglauben, dass zwischenmenschliche Probleme sich lösen lassen, wenn wir sie nur gründlich genug analysieren. Wenn wir sie bei der Wurzel packen, wie der Volksmund sagt. Als wären sie eine kaputte Waschmaschine. Unglücklicherweise bringt die Problemanalyse bei Menschen fast automatisch Schuldzuweisungen mit sich. Und auf Schuldzuweisungen reagiert der Mensch in der Regel mit Rechtfertigungen. Lösungsorientierung geht anders. </p>
</p>
<p>Die gute Nachricht: <strong>Jedes Problem lässt sich in ein Ziel übersetzen. </strong>Wirklich jedes. Auch diejenigen, die <strong>nicht</strong> zwischenmenschlicher Natur sind. Wozu Du das machen solltest? Weil ein Problem wie ein Klotz am Bein ist: Du kommst nicht vorwärts, so lange Du Dich mit ihm beschäftigst. Blöd wäre jetzt, das Problem zu ignorieren. Probleme haben nämlich die lästige Angewohnheit, größer zu werden, wenn wir nichts mit ihnen machen. </p>
</p>
<p>Die einfache Lösung ist also, das Problem zu nehmen und ein Ziel daraus zu machen. Und das geht so: </p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Schreib Dein Problem auf. Je spezifischer, desto besser. Hier ist Klarheit gefragt. Kein Wischi-Waschi.</strong></li>
<li><strong>Jetzt frag&#8216; Dich: Was will ich stattdessen?</strong></li>
<li><strong>Die Antwort ist Dein Ziel. </strong></li>
</ol>
</p>
<p>Klingt zu einfach? So ist das oft mit guten Lösungen.</p>
</p>
<p>Hier ein Beispiel aus dem Unternehmenskontext, um es noch etwas deutlicher zu machen:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Problem: Wichtige Informationen erreichen mich zu spät, so dass ich nicht genug Zeit habe, sie für mein Team aufzubereiten.</li>
<li>Was will ich stattdessen?</li>
<li>Ich brauche wichtige Informationen so frühzeitig, dass ich genug Zeit habe, sie für mein Team aufzubereiten. </li>
</ol>
</p>
<p>Ich weiß, das klingt banal. Und doch ist meine Erfahrung, dass bereits der erste Schritt der spezifischen Problem-Benennung vielen Menschen schwer fällt. Wenn ich frage: <em>&#8222;Was genau ist das Problem?&#8220;</em> Höre ich zur Antwort oft Worthülsen wie <em>&#8222;Informationsfluss&#8220;.</em> Das ist eine passende Überschrift, die allerdings nicht das Problem beschreibt. &#8222;Informationsfluss&#8220; ist für mich als Außenstehende zunächst ein neutraler Begriff, aus dem keine Information über die Qualität bzw. Quantität hervorgeht. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Nenn es, wie Du willst, Hauptsache, Du machst ein Ziel daraus</h4>
</p>
<p>Wenn Du also bereits in Deiner Problembeschreibung unklar bist, wie soll dann ein klares Ziel daraus entstehen? Ich habe den Eindruck, dass es gerade im Unternehmenskontext schwer fällt, ein Problem spezifisch zu umschreiben, weil es nicht zum guten Ton gehört. Das beginnt schon damit, dass es unfein ist, von Problemen zu sprechen. Wir nennen das lieber &#8222;Herausforderung&#8220;, damit die Chefin nicht denkt, dass wir nicht klar kommen. </p>
</p>
<p>Ich sage: <strong>Du kannst es nennen, wie Du willst, Hauptsache, Du bist spezifisch und machst ein Ziel daraus. </strong></p>
</p>
<p>Wenn es Dir gelungen ist, ein Ziel aus dem Problem zu machen, ist es sinnvoll, im nächsten Schritt zu prüfen, inwiefern Du das Ziel selbst erreichen kannst. Wenn das geht: Glückwunsch, Du kannst sofort den nächsten Schritt definieren und loslegen. Manchmal kann es allerdings sein, dass für unsere Zielerreichung andere Menschen involviert werden müssen. Im genannten Beispiel ist das sehr wahrscheinlich der Fall, denn die Informationen kommen in der Regel aus einer anderen Abteilung. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mit fragender Haltung über das Ziel sprechen</h4>
</p>
<p>Nun sind &#8222;gute&#8220; Ziele in der Regel selbstwirksam. Das heißt, dass es in meiner Macht liegt, sie zu erreichen. Sobald ich auf die Kooperation Anderer angewiesen bin, um mein Ziel zu erreichen, wird es sofort komplexer. Das heißt nicht, dass es nicht geht. Im genannten Beispiel ist es notwendig, mit den entsprechenden Kolleg*innen zu sprechen. Ich empfehle, dass Du Dich dabei auf das formulierte Ziel konzentrierst und nicht der Versuchung erliegst, Dein Problem zu schildern. Dann sind nämlich die oben erwähnten Schuldzuweiseungen und Rechtfertigungen vorprogrammiert. Also: <strong>Sprich über das Ziel. </strong>Hilfreich ist eine <strong>fragende Haltung.</strong> Forderungen kommen meist nicht so gut an. Ich mag die Frage: <em>&#8222;Inwiefern bist Du bereit, das mit mir anzugehen?&#8220; </em>Oder so ähnlich. </p>
</p>
<p>Klar, es kann passieren, dass die/der Andere nicht kann (1) oder will (2). In Fall Nummer 1 könnte sich tatsächmal mal die Problemanalyse lohnen, falls es ein strukturelles Problem ist. In Fall Nummer 2 ist das eine gute Chance für Dich, in den Dialog einzusteigen. Da scheint es dann nämlich tieferliegende zwischenmenschliche Probleme zu geben, für die Du, juchhu, neue Ziele formulieren kannst. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Komm mit ins Ziele-Bootcamp</h4>
</p>
<p>Übrigens, am <strong>22. Februar 2021</strong> startet mein <strong>kostenloses 5 Tage Ziele-Bootcamp</strong>. Da lernst Du, Ziele für Deine Kommunikation im Business-Kontext so zu formulieren, dass Du sie  tatsächlich erreichst. <strong>Anmelden kannst Du Dich ab kommendem Montag, den 08. Februar.</strong> Ich sag&#8216; Dir natürlich nochmal bescheid. </p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/02/make-the-problem-a-goal.png?w=1024" alt="" class="wp-image-1296" /></figure>
</p>
<p>We often succumb to the mistaken belief that an interpersonal problem can be solved if we analyze it thoroughly enough. If we get to the root of it, as the saying goes. As if it were a broken washing machine. Unfortunately, problem analysis almost automatically comes with blame. And people usually respond to blame with justifications. Solution orientation works differently.</p>
</p>
<p>The good news: <strong>Every problem translates into a goal. </strong>That&#8217;s right, <strong>every</strong> problem. Even those that are <strong>not</strong> interpersonal. What should you do this for? Because a problem is like a millstone around your neck: You cannot move forward as long as you deal with it. Now, it would be stupid to simply ignore the problem. Problems have an annoying habit of getting bigger if we don&#8217;t do anything with them.</p>
</p>
<p>The simple solution is to take the problem and to transform it into a goal. It works like this:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Write down your problem. The more specific, the better. Clarity is required here. No beating around the bush.</strong></li>
<li><strong>Now ask yourself: What do I want instead? </strong></li>
<li><strong>The answer is your goal.</strong></li>
</ol>
</p>
<p>Sounds too easy? That is often the case with good solutions.</p>
</p>
<p>Here is an example from the corporate context, to make it a little clearer:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Problem: Important information reaches me too late, so that I don&#8217;t have enough time to prepare it for my team. </li>
<li>What do I want instead? </li>
<li>I need important information early enough that I have time to prepare it for my team.</li>
</ol>
</p>
<p>I know that sounds banal. And yet my experience is that the first step in identifying the specific problem is difficult for many people. When I ask, <em>&#8222;What exactly is the problem?&#8220;</em>, I often hear empty phrases like <em>&#8222;information flow&#8220; </em>in response. That&#8217;s a fitting heading, but it doesn&#8217;t describe the problem. For me, as an outsider, &#8222;information flow&#8220; is a neutral term that does not provide any information about quality or quantity.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Call it what you want, as long as you make it a goal</h4>
</p>
<p>So if you are already unclear in your problem description, how should a clear goal arise from it? I have the impression that it is difficult, especially in a company context, to describe a problem specifically because it is not part of good form. It starts with the fact that it is frowned upon to speak of problems. We prefer to call a problem a &#8222;challenge&#8220; so that the boss doesn&#8217;t think we can&#8217;t handle it.</p>
</p>
<p><strong>I say: you can call it what you want, just be specific and make a goal out of it.</strong></p>
</p>
<p>If you have succeeded in making a goal out of the problem, it makes sense in the next step to check to what extent you can achieve the goal yourself. If that works: Congratulations, you can define the next step immediately and get started. Sometimes, however, it can be that other people have to be involved in order to achieve our goals. In the example mentioned, this is very likely the case because the information usually comes from a different department.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Talk about the goal with an asking mindset</h4>
</p>
<p>Well, &#8222;good&#8220; goals are usually self-effective. That is, it is in my power to reach them. As soon as I depend on the cooperation of others in order to achieve my goal, it immediately becomes more complex. That doesn&#8217;t mean it can&#8217;t be done. In the example mentioned, it is necessary to speak to the relevant colleagues. I recommend that you concentrate on the formulated goal and not succumb to the temptation to describe your problem. If you do the latter, the above mentioned assignments of guilt and justifications are preprogrammed. So: talk about the goal. An asking mindset is helpful. Demands are usually not so well received. I like the question, <em>&#8222;In what way are you willing to work on this with me?&#8220;</em> &#8211; or something like that.</p>
</p>
<p>Sure, it can happen that the other person cannot (1) or does not want to (2) support you. In case number 1, the problem analysis could actually be worthwhile if it turns out to be a structural problem. In case number 2, this is a good chance for you to get into the dialogue. There then seem to be deeper interpersonal problems for which you, yay, can formulate new goals.</p>
</p>
<p>Please share your thoughts and experience with me.</p>
</p>
<p>Until next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>Panik ist fies. Zum Glück gibt es ein Gegengift.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 11:20:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[hsp]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
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		<category><![CDATA[ziele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Ich hatte vor ungefähr vier Wochen eine waschechte Panik-Attacke. Mitten in der Nacht, wie es sich gehört. Inklusive Heulkrampf und Schnappatmung. Zunächst konnte ich meinem Mann gar nicht sagen, was los ist. Und dann hat sie mich überrollt, die Versagensangst: Was, wenn es niemanden interessiert, was [&#8230;]</p>
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<p>To read this article in English, please scroll down. Ich hatte vor ungefähr vier Wochen eine waschechte Panik-Attacke. Mitten in der Nacht, wie es sich gehört. Inklusive Heulkrampf und Schnappatmung. Zunächst konnte ich meinem Mann gar nicht sagen, was los ist. Und dann hat sie mich überrollt, die Versagensangst: Was, wenn es niemanden interessiert, was ich so mache? Was ich sage, was ich schreibe? Stecke ich zu viel Kraft und Energie in etwas, das nicht relevant für die Menschen ist? Und wie soll ich es bloß schaffen, meine große Vision von einem digitalisierten Businesszweig in die Tat umzusetzen?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Von nichts kommt nichts. Oder?</h4>
</p>
<p>Mit den ambitionierten Zielen kommen die Versagensängste. Normalerweise habe ich die ganz gut im Griff. Aber momentan ist halt nicht normalerweise. In keinerlei Hinsicht. Ich bin dank meiner Freundin Nicole selbstdiagnostizierte HSP (highly sensitive person), was eh schon heißt, dass ich so ziemlich alles fühle und erlebe wie an den Verstärker angeschlossen. Und tatsächlich bewege ich mich seit Monaten permanent an der Belastungsgrenze. Von nichts kommt nichts, sage ich mir oft. Vielleicht ja zu oft?</p>
</p>
<p>Ich spreche hier und an allen möglichen anderen Stellen immer wieder über Ziele. Für wie wichtig ich sie halte. Welche Kraft sie haben, wenn sie wohl formuliert sind. Und doch gibt es auch hier die dunkle Seite der Macht. Wer sich wenig vornimmt, hat vielleicht auch weniger Angst. Das ist für mich allerdings keine Option. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Abschütteln, neuer Versuch</h4>
</p>
<p>Mein Mann hat mich dann wieder an das erinnert, was ich Anderen gern predige: <strong>Schritt für Schritt ans Ziel. </strong>Besenstrich für Besenstrich. Besonders dann, wenn Du etwas zum ersten Mal tust. Etwas Großes, das Dir ungemein wichtig ist. Vor dem Du einen Mords-Respekt hast. Bei dem auch immer mal wieder was schief geht. Oder das Feedback nicht so ist, wie Du es Dir erträumt hast. Abschütteln, neuer Versuch. Wenn das Ziel plötzlich unerreichbar wirkt und Deine Selbstzweifel an Dir nagen, konzentrier&#8216; Dich auf den nächsten Schritt. So einfach, so wahr.</p>
</p>
<p>Genau das machen wir auch in meinem 5 Tage Ziele-Bootcamp für Business-Frauen, das am 22. Februar startet. Da erzähle ich Dir auch gern noch mehr darüber, wie es zu meiner Panik kam und was ich dann getan habe, um wieder raus zu kommen. Wenn Du dabei sein möchtest, kannst Du Dich hier kostenlos anmelden: <a href="https://kurse.saskiaachtruth.com/lp/5-tage-ziele-bootcamp" target="_blank">https://kurse.saskiaachtruth.com/lp/5-tage-ziele-bootcamp</a>.</p>
</p>
<p>Ich freue mich riesig, wenn Du den Link in Deinem Netzwerk teilst. </p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2021/02/panic-is-a-b-h.png?w=640" alt="" class="wp-image-1336" /></figure>
</p>
<p>I had a panic attack about four weeks ago. In the middle of the night, as it should be. Including howling and gasping. At first I couldn&#8217;t tell my husband what was going on. And then it overwhelmed me, the fear of failure: What if nobody cares what I&#8217;m doing? What I have to say, what I write about? Am I putting too much power and energy into something that is not relevant to people? And how am I supposed to manage to put my great vision of a digitized business branch into practice?</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">From nothing, comes nothing. Right?</h4>
</p>
<p>With the ambitious goals comes the fear of failure. Normally, I have it under control. But there&#8217;s nothing normal about the current situation. Thanks to my friend Nicole, I am a self-diagnosed HSP (highly sensitive person), which already means that I feel and experience pretty much everything as if I were hooked up to an amplifier. And in fact, I&#8217;ve been constantly on edge for months. Nothing comes from nothing, I often tell myself. Maybe too often?</p>
</p>
<p>I keep talking about goals here and in all sorts of other platforms. How important I think they are. What power they have when they are well formulated. And yet there is the dark side of the force here too. Those who do little may also be less afraid. But that&#8217;s not an option for me.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Dust if off, try again</h4>
</p>
<p>My husband then reminded me of what I like to preach to others: <strong>step by step towards the goal.</strong> Brush stroke by brush stroke. Especially when you are doing something for the first time. Something big that is extremely important to you. Yes, something may go wrong every now and then. Or the feedback is not what you dreamed of. Shake it off, try again. If the goal suddenly seems unattainable and your self-doubt gnaws at you, simply concentrate on the next step.</p>
</p>
<p>Until next Friday. Stay clear!</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
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		<title>Was wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen anders machen</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2022 14:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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<p>Du hast es sicher schon mitbekommen: Ich betone gern und viel, dass wir im Coaching eine <strong>andere Rolle</strong> einnehmen als sonst. Dass wir nicht beraten, sondern fragen. Dass wir keine Tipps geben, sondern einen Rahmen für Reflexion. Damit unsere Kund*innen ihre eigenen Lösungen finden können. Das ist die Quintessenz dessen, wieso wir überhaupt als Coaches gebucht werden: Alles andere hat unsere Kundin sehr wahrscheinlich schon ausprobiert. Sie ist bereits so weit gekommen &#8211; es fehlt nur noch der letzte Schritt, um vom Wissen ins Tun zu kommen. Was sie jetzt definitiv nicht braucht, sind weitere Ratschläge. Oder unsere Strategien und Empfehlungen. Vielleicht findet sie die zwar interessant, aber sie werden sie nicht über die unsichtbare Schwelle bringen, vor der sie steht. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Ich muss dir etwas gestehen&#8230;</h4>
</p>
<p>Ich weiß das alles. Und doch muss ich dir etwas gestehen: <strong>Manchmal denke ich trotzdem noch, ich wüsste es besser als meine Kundinnen.</strong> Und will ihnen ganz unbedingt einen heißen Tipp geben. </p>
</p>
<p>Vielleicht kennst du das von dir selbst auch und ärgerst dich, wenn du dich dabei &#8222;erwischst&#8220;. Du hast recht damit, ideal ist es nicht. Und doch ist es ganz natürlich, denn wir stecken sooo viel in der Rolle der Problemlöserin, dass es verständlicherweise verlockend ist, viel Zeit in dieser bekannten und beliebten Rolle zu verbringen. Das geht ja oft schon früh morgens zu Hause mit der eigenen Familie los, wenn du zum Beispiel weißt, wo alles ist, was die Anderen suchen. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mach es transparent</h4>
</p>
<p>Wichtig ist, dass du es bemerkst, wenn es dir im Coaching passiert. Und dann etwas anderes machst. Oder aber in dem Moment bewusst entscheidest, aus der Coach-Rolle raus zu gehen, weil es gerade etwas anderes braucht. Auch das mache ich seeeehr oft. Allerdings: Ich mache das <strong>immer</strong> (!!!) transparent für meine Kundin. Ich sage ihr ganz einfach, dass ich kurz die Rollen wechsle und ich in welche ich jeweils schlüpfe. Und ich frage sie <strong>immer</strong> (!!!), ob das okay für sie ist. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Sei anders als die alten Chefs</h4>
</p>
<p>Die Voraussetzung für diese Rollenflexibilität ist, dass du dir der verschiedenen Rollen wirklich bewusst bist und sie auch bewusst auswählst. Wenn du eher das Gefühl hast, die Rolle wählt dich statt umgekehrt, macht es Sinn, dass du deine Kompetenzen in diesem Bereich stärkst. Dein Ziel ist es schließlich, deine Kundin so in ihre Selbstwirksamkeit (= sie findet ihre eigene Lösung, die für sie und ihre Situation passt, und die SIE SELBST umsetzen kann) zu begleiten, dass sie dich nicht mehr braucht. What?! Japp. Du machst dich überflüssig. Ansonsten bist du wie der alte Chef, der denkt, ohne ihn läuft nix. Gute Chef*innen waren schon immer die, die sich selbst überflüssig machen. Neudeutsch: Empowerment. </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Zugewandtheit ist der Schlüssel</h4>
</p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass <strong>wirklich erfolgreiche Unternehmer*innen</strong> genau das richtig machen: <strong>Sie sind ihren Kund*innen zugewandt. </strong>Das bedeutet für mich, dass sie:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>zuhören</strong> (und zwar auch und besonders, wenn es Kritik gibt)</li>
<li><strong>Fragen</strong> stellen (auch da hilft danach das Zuhören)</li>
<li>wirklich <strong>neugierig</strong> sind</li>
<li>echtes <strong>Interesse</strong> zeigen an den <strong>Bedürfnissen</strong> ihrer Kund*innen</li>
<li>nicht nur interessiert sind und zuhören, sondern dann auch <strong>Taten folgen lassen</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Ein wesentlicher Schlüssel, um deine Kund*innen diese Zugewandtheit wirklich spüren zu lassen, ist die <strong>Qualität deines Coachings</strong>. Für manche von uns ist Coaching nur ein Teil des Angebots. Für andere ist es der Kern. So oder so: <strong>Hier machst du den echten Unterschied. Hier begeisterst du. Oder du enttäuschst. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Deine Kundin entwickelt sich. Geh mit.</h4>
</p>
<p>Ja, du kannst auch ohne hohe Coaching-Qualität erfolgreich sein mit deinem Business. Ich halte das allerdings für kein nachhaltiges Geschäftsmodell. Sobald deine Kund*innen eine gewisse Entwicklung durchlaufen haben in deinem Expert*innen-Thema, erwarten sie irgendwann mehr von dir. Nämlich eine echte Transformation ihres eigenen Business. Und die kannst du nicht von außen in Form von Anleitungen und, Butter bei die Fische, der anmaßenden Haltung anstoßen, dass du es am besten weißt. </p>
</p>
<p>Wenn du jetzt den Gedanken hast: &#8222;Hmmm, vielleicht sollte ich da doch nochmal ran&#8230; aber eine Coaching-Ausbildung will ich echt nicht machen.&#8220; &#8211; dann kannst du erleichtert durchatmen. <strong>Ich biete dir eine Abkürzung an.</strong> Geh mit mir ins <strong>Sparring</strong> und finde heraus, an welchen Stellen du dich noch entwickeln kannst und vor allem wie. <strong>Das geht im 1:1 oder in meinem Gruppen-Programm, das ich im Herbst launche. </strong>Vernetz dich mit mir in den sozialen Medien und bleib auf dem Laufenden, wenn dich das interessiert. </p>
</p>
<p>Let&#8217;s get ready to rumble!</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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