<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Leadership Archive | saskiaachtruth.com</title>
	<atom:link href="https://saskiaachtruth.com/tag/leadership/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://saskiaachtruth.com/tag/leadership/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 Apr 2022 14:37:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://saskiaachtruth.com/wp-content/uploads/2022/03/cropped-saskia-achtruth-grau-2.png</url>
	<title>Leadership Archive | saskiaachtruth.com</title>
	<link>https://saskiaachtruth.com/tag/leadership/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Wieso Coaching wie Welpenschule ist</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 14:23:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[coach]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[expertin]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[unternehmerin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=488</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/">Wieso Coaching wie Welpenschule ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>Gestern war ich zum ersten Mal mit unserem Welpenmädchen Mücke in der Welpenschule. Sehr aufregende Angelegenheit! Während ich mit den anderen Hundemenschen um die Wette zitterte vor Kälte, habe ich unglaublich viel über Hunde, Menschen und mein Lieblingsthema Coaching gelernt. </p>
</p>
<p>Als allererstes haben wir uns im Kreis mit gutem Abstand zueinander mit den Hunden platziert, die Leinen abgenommen und dann eine Art Schutzraum mit Gatter für unseren jeweiligen Welpen gebildet. Dabei gehst du in die Hocke, lässt den Welpen zwischen deine Beine kommen und hältst dann bei Bedarf die Hände mit ausgestreckten Armen wie ein Gatter vor den Welpen, ohne ihn zu berühren. </p>
</p>
<p>Letzteres war besonders spannend für mich, denn ich habe, wie so viele Hundebesitzer, eher die Tendenz, sie schützend zu halten, zu umarmen und beschwichtigend zu streicheln. Das allerdings führt logischerweise dazu, dass ich durch meine Aktionen <strong>a) ihr Gefühl der Unsicherheit verstärke und b) ihr die Möglichkeit nehme, frei zu entscheiden, </strong>ob sie sich aus der &#8222;Höhle&#8220; trauen und die anderen Welpen kennenlernen will. </p>
</p>
<p>Die Parallele zu all dem, was ich hier und überall sonst, wo ich predige, immer erzähle, hat sich mir regelrecht aufgedrängt: Ich bin in diesem Bild die Expertin, die Trainerin, die Unternehmerin, die kontrollieren will, die glaubt, sie müsse schützen, lenken, sagen, wie es geht. Mücke ist die Kundin, die Klientin, die ihre eigenen Erfahrungen machen will, auf ihre eigene Art. <strong>Und ich lasse sie einfach nicht. </strong></p>
</p>
<p>Ja, okay, ich meine es gut. Ich will auf keinen Fall, dass ihr was passiert. Ich bin ja auch verantwortlich für sie. Doch dass ich mit meinen Beschwichtigungen nicht zeige, dass ich alles im Griff habe, <strong>sondern stattdessen signalisiere, dass es Grund gibt, sich Sorgen zu machen,</strong> ist nicht zielführend. <strong>Mein Job ist es, einen sicheren Rahmen zu geben, in dem sie sich frei bewegen kann. In dem sie ihre Lösungen ausprobieren und finden kann. </strong></p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen</h4>
</p>
<p>Merkst du was? <strong>Genau so ist es, wenn du deinen Kundinnen nicht den Raum gibst, den sie brauchen, um selbst auszuprobieren, was für sie funktioniert. </strong>Deshalb ist es so wahnsinnig hilfreich, wenn du dir on top auf deine Expertise Coaching-Kompetenzen schaufelst.  Verantwortung zu übernehmen kann bedeuten, loszulassen. </p>
</p>
<p>Für dich bedeutet das: <strong>Loslassen. </strong>Für deine Kundin bedeutet das: Sie kann sich im von dir gehaltenen Rahmen so bewegen, dass sie neue Wahlmöglichkeiten entdeckt, weil sie entspannt &#8222;schnuppern&#8220; kann, was da alles so ist. </p>
</p>
<p>Wenn du sie jetzt wieder festhältst (aka ihr sagst, was sie machen soll) oder sie streichelst (aka sie durch dein Verhalten &#8211; ungewollt &#8211; klein machst und ihr Gefühl der Unzulänglichkeit verstärkst), wird&#8217;s nix mit der Entwicklung. </p>
</p>
<p><strong>Über all dem steht Vertrauen. </strong>Vertrauen in dich, Vertrauen in die Selbstkompetenz deiner Kundin, Vertrauen in den Prozess. </p>
</p>
<p>Ich hab&#8216; gestern in der Kälte auf dem Hundeplatz mal wieder sehr deutlich gespürt, wie sich Vertrauen anfühlt: Mega gut. Probier&#8217;s mal aus.</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/">Wieso Coaching wie Welpenschule ist</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/wieso-coaching-wie-welpenschule-ist/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die dunkle Seite der Macht</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/die-dunkle-seite-der-macht/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/die-dunkle-seite-der-macht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 13:07:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=837</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eure Kommentare zu meinem ersten Blog-Artikel &#8222;Klarheit ist doch total unfreundlich. Oder?&#8220; haben mich sehr inspiriert. Das war natürlich auch meine Hoffnung: Dass ich von Euch lernen kann, was Euch bewegt. Wie ich Euch vielleicht hier und da eine andersartige Perspektive oder auch nur Grund zum Grübeln anbieten kann. Einer meiner Lieblings-Kommentare kam von meinem [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/die-dunkle-seite-der-macht/">Die dunkle Seite der Macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>Eure Kommentare zu meinem ersten Blog-Artikel &#8222;Klarheit ist doch total unfreundlich. Oder?&#8220; haben mich sehr inspiriert. Das war natürlich auch meine Hoffnung: Dass ich von Euch lernen kann, was Euch bewegt. Wie ich Euch vielleicht hier und da eine andersartige Perspektive oder auch nur Grund zum Grübeln anbieten kann.</p>
</p>
<p>Einer meiner Lieblings-Kommentare kam von meinem yodamäßigen Box-Trainer Rüdiger May. Er schrieb mir: &#8222;Klarheit wird oft mit Angriff verwechselt.&#8220; Wie die Faust aufs Auge, im wahrsten Sinne. Für mich ist das eine sehr treffende Beschreibung dessen, was passieren kann, wenn wir mit Klarheit und den besten aller Intentionen kommunizieren. Es ist nämlich leider nicht gesagt, dass unser*e Gesprächspartner*in diese Klarheit überhaupt möchte und entsprechend begeistert reagiert <em>(&#8222;Wow, danke, dass Du so klar kommunizierst! Das ist auch überhaupt nicht schmerzhaft für mich, denn ich werde gern ungefragt mit den Dingen konfrontiert, die ich lieber unter der Oberfläche halten möchte.&#8220;)</em>.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Ist Klarheit also wirklich immer der beste Weg?&nbsp;Nö.</h4>
</p>
<p>So sehr ich alle verfügbaren Fahnen für die Klarheit hochhalte, ich weiß um ihre Schattenseiten. Denn Klarheit in der Kommunikation setzt voraus, dass die Beziehung sie aushält. Ich weiß das deshalb besonders gut, weil ich mich ja selbst lange Zeit vor ihr gedrückt habe. Und das oft bis heute tue. Nämlich immer dann, wenn ich nicht sicher bin, ob eine Beziehung stabil genug dafür ist. Oder wenn sie mir ganz besonders viel bedeutet.</p>
</p>
<p>Achtung, menschlicher Abgrund: Klarheit ist also immer dann besonders einfach, wenn uns die Beziehung zum Gesprächspartner nicht wichtig ist. Oder wenn wir uns irgendwie mächtiger fühlen als der andere. Müsst Ihr mal drauf achten. Ist nicht immer schön, kann aber ziemlich gute Erkenntnisse für Euch liefern.</p>
</p>
<p>Mir kam vorhin beim Joggen am Rhein ein Fußgänger entgegen. Genau auf &#8222;meiner Spur&#8220;, ganz rechts außen, so nah wie möglich am Wasser. Zu meiner Linken respektive seiner Rechten jede Menge Platz zum Ausweichen. Ich sah ihn schon aus weiterer Entfernung und gebe zu, dass sich mein rebellisches Kind-Ich dachte: &#8222;So. Ich bleib&#8216; mal bockig auf meiner Spur. Er kann ja ausweichen, ist ja genug Platz da.&#8220; Er schien vergleichbar sture Gedanken gehabt zu haben und hielt gnadenlos auf mich zu. Machte dann auch noch doofe Zeichen mit den Armen. Ich bin dann schließlich doch ausgewichen &#8211; und er rief mir zu allem Überfluss zu: &#8222;Ich kann ja da runter (gemeint war der Rhein)!&#8220; Mein Comeback: &#8222;Ja, ich auch. Was soll&#8217;n das?&#8220; Mega souverän also. Dafür klar. War leicht. Beziehung zu dem Kerl ist mir Wurscht. Und ich fühle mich auch noch irgendwie schlauer als er. Also mächtiger. Igitt. Alle, die von mir oder jemand anderem schon mal was über Transaktionsanalyse gehört haben, schlagen jetzt zu recht entsetzt die Hand vor den Mund. <em>We teach best what we most need to learn.</em></p>
</p>
<p>Mir geht es auch ohne Glanzleistung in zwischenmenschlicher Kommunikation tendenziell gut nach dieser zweifelhaften Begegnung, weil ich immerhin für mich gesorgt habe. Und das ist unterm Strich genau das, was ich mit meinem Appell zu mehr Klarheit in der Kommunikation erreichen möchte: Dass Ihr mehr für Euch sorgt. Und das insbesondere dann, wenn Euch die Beziehung zum Anderen eben nicht total Wurscht ist. Sobald Ihr ein kontextbezogenes Auswirkungsbewusstsein <em>(also: Was könnte meine Vorgehensweise eventuell für Auswirkungen auf die weitere Zusammenarbeit/Freundschaft/Partnerschaft/&#8230; habe</em>n?) für Eure Art der Kommunikation entwickelt und feststellt, dass Euch die Reaktion des Anderen wichtig ist, wird es komplizierter.</p>
</p>
<p>Um das möglichst gut hinzukriegen, müsst Ihr aus meiner Sicht zunächst einmal etwas Vorarbeit leisten <em>(keine Sorge, die lohnt sich!)</em> und Eure Werte sowie die sich daraus ergebenden Bedürfnisse für Euch klar haben. Das ist für mich die Basis.</p>
</p>
<p>Folgende Reflexionsfragen könnten Euch dabei helfen:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Was ist mir wirklich wichtig? </strong><em>(Das sind Deine Werte. Es kann sein, dass Du sie leichter erkennst, wenn sie verletzt werden. Du könntest Dich also auch fragen: Was regt mich so richtig auf? Die Antworten kehrst Du dann um und hast Deinen Wert. Beispiel: Aufreger ist Ungerechtigkeit, Wert ist also Gerechtigkeit.)</em></li>
<li><strong>Was brauche ich, damit ich diesen Wert als erfüllt erlebe?</strong> <em>(Das ist Dein Bedürfnis. In unserem Beispiel mit der Gerechtigkeit könnte das sowas sein wie: Ich brauche das Gefühl, die gleichen Entwicklungschancen wie meine Kollegen zu haben.)</em></li>
</ol>
</p>
<p>Das Ganze nennt sich im Coaching Werte-Arbeit, auf die ich schwöre. Wir Menschen lieben es, mit unseren Werten in Kontakt zu kommen. Passiert leider im Alltag verdächtig selten. Und wenn, dann wie gesagt eher, wenn sie verletzt werden. Ihr könnt das aber eben auch wunderbar für Euch in der Selbstreflexion machen. Das lohnt sich wirklich sehr. Macht mal.</p>
</p>
<p>Vielleicht erinnert Ihr Euch noch an Anneliese aus meinem letzten Blog-Artikel, die wollte, dass Ihr Mitarbeiter mehr Neukunden akquiriert. Sobald sie sich die Fragen zu ihren Werten und Bedürfnissen gestellt hatte, war im wahrsten Sinne des Wortes alles klar für sie. Vorher tappte sie im Dunkeln und konnte deshalb auch nicht von ihrem Mitarbeiter erwarten, dass er in irgendeiner Form Betroffenheit spürt und sein Verhalten ändert. Sobald sie ihre Werte und Bedürfnisse für ihn transparent gemacht hatte, konnte er nachvollziehen, worum es ihr wirklich geht. Eine der Leadership-Hauptaufgaben aus meiner Sicht: Orientierung geben. Wie soll das gehen ohne Klarheit?</p>
</p>
<p>Die Kunst ist nun also, diejenigen Situationen für Euch zu identifizieren, in denen sich der klare Weg wirklich lohnt. Ein guter Indikator dafür kann sein, wenn Ihr für Euch passende Antworten auf diese Fragen gefunden habt:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Was ist meine positive Absicht? <em>(Hier bitte sehr streng sein. „Die sollte endlich mal&#8230;“ zählt nicht.)</em></strong></li>
<li><strong>Worum geht es wirklich?</strong></li>
<li><strong>Bin ich gut vorbereitet?</strong></li>
<li><strong>Passt der Moment?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Zum Glück können wir mit etwas Übung eine sehr wertschätzende Form der Klarheit erreichen. Und das ist dann die strahlend helle Seite der Macht:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Ihr erreicht Eure Ziele, und das auch noch deutlich schneller.</strong></li>
<li><strong>Der Andere kann Euch besser verstehen, was ziemlich sicher die Zusammenarbeit (oder die Partnerschaft oder oder) verbessert.</strong></li>
<li><strong>Ihr handelt selbstwirksam &#8211; und das macht Euch super souverän <em>(und attraktiv &#8211; ohne Witz)</em>.</strong></li>
</ol>
</p>
<p>Wie erlebt Ihr das? Wann fällt es Euch vielleicht leicht, klar zu sein? Wann eher nicht so? Schreibt mir, ich bin gespannt, von Euch zu lesen.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag!</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/die-dunkle-seite-der-macht/">Die dunkle Seite der Macht</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/die-dunkle-seite-der-macht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Privilegiert ist man dann, wenn man glaubt, ein Problem gäbe es nicht, nur weil es einen selbst nicht betrifft.</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/privilegiert-ist-man-dann-wenn-man-glaubt-ein-problem-gaebe-es-nicht-nur-weil-es-einen-selbst-nicht-betrifft/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/privilegiert-ist-man-dann-wenn-man-glaubt-ein-problem-gaebe-es-nicht-nur-weil-es-einen-selbst-nicht-betrifft/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 13:01:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BLM]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=816</guid>

					<description><![CDATA[<p>This is dedicated to my sister Traci. Die Überschrift meines heutigen Artikels habe ich mir vom Plakat eines US-amerikanischen Demonstranten geklaut, dessen Foto ich im Stern gesehen habe. Sein Statement hat mich nicht mehr losgelassen. Als ich vor wenigen Wochen meinen Blog gestartet habe, habe ich mir fest vorgenommen, über zwei Dinge niemals zu schreiben: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/privilegiert-ist-man-dann-wenn-man-glaubt-ein-problem-gaebe-es-nicht-nur-weil-es-einen-selbst-nicht-betrifft/">Privilegiert ist man dann, wenn man glaubt, ein Problem gäbe es nicht, nur weil es einen selbst nicht betrifft.</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>This is dedicated to my sister Traci.</p>
</p>
<p>Die Überschrift meines heutigen Artikels habe ich mir vom Plakat eines US-amerikanischen Demonstranten geklaut, dessen Foto ich im Stern gesehen habe. Sein Statement hat mich nicht mehr losgelassen.</p>
</p>
<p>Als ich vor wenigen Wochen meinen Blog gestartet habe, habe ich mir fest vorgenommen, über zwei Dinge niemals zu schreiben: erstens über Politik, zweitens über Corona. Ersteres vor allem deshalb, weil Politik für mein persönliches Empfinden so oft dermaßen unklar ist, dass sie per se nicht so richtig gut in meinen Blog passt. Zweiteres, weil ich gucken wollte, ob das überhaupt geht.</p>
</p>
<p>Jetzt passieren allerdings gerade so viele unfassbare Dinge gleichzeitig, dass ich mich kaum noch beherrschen kann. Ich habe mich heute tatsächlich gefragt:</p>
</p>
<h3 class="wp-block-heading">Kann ich gerade <strong>ernsthaft</strong> einen Artikel <strong>schreiben</strong> und dabei den ganzen Kram <strong>einfach</strong> ausblenden?</h3>
</p>
<p>Ich habe es wirklich versucht, aber es will mir nicht gelingen. Zu schockiert bin ich. Ich hoffe, Ihr verzeiht mir, wenn ich heute also meinen eigenen Vorsatz breche, was die Politik betrifft. Dafür mache ich es kurz, ich habe nämlich Urlaub und nehme den ziemlich ernst. Deshalb wird es heute nur ein kleiner Artikel. Wahrscheinlich.</p>
</p>
<p>Vielleicht denkt Ihr jetzt, dass es hauptsächlich Donald Trump sein wird, der mich so fassungslos macht. Na klar, auch. Aber: Er bleibt sich ja im Grunde nur treu und zieht sein Ding durch. Auf eine unerträglich perverse Art ist er einer der klarsten Menschen, die es in der Öffentlichkeit so gibt. Unklarheit gehört zu den wenigen Dingen, die ich ihm nicht vorwerfen kann. Allerdings ist seine Form der Klarheit eine egozentrische, verletzende, ausgrenzende, rassistische, frauenfeindliche, selbstgerechte, machtmissbrauchende, „totale“ Klarheit, die mich in immer kürzeren Abständen laut ausrufen lässt: „Das kann er doch nicht wirklich so meinen!“ Doch, er kann.</p>
</p>
<p>Aber wie gesagt, es geht gar nicht so sehr um ihn. Er ist für mich nur eine Figur, ein Symbol. Eigentlich bräuchte er ein eigenes Muppet. Gibt es vielleicht sogar schon. Ich muss ihn mir bewusst ein bisschen lächerlich gestalten, damit ich überhaupt ertragen kann, dass es Menschen wie ihn gibt und ich irgendwie also auch mit ihm verbunden bin. Alternativ bleibt mir nur die Angst &#8211; und die will ich momentan noch nicht zulassen. Dazu kommt für mich persönlich erschwerend, dass auch er in meiner konstruktivistischen und systemischen Welt so handelt, wie es aus seiner (!) Sicht sinnvoll ist. Das ist harter Tobak, wenn man es ernst meint mit dem Konstruktivismus. Knacke ich täglich dran.</p>
</p>
<p>Tatsächlich geht es mir um das uralte Muster, das Trump wunderbar plakativ macht: Wir fühlen uns machtlos, angegriffen, als Opfer, wir brauchen einen Schuldigen, wir finden unseren vermeintlichen Antagonisten und wandeln unser eigenes Unvermögen und unsere Angst um in irgendeine Form von Gewalt, um nicht mehr selbst Opfer zu sein. Das gibt uns das Gefühl von Macht und Kontrolle zurück.</p>
</p>
<p>Für mich ist wie immer nicht entscheidend, ob uns das passiert. Für mich ist entscheidend, ob wir es bemerken. Und dann darüber nachdenken. Um dann beim nächsten Mal vielleicht anders zu entscheiden. Das ist das, was ein starker Leader tun würde. Ob er nun ein Land oder Mitarbeiter führt. Oder keins von beidem.</p>
</p>
<p>Nächste Woche schreibe ich wahrscheinlich darüber, was Klarheit mit Verletzlichkeit zu tun hat. Das wird dann wieder gänzlich unpolitisch. Versprochen.</p>
</p>
<p>Bis Freitag! Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/privilegiert-ist-man-dann-wenn-man-glaubt-ein-problem-gaebe-es-nicht-nur-weil-es-einen-selbst-nicht-betrifft/">Privilegiert ist man dann, wenn man glaubt, ein Problem gäbe es nicht, nur weil es einen selbst nicht betrifft.</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/privilegiert-ist-man-dann-wenn-man-glaubt-ein-problem-gaebe-es-nicht-nur-weil-es-einen-selbst-nicht-betrifft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern eine Notwendigkeit.</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/warum-verletzlichkeit-keine-schwaeche-ist-sondern-eine-notwendigkeit/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/warum-verletzlichkeit-keine-schwaeche-ist-sondern-eine-notwendigkeit/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kontext]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstwertschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Verbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vulnerability]]></category>
		<category><![CDATA[zerotohero]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=801</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich meine Gedanken dazu mit Euch teilen, warum wir uns meiner Meinung nach oft nicht trauen, klar zu sein. Warum fällt es uns eigentlich so schwer, klar zu kommunizieren? Was hindert uns? Was befürchten wir? So viel vorab, und das ist mir wichtig: Es macht ganz sicher nicht in allen Situationen Sinn, mehr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/warum-verletzlichkeit-keine-schwaeche-ist-sondern-eine-notwendigkeit/">Warum Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern eine Notwendigkeit.</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>Heute möchte ich meine Gedanken dazu mit Euch teilen, warum wir uns meiner Meinung nach oft nicht trauen, klar zu sein. Warum fällt es uns eigentlich so schwer, klar zu kommunizieren? Was hindert uns? Was befürchten wir?</p>
</p>
<p>So viel vorab, und das ist mir wichtig: Es macht ganz sicher nicht in allen Situationen Sinn, mehr Klarheit in unsere Kommunikation zu bringen. In meinem Artikel &#8222;Die dunkle Seite der Macht&#8220; habe ich schon darüber geschrieben, dass Klarheit für mich kontextabhängig ist. <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/05/15/die-dunkle-seite-der-macht/">(Hier könnt Ihr den Artikel lesen.)</a> Eine sehr kluge Freundin von mir hat neulich in einem spannenden Gespräch noch den Wunsch geäußert, <em>adressatengerecht</em> klar zu kommunizieren. Das, finde ich, ist eine sehr schöne Ergänzung und macht es noch klarer. </p>
</p>
<p>Ein Kernproblem, das uns hindern kann, klar zu sein, ist für mich dieses: Wir nehmen uns zu wenig Zeit für die Reflexion, die notwendig wäre, um zu durchdringen, was wir eigentlich genau erreichen wollen. Was ist mein Ziel? Was ist die &#8222;Überschrift&#8220;? <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/05/29/wie-du-deine-ziele-klar-formulierst-und-dann-wahrscheinlich-sogar-erreichst/">(Hier könnt Ihr noch mehr zum Thema Ziele lesen.)</a> Wir sind also schon unklar, bevor wir auch nur den Mund aufgemacht haben. Und selbst wenn wir uns vorbereitet haben auf ein Gespräch, reicht das nicht immer aus. So lange wir uns in unserer Vorbereitung nur mit der Spitze des Eisbergs beschäftigen und nicht darauf schauen, was alles unter Wasser liegt, können wir uns zwar selbst auf die Schulter klopfen, weil wir uns ja so toll vorbereitet haben. Daran kann es also nicht liegen, dass das Gespräch trotzdem nicht so gelaufen ist wie geplant. Wenn wir es ehrlich meinen, braucht es aber mehr. Und dazu müssen wir gewillt sein, im wahrsten Sinne ins kalte Wasser zu springen, abzutauchen und herauszufinden, worum es uns wirklich geht. Welche unserer Werte, welche unserer Bedürfnisse führen uns dazu, mit dem anderen Menschen in eine Auseinandersetzung zu gehen? Erst wenn wir das für uns wissen, können wir den Versuch wagen, es dem Anderen zu vermitteln. </p>
</p>
<p>Ich stolpere gerade über das Wort &#8222;Auseinandersetzung&#8220;, das in meinem eigenen Sprachgebrauch irgendwie negativ belegt ist. Das klingt so nach Streit. Kurz vor fairem Kampf mit Messern. Und doch gibt es für mich auch noch eine andere, absolut positive Bedeutung dieses Begriffs: Nämlich die, dass wir ein komplexes Emotionsknäuel, das als &#8222;Sache&#8220; getarnt daher kommt, auseinander wickeln und Stück für Stück betrachten, beleuchten und hinterfragen, anstatt es einfach einem anderen Menschen an den Kopf zu werfen. Das hat für mich auch viel mit Respekt zu tun. Dass das trotzdem immer wieder passieren kann, ist ganz natürlich. Passiert mir ziemlich oft. Ich bilde mir nur ein, dass ich es im Nachgang (fast) immer bemerke. Genau so wichtig wie die Reflexion vorab ist nämlich die danach. Denn bei allen guten Vorsätzen und auch der besten Vorbereitung kann das Gespräch anders verlaufen als geplant. Da ist nämlich auch noch die andere Person mit ihren ganz eigenen Knäueln. Deshalb frage ich mich in solchen Fällen während meiner Selbstreflexion unter anderem: <em>&#8222;Was hätte ich an welcher Stelle besser machen können? Und wenn schon nicht besser, dann zumindest anders?&#8220;</em></p>
</p>
<p>Vielleicht denkt Ihr jetzt: <em>&#8222;Warum überhaupt solche klärenden Gespräche führen? Ohne kommt man doch auch ganz gut zurecht. Vielleicht sogar besser.&#8220; </em>Das mag in manchen Fällen sogar stimmen. Es kommt für mich allerdings darauf an, was es zu gewinnen gibt. Nicht darauf, was es zu verlieren gibt. Und für mich kam irgendwann der Punkt, an dem ich mir dachte: <em>&#8222;Ich will zumindest versuchen, alles dafür zu tun, um mich anderen besser verständlich zu machen.&#8220;</em> </p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Mein großes Ziel ist die Verbindung zu anderen. Ich glaube, dafür sind wir überhaupt da.</h4>
</p>
<p>Für mich gibt es drei Situationen, in denen ich ganz besonders für Klarheit plädiere: </p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Sobald es um einen Menschen geht, der Euch wirklich wichtig ist.</li>
<li>Wenn Ihr merkt, dass Ihr Euer Gesprächsziel mit der bisherigen Vorgehensweise nicht erreicht. Das können zum Beispiel Gespräche mit Mitarbeitern oder Vorgesetzten sein. Gehaltsverhandlungen. Bewerbungsgespräche. Die Liste ist lang.</li>
<li>Diese Situationen, in denen wir uns im Nachhinein wünschten, wir könnten die Zeit zurückspulen. Und dann die super schlagfertigen Dinge sagen, die uns wie immer erst eingefallen sind, als es schon zu spät war. Kurz: Das sind für mich Situationen, in denen wir für uns sorgen. Für uns einstehen. <strong>Weil wir das wert sind.</strong></li>
</ol>
</p>
<p>Manchmal ist es auch eine Kombination aus mehreren dieser Faktoren. Oder gar alle drei auf einmal. </p>
</p>
<p>Mein Gefühl ist, dass wir uns oft nicht trauen, klar zu sein, weil wir Angst davor haben, dass das für den Anderen &#8222;zu viel&#8220; sein könnte. Achtung, <em>truth bomb</em>: Ja, das kann passieren. Ich würde jetzt wirklich gern sagen, dass diese Gefahr nicht besteht. Kann ich leider nicht machen, das habe ich selbst schon oft genug sehr schmerzhaft erfahren müssen. Und ich mache trotzdem weiter mit meiner Klarheit. Denn die entscheidende Frage ist doch: Wenn es wirklich für den anderen zu viel ist &#8211; wie tief geht unsere Verbindung dann wirklich? Und auch wenn es tierisch schmerzt, manchmal ist es besser, das herauszufinden, als sich weiter etwas vor zu machen. Meine Hypothese ist, dass die Vorteile überwiegen. Die Momente, in denen wir mit unserer Klarheit den Anderen auf einer Ebene erreichen, die bisher nicht möglich war, sind magisch. Das schafft echte Verbundenheit. Und die ist es wirklich wert. Vor allem: Wir sind es wert. Da kann ich mich nur wiederholen. Mach&#8216; ich direkt nochmal: Wir sind es wert! Es ist für mich eine Frage der Selbstwertschätzung, wie sehr wir uns öffnen. Wie viel wir von uns selbst zu zeigen bereit sind. Dabei geht es um Selbstoffenbarung. Mal die Maske fallen lassen. Mal kurz den Schutzschild zur Seite legen. Die Deckung öffnen. <strong>Verletzlichkeit nicht als Schwäche begreifen, sondern als Notwendigkeit.</strong></p>
</p>
<p>Wenn wir selbst nicht glauben, dass unsere Bedürfnisse okay sind, wie soll es dann der Andere glauben? Ich habe schon Situationen erlebt, die &#8211; man kann es sich vielleicht kaum vorstellen, weil ich so viel von Verbundenheit und Bedürfnissen geschrieben habe &#8211; tatsächlich fast alle im beruflichen Kontext passiert sind. Da fiel es meinen Klienten wie Schuppen von den Augen, als sie mit ihren eigenen Werten und Bedürfnissen in Kontakt kamen und endlich gemerkt haben: Ach, darum geht es hier eigentlich. Das sind die Momente, die ich in meiner Arbeit mit am meisten liebe. Und weil ich diese Momente immer wieder erleben darf, dabei sein darf, wenn das passiert, kämpfe ich so leidenschaftlich für mehr Klarheit. Besonders in dieser total verrückten, schnellen, krisenbelasteten, ungewissen Zeit braucht es doch genau das. <strong>Weil wir das wert sind.</strong></p>
</p>
<p>Ich bekomme gerade richtig Lust, noch mehr über das Thema Selbstoffenbarung und Verletzlichkeit zu schreiben. Was denkt Ihr? Ich freue mich auf Eure Gedanken!</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia </p>
</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/warum-verletzlichkeit-keine-schwaeche-ist-sondern-eine-notwendigkeit/">Warum Verletzlichkeit keine Schwäche ist, sondern eine Notwendigkeit.</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/warum-verletzlichkeit-keine-schwaeche-ist-sondern-eine-notwendigkeit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die innere Rampensau wachküssen: 7 Tipps fürs freie Sprechen</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/die-innere-rampensau-wachkuessen-7-tipps-fuers-freie-sprechen/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/die-innere-rampensau-wachkuessen-7-tipps-fuers-freie-sprechen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:56:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freies Sprechen]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Verletzlichkeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kennt Ihr das? Diesen Moment, bevor Ihr im Meeting die wichtige Präsentation geben müsst? Das Bewerbungsgespräch habt? Vor Leuten sprechen sollt? Den Moment, in dem Ihr Euch ganz weit weg wünscht? Euer Mund trocken wird und Eure Hände feucht? Und Ihr Euch fragt, ob Euer Deo noch wirkt? Zugegeben, nicht jeder Mensch ist für die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/die-innere-rampensau-wachkuessen-7-tipps-fuers-freie-sprechen/">Die innere Rampensau wachküssen: 7 Tipps fürs freie Sprechen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>Kennt Ihr das? Diesen Moment, bevor Ihr im Meeting die wichtige Präsentation geben müsst? Das Bewerbungsgespräch habt? Vor Leuten sprechen sollt? Den Moment, in dem Ihr Euch ganz weit weg wünscht? Euer Mund trocken wird und Eure Hände feucht? Und Ihr Euch fragt, ob Euer Deo noch wirkt?</p>
</p>
<p>Zugegeben, nicht jeder Mensch ist für die Bühne geboren. Das wäre ja auch nahezu unerträglich. Das Problem ist leider, dass jeden Tag viele Menschen gezwungen sind, auf die Bühne zu gehen, obwohl sie sich lieber einen spitzen Gegenstand ins Auge stechen würden. Mit „Bühne“ meine ich jedwede Situation, in der wir vor anderen sprechen. Diese Situationen können in vielerlei Gestalt daherkommen: Wortmeldungen in Meetingräumen, Präsentationen in kleinem oder großem Rahmen oder (brandaktuell) Web-Konferenzen &#8211; um nur eine kleine Auswahl an Beispielen zu nennen. Besonders Führungskräfte, wenn auch nicht ausschließlich, finden sich oft in der Position wieder, auf die Bühne zu müssen, ohne wirklich zu wollen. Und wenn Ihr wüsstet, wie oft das Thema in meiner Arbeit ist, wärt Ihr vermutlich ziemlich überrascht. Ist irgendwie ein Tabu-Thema, weil in vielen Köpfen zu einem starken Anführer dazugehört, dass er gern laut brüllt (im übertragenden Sinne natürlich).</p>
</p>
<p>Ich selbst höre mich zwar zugegebenermaßen wahnsinnig gern sprechen; allerdings heißt das nicht, dass ich vollkommen angstfrei bin, wenn mich plötzlich alle anstarren. Mein Anspruch ist nämlich, zu jeder Zeit möglichst kompetent und unterhaltsam oder zumindest eins von beidem zu sein. Meine innere Latte hängt verdammt hoch. Das verträgt sich nicht so gut mit Lampenfieber. Trotzdem bringe ich mich selbst immer und immer wieder in Situationen, in denen ich vor Leuten sprechen muss. Kurz davor frage ich mich selbst manchmal: <em>„Warum?! Musste das denn wieder sein? Konntest Du Dich nicht EIN Mal hübsch bescheiden zurückhalten?“</em> Leider nein. Andere haben einen inneren Schweinehund, ich habe eine innere Rampensau. Und die lebt von Nervenkitzel und Scheinwerferlicht. </p>
</p>
<p>Weil mich immer wieder Menschen fragen, wie ich „das“ mache (auf Nachfrage habe ich erfahren, dass sie meinen, wie ich es hinbekomme, mich vor Menschen zu stellen und meistens sehr klar auf den Punkt meine Botschaften zu vermitteln, ohne vorher alles Wort für Wort ausgearbeitet und auf Moderationskarten geschrieben zu haben), habe ich mir mal Gedanken darüber gemacht, die ich heute gern mit Euch teilen möchte. Wichtig: Das sind meine ganz persönlichen Zutaten. Ich sage nicht, dass es die einzig wahren sind.</p>
</p>
<p>1. <strong>Ich mache nie, niemals „Trockenübungen“. </strong>Ich weiß nicht, woher das kommt, aber viele Leute scheinen zu denken, dass man nur gut vor anderen sprechen kann, wenn man vorab jedes Wort auswendig gelernt hat. Ganz ehrlich: Dann könnt Ihr auch gleich alles aufschreiben und ablesen. Der Effekt ist für mich als Zuhörer vergleichbar. Es wirkt steif &#8211; und eben auswendig gelernt. Das mag niedlich sein bei 4-jährigen, die dem Weihnachtsmann ein Gedicht aufsagen. Das war‘s. </p>
</p>
<p>2. Was ich stattdessen mache? <strong>Ich setze mir einen Rahmen.</strong> Das heißt konkret: Ich schreibe mir die ersten ein bis drei Sätze auf. Und die letzten ein bis drei. Auswendig lerne ich die trotzdem nicht, denn ich kann aus Erfahrung sagen, dass oft genug unvorhergesehene Dinge passieren, auf die ich spontan eingehen können will. Deshalb merke ich mir nur die grobe Richtung dieser ersten drei bzw. letzten drei Sätze. Das gibt mir Sicherheit. Wenn ich erstmal angefangen habe zu sprechen, kommt der Rest quasi „von allein“. Und das ist tatsächlich nicht nur bei mir so. Vertraut mir.</p>
</p>
<p>3. <strong>Ich unterstütze diesen Rahmen gern mit einem so genannten „Plan“.</strong> Ich habe mal ein spannendes Training bei Bernd Höcker besucht, das „Think on your feet“ heißt. Dort haben wir unter anderem gelernt, in Plänen zu sprechen. Gemeint ist damit, simpel ausgedrückt, mein Thema in ein Erstens, Zweitens und Drittens zu gießen. Ein Beispiel:<em> „Heute geht es um das Thema Frei Sprechen vor Leuten. Ich werde Euch als erstes etwas darüber erzählen, was Ihr gegen Lampenfieber tun könnt (Erstens). Dann werde ich Euch meine fünf besten Tipps zur Vorbereitung verraten (Zweitens). Und zum Schluss möchte ich mit Euch in den Austausch gehen und Eure Fragen beantworten (Drittens).“ </em> Wichtig ist mir dabei, dass es nicht darum geht, die Spannung wegzunehmen. Ich piekse die Themen bewusst nur an. Ziel ist, meine Zuhörer darauf vorzubereiten, was sie erwartet. Ansonsten kann sich das ein bisschen so anfühlen wie ein Meeting ohne Agenda. Grob gesagt folge ich der uralten Regel<em> „Sag, worüber Du sprechen wirst. Sprich drüber. Sag, worüber Du gesprochen hast.“</em> (Wie durch Magie wieder ein Dreischritt.) Kritiker merken jetzt eventuell an, dass große Redner wie Obama oder (Oh Gott, warum fällt mir jetzt kein anderer ein?!)&#8230; Okay. Dass große Redner wie Obama auch nicht ankündigen, worüber sie sprechen werden. Da haben sie recht. Für mich ist der entscheidende Unterschied, dass ich nun mal nicht Obama bin, bei dem bereits der Name Programm ist. So lange Menschen noch nicht Schlange stehen, um Euch sprechen zu hören, kann diese Art der Vorbereitung durchaus sinnvoll sein.</p>
</p>
<p>4. <strong>Ich schreibe niemals mehr als 3 Worte auf ein PowerPoint-Slide.</strong> Wer schon mal einen TedTalk gesehen hat, weiß warum. Wenn nicht: Schaut Euch da dringend mal um. Kleiner Tipp: Wenn auf dem Slide alles steht, was ich sage &#8211; wozu bin ich dann da?</p>
</p>
<p>5. <strong>Ich baue ziemlich am Anfang eine persönliche Anekdote ein, die zum Thema passt.</strong> Das macht mich nahbar und bricht das Eis. <em>„Ach, sie ist ja eine von uns.“ </em>Das ist auch einfacher für mich, weil ich die persönliche Anekdote ja selbst erlebt habe und deshalb besonders gut frei erzählen kann. Damit habe ich direkt meinen Start-Rahmen gesetzt. Ist das nicht unprofessionell und zu privat? Nö. Mein Ziel ist doch, die Menschen zu erreichen. Das gelingt mir persönlich nicht so gut, indem ich meine Menschlichkeit hinter einer Maske (no pun intended) verberge. Passt auch zu meinem letzten Artikel über Selbstoffenbarung und Verletzlichkeit.</p>
</p>
<p>6. <strong>Ich gehe mit den Leuten in Interaktion. </strong>Wie? Indem ich Fragen stelle. Meistens klappt es ganz gut, erstmal mit Handzeichen zu arbeiten. Das trauen sich wirklich fast alle. Und dann habe ich wirklich immer jemanden dabei, der noch mehr dazu sagen will. Schon seid Ihr im Dialog. Falls nicht: Nicht schlimm. Den meisten Leuten reichen die Handzeichen, um sich integriert zu fühlen. Die nächste Stufe ist dann, offene Fragen zu stellen, bei denen Ihr nur Schlagwörter zur Antwort hören wollt, die Ihr dann in Euren Vortrag integriert. Ich gebe zu, das ist dann schon etwas höhere Schule. Aber auch kein Hexenwerk. </p>
</p>
<p>7.<strong> Ich feiere mich innerlich selbst ein bisschen dafür, dass ich da oben/da vorne stehe.</strong> Ihr müsst ja nicht gleich stagediven, aber ein wenig innerliches Eigenlob hat selten geschadet. </p>
</p>
<p>Würde ich länger nachdenken, könnte ich die Liste vermutlich noch um 28 Punkte erweitern, aber diese sieben sind definitiv diejenigen, die für mich persönlich den größten Unterschied machen. Und klar, Ihr habt gemerkt, dass es vor meinem inneren Auge dabei eher um die „große“ Vortrags-Bühne ging. Allerdings könnt Ihr alle sieben Punkte auch auf andere „bühnenartige“ Situationen übertragen. Okay, vielleicht Nummer 5 nicht unbedingt. Die ist gut, wenn die Leute Euch noch nicht kennen. Immer im Hinterkopf behalten: Was ist Euer Ziel? Stumpf ohne Sinn und Verstand die „7 goldenen Schritte zum erfolgreichen freien Sprechen“ nach Schema F abzuarbeiten ist ganz sicher nicht das, was ich Euch empfehlen möchte. Im Gegenteil. Bitte prüft kritisch für Euch, bei welchen meiner Tipps Ihr Euch wiederfindet &#8211; und bei welchen nicht. In letzterem Fall wäre es dann toll, wenn Ihr für Euch direkt eine Alternative findet, die besser zu Euch passt. Und noch besser, wenn Ihr die mit mir teilen mögt. </p>
</p>
<p>Ich freue mich drauf, von Euch zu hören!</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag. Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/die-innere-rampensau-wachkuessen-7-tipps-fuers-freie-sprechen/">Die innere Rampensau wachküssen: 7 Tipps fürs freie Sprechen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/die-innere-rampensau-wachkuessen-7-tipps-fuers-freie-sprechen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bitte sagt nein!</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/bitte-sagt-nein/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/bitte-sagt-nein/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:54:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Empowerment]]></category>
		<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Nein sagen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstführung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=785</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frauen können nicht so gut nein sagen. Klischee? Ich bin nicht sicher. Ja und nein. (Huch!) Ich fange nochmal etwas anders an: Meine Beobachtung ist, dass es erwachsenen Menschen oft schwer zu fallen scheint, nein zu sagen, und das erstmal unabhängig vom Geschlecht (bitte seht mir nach, dass ich an dieser Stelle keine Gender-Diskussion aufmache, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/bitte-sagt-nein/">Bitte sagt nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>Frauen können nicht so gut nein sagen. Klischee? Ich bin nicht sicher. Ja und nein. (Huch!) Ich fange nochmal etwas anders an: Meine Beobachtung ist, dass es erwachsenen Menschen oft schwer zu fallen scheint, nein zu sagen, und das erstmal unabhängig vom Geschlecht (bitte seht mir nach, dass ich an dieser Stelle keine Gender-Diskussion aufmache, das würde mich gerade überfordern). Für mich hängen Klarheit und Nein-Sagen-Können sehr eng miteinander zusammen. Das könnt Ihr aus meiner Sicht auf jeden beliebigen Kontext übertragen. Mir geht es hier um den beruflichen. </p>
</p>
<p>Und woher kommt nun unsere Schwierigkeit mit dem Nein-Sagen? These Nr. 1: Erwachsene sind er-wachsene Kinder. Als Kinder haben wir in der Regel zunächst wenig Probleme mit dem Nein-Sagen. Bei vielen ist das sogar das erste Wort, dass sie sagen können (These Nr. 2: Vielleicht, weil sie es selbst oft am häufigsten hören.). Dann wird es uns mühsam wieder ab-erzogen, denn nicht immer finden die Großen es passend, wenn wir unsere Bedürfnisse klar äußern (und eben auch das, was wir nicht wollen, zum Beispiel den Brokkoli essen). Ja sagen ist brav. Dafür gibt es Liebe und strahlende Gesichter. Und dann wundern wir uns später, wenn wir es irgendwie nicht schaffen, zur Kollegin nein zu sagen, wenn sie uns ihre Arbeit aufdrückt. Oder die Einladung zu dem Meeting abzulehnen, bei dem unsere Anwesenheit niemandem einen Mehrwert bringt, am wenigsten uns selbst.</p>
</p>
<p>Zurück zu meinem heutigen ersten Satz: Fällt es Männern nun wirklich leichter, nein zu sagen? Meine durchaus gewagte These ist, dass es den meisten Männern so ganz generell gesprochen tatsächlich leichter fällt. Liegt für mich wieder an der Sozialisierung. Ein Junge, der nein sagt und somit klar für sich eintritt, beweist Stärke, Mut und Anführer-Qualitäten. Bei einem Mädchen finden wir das oft eher unbequem und eben &#8222;männlich&#8220;. Also schnell weg damit. Ich kenne das aus meiner eigenen Kindheit. Die Eltern der anderen Mädchen fanden mich anstrengend, weil ich angeblich &#8222;immer bestimmen&#8220; wollte. Ich habe dann daraus gelernt, dass es nicht gut ankommt, wenn ich einen klaren Plan habe und ihn verfolge. Mein Sohn hingegen wurde erst neulich von den Erzieherinnen im Kindergarten dafür gelobt, dass er immer so einen klaren Plan habe und genaue Anweisungen an andere gebe. Ich habe innerlich auf den tadelnden Nebensatz  gewartet. Der kam aber nicht. Spannend! Und zum Glück!</p>
</p>
<p>Jungs haben also vermeintlich erstmal die besseren Chancen, ungestraft nein zu sagen. Gleichzeitig beobachte ich sehr wohl, dass es Männern mindestens genauso schwer fällt wie uns Frauen, nein zu sagen, wenn es um Dinge wie die oben im Beispiel genannte Teilnahme am Meeting geht. Oder um Aufgaben und Projekte, bei denen sie &#8222;im Lead&#8220; sind. Da kann es schnell passieren, dass viele Ressourcen, Schweiß und Nerven für tote Pferde draufgehen. Manche nennen das auch Zombie-Projekte: Projekte, die schon lange zu Grabe getragen hätten werden sollen (wow). Kluge Firmen machen übrigens genau das, so richtig mit Zeremonie und Trauerrede. Das Unternehmen Supercell aus Finnland zum Beispiel. Ich habe neulich gerade was Spannendes dazu bei foerster-kreuz.com gelesen. Guckt mal rein, falls Euch das auch interessiert. Generell sehr lesenswert! </p>
</p>
<p>Aber zurück zu den Männern, die auch oft nicht nein sagen können: Warum ist das so? Ich persönlich glaube, dass dieselbe Erziehung, die dazu geführt hat, dass Männer sich stark und so weiter fühlen, wenn sie klar sind und nein sagen, ihnen auch eingetrichtert hat, dass sie stets und ständig im Superhelden-Problemlösungs-Modus sein müssen. (Daran sind wir Frauen im übrigen nicht ganz unschuldig.) Und einzugestehen, dass ein Projekt einfach keinen Sinn (mehr) macht, hieße ja gegebenenfalls, eine eigene Schwäche oder gar (*entsetztes Luft-Einziehen*) persönliches Versagen einzugestehen. Mann, es muss echt anstrengend sein für Dich. </p>
</p>
<p>Schon an meiner eigenen Wortwahl merkt Ihr, dass auch ich mich von solchen Gedanken nicht frei sprechen kann, denn aus welchem Grund würde ich sonst das Wort &#8222;eingestehen&#8220; verwenden? Ich probiere es mal mit einem in diesem Kontext passenderen Begriff. Wie wäre es mit &#8222;erkennen&#8220;? Klingt doch gleich viel besser. Männlicher. Mächtiger. Stärker. Ich meine das jetzt nicht sarkastisch, falls Ihr das denkt. Ich versuche, dem Erkennen von sinnlosen Tätigkeiten eine neue Bedeutung zu geben. Das Beste daran ist übrigens: Diese Fähigkeit hat jeder von uns zu jeder Zeit! Bedeutung erhalten Dinge nämlich durch uns und unsere Gedanken dazu. Das ist mir so richtig erst am vergangenen Wochenende bewusst geworden. Da saß ich in einem sehr spannenden Modul meiner systemischen Coaching-Weiterbildung zum Thema &#8222;systemisch-konstruktivistische Modelle&#8220;. Ich stelle im Coaching meinen Klienten oft die Frage &#8222;Was bedeutet xy für Dich?&#8220;, wenn sie viel über xy sprechen, habe allerdings bisher nicht erkannt, dass ich diese Frage auf ALLES übertragen kann, was ich will. Vielleicht fand ich diesen Gedanken auch einfach erstmal zu groß, denn da kann man schon ganz schön ins Grübeln kommen, wenn man den zulässt. Wird mir jetzt auch gerade wieder zu groß. Da muss ich wohl mal einen gesonderten Artikel drüber schreiben. Oha.</p>
</p>
<p>Für mich als Selbständige ist es der reine Wahnsinn, wenn ich mit Freunden, Bekannten und Klienten spreche, die mir davon berichten, wie ihre Tage so aussehen. Wie fremdgesteuert und pausenlos durchgetaktet viele sind. Wann denkt Ihr denn mal? Es ist mir ein Rätsel. Manche definieren sich dann leider auch noch positiv über dieses Busy-busy. Und/oder sie stellen sich als Opfer dar und erzählen, dass sie von 9-18 Uhr ein (Online-)Meeting nach dem nächsten haben und dann von 7-9 und von 18-21 Uhr &#8222;ja noch arbeiten müssen&#8220;. Und suhlen sich darin, dass die anderen möglichst sowas sagen wie: &#8222;Ach, Du Arme, das ist ja wirklich schrecklich! Wie hältst Du das nur aus?&#8220; Für mich persönlich klingt das einfach nur total anstrengend und ineffizient. Und wenig effektiv. Ich glaube einfach nicht, dass wirklich erfolgreiche Menschen sich auf diese Art rumschubsen lassen. Gesund klingt das für mich auch nicht gerade. Da hilft dann auch kein Zeit-Management-Seminar (die helfen übrigens nie). Mehr Selbstführung müsste her. </p>
</p>
<p>Am schlimmsten leiden, glaube ich, die Menschen, die eine Führungskraft ihr eigen nennen, die in diesem Busy-busy-Modus unterwegs ist. Erstens wirkt es in diesem Kontext dann schick, sich genauso bekloppt zu verhalten. Zweitens ist keiner mehr da, der den Überblick behält. Das führt fast zwangsläufig zu einer weiteren Anhäufung von Zombie-Projekten. Die Organisation ist nur noch mit sich selbst beschäftigt. (Warte mal, waren da nicht noch irgendwo Kunden? Was wollten die nochmal gleich?) Und das alles nur, weil wir nicht nein sagen. Nein zu Meetings, nein zu Projekten, nein zu Kollegen, nein zu Chefinnen, nein zu Outlook, nein zu Social Media, nein zum Smartphone (Ihr werdet übrigens nicht smarter, je mehr Ihr es in der Hand habt.). Puh. Das klingt erstmal irgendwie hart und rigoros. Ist es auch. Ich für meinen Teil komme in unregelmäßigen Abständen trotz aller Freiheiten meiner Selbständigkeit immer wieder an den Punkt, an dem ich kurz vor einer Panik stehe, weil ich zu viel gleichzeitig mache. Unlängst hatte ich genau deshalb einen Fahrradunfall. Solche Notbremsen meines Körpers sind dann die goldenen Momente der Erleuchtung, in denen ich mich endlich wieder fokussiere und gnadenlos Dinge sein lasse. Ich fänd&#8217;s schön, wenn Ihr ohne körperlichen Schaden zum gleichen Ergebnis kämt. </p>
</p>
<p>Deshalb habe ich zum Abschluss noch ein paar Tipps für Euch:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Fragt Euch vor jedem Ja: </strong>Welche Auswirkungen hätte es für mich, wenn ich zu diesem Meeting/diesem Projekt/diesem Kollegen etc. <strong>nein</strong> sage?</li>
<li>Welche Auswirkungen hätte es für andere (Kollegen, Chefs, Kunden etc.)?</li>
<li>Macht eine Liste: Welches sind meine aktuellen Projekte/To Dos? (Das geht auch auf Tagesbasis.)</li>
<li>Gut finde ich auch immer, nochmal mit Euren Zielen in Kontakt zu kommen: Was will ich eigentlich erreichen? Passen meine To Dos zu diesen Zielen?</li>
<li>Zu welchen Dingen auf meiner Liste will ich nein sagen? (Meine Faustregel: ein Drittel einfach mal streichen, ein Drittel parken und auf Wiedervorlage setzen, ein Drittel machen. Lieber erstmal zu viel streichen und dann sanft zurückrudern. Wenn am Ende 1 Sache von der Liste fliegt, gut! Wenn es mehr sind, auch gut.)</li>
<li>Ihr habt natürlich gute Gründe für das Nein, die Ihr anderen gegenüber vertreten könnt. &#8222;Keinen Bock&#8220; reicht nicht. Meine Empfehlung ist es, nach gründlicher Reflexion über die Auswirkungen mit Eurer Führungskraft ins Gespräch zu gehen. Transparenz ist wichtig, ansonsten fliegt Euch das vielleicht um die Ohren. Und mit ein bisschen Glück und Beharrlichkeit bringt Ihr vielleicht sogar einen wunderbaren Balls ins Rollen, von dem Eure gesamte Organisation profitieren kann. </li>
</ol>
</p>
<p>Unterm Strich kann ich immer dann eine fundierte Entscheidung für oder gegen etwas treffen, wenn ich Klarheit über die jeweiligen Auswirkungen habe. Und für diese Klarheit braucht es Reflexion. Und für die Reflexion braucht es Zeit. Und Zeit habe ich nur, wenn ich sie mir nehme. Und um sie mehr nehmen zu können, muss ich zu anderen Dingen nein sagen. Ganz einfach, oder?</p>
</p>
<p>Und einfach nur, weil ich den Kreis schließen und das am Anfang eröffnete Klischee widerlegen möchte: NEIN!</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag. Bleibt klar!</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/bitte-sagt-nein/">Bitte sagt nein!</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/bitte-sagt-nein/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie Du mit der Frage &#8222;Wofür&#8220; endlich Deine Ziele erreichst</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/wie-du-mit-der-frage-wofuer-endlich-deine-ziele-erreichst/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/wie-du-mit-der-frage-wofuer-endlich-deine-ziele-erreichst/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[purpose]]></category>
		<category><![CDATA[sinn]]></category>
		<category><![CDATA[wofür]]></category>
		<category><![CDATA[ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=769</guid>

					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you! Kennst Du das auch? Du setzt Dir ein Ziel, bist total motiviert, es zu erreichen, legst los &#8211; und nach ein paar Wochen fragst Du Dich, warum zur Hölle Du Dir das aufgehalst hast? Und das auch noch vollkommen freiwillig? Ich stecke gerade mitten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/wie-du-mit-der-frage-wofuer-endlich-deine-ziele-erreichst/">Wie Du mit der Frage &#8222;Wofür&#8220; endlich Deine Ziele erreichst</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you!</p>
</p>
<p>Kennst Du das auch? Du setzt Dir ein Ziel, bist total motiviert, es zu erreichen, legst los &#8211; und nach ein paar Wochen fragst Du Dich, warum zur Hölle Du Dir das aufgehalst hast? Und das auch noch vollkommen freiwillig? Ich stecke gerade mitten in so einer Krux.</p>
</p>
<p>Zugegeben, ich hab&#8216; mir viel vorgenommen, was das Bloggen betrifft. Ich schreibe jede Woche einen neuen Artikel. Und mir ist dabei total wichtig, nicht irgendein irrelevantes Blabla zu schreiben, sondern ich möchte stattdessen über Dinge schreiben, die für meine Leser interessant/neu/spannend oder &#8211; Minimalziel &#8211; zumindest unterhaltsam sind. Das Bloggen an sich ist dabei für mich nur ein Unterziel. Mein ganz großes Lebensziel ist es, die Welt in meinem Einflussbereich positiv zu verändern (*Einspieler Superhelden-Geräusch*). Dass das mein Ziel ist, habe ich bei einer Visionsarbeit herausgefunden, wo es darum ging, mit meinem eigenen Sinn in Kontakt zu kommen. Die große Frage war dabei: Wofür bin ich eigentlich da? Wir Systemiker fragen quasi dauernd nach dem Wofü<em>r: &#8222;Wofür wäre das gut? &#8230; Und wofür wäre <strong>das</strong> gut? &#8230; Und wofür wäre <strong>das</strong> dann gut?&#8220; </em></p>
</p>
<p>Nach dem &#8222;Wofür&#8220; gefragt zu werden kann ziemlich aufwühlend sein, jedenfalls ist es das für mich. Und gleichzeitig sehr erkenntnisreich, denn sobald Du den Sinn kennst, kannst Du Deine Ziele danach ausrichten. Der Mensch an sich ist da recht einfach gestrickt, denn der innere Schweinehund (meiner heißt Schlendrian) macht meistens Sitz und Platz und Bleib, wenn er merkt, dass unser Vorhaben Sinn-getrieben ist. Neudeutsch und im Zusammenhang mit &#8222;New Work&#8220; wird dieser gute alte Sinn konsequenterweise &#8222;Purpose&#8220; genannt. Wäre ja sonst verwirrend, deutsch und englisch zu vermischen. Außerdem klingt es cooler. (Oh Gott, jetzt mache ich das auch schon&#8230;.)</p>
</p>
<p>Meine Blog-Artikel sind also ein Schritt auf dem Weg hin zur Erfüllung meines Sinns. Man sollte meinen, dass mir also nichts passieren kann, was die Umsetzung betrifft, wenn man der Kraft des Sinns vertraut. Gleichzeitig passiert es komischerweise (meistens so ab Mittwochnachmittag), dass ich leichte Anflüge von Panikattacken bekomme, wenn ich daran denke, dass ich ja am Freitag wieder einen Artikel schreiben &#8222;muss&#8220;. Super hilfreich ist es in diesem Szenario dann, wenn wohlmeinende Menschen in meinem Umfeld mich fragen, ob mir das nicht manchmal zu stressig wird, jede Woche ein Artikel sei ja auch echt ganz schön viel. Das hört der Schlendrian natürlich sofort und hebt schon mal erwartungsvoll den Kopf vom Boden. Er flüstert mir zu: <em>&#8222;Hey, hör doch, die anderen finden auch, dass das viel zu krass ist! Wir können ruhig auf alle zwei Wochen gehen.&#8220; </em>Aus, Schlendrian! Böser Schweinehund!</p>
</p>
<p>Meine Analyse dazu ist, dass ich den Kontakt zum Sinn verliere. Das ist erstmal nicht schlimm, so lange ich das merke (Reflexion, da bist Du ja wieder, alter Freund!). Und mich dann wieder an den Sinn erinnere. </p>
</p>
<p>Noch dramatischer kannst Du Dir das vorstellen, wenn das Ziel von anderen gesetzt und zu Deinem gemacht wurde. In Unternehmen passiert das täglich. Dagegen spricht jetzt an sich erstmal nichts, denn ohne Ziele wird es aus meiner Sicht für jede Unternehmung schwierig, irgendetwas zu erreichen. Nur: Ich unterstelle, dass ganz oft der Sinn hinter diesen Zielen nicht klar ist. Im schlimmsten Fall noch nicht mal demjenigen, der das Unternehmen vermeintlich führt. Vielleicht ist ihr oder ihm der Sinn aber auch klar, nur wird versäumt, diesen mit allen anderen zu teilen. Und mit teilen meine ich nicht, irgendwelche Zahlen in 12pt auf Powerpoint-Slides zu schreiben und die dann im Townhall Meeting zu präsentieren. Wenn an der Stelle also die Hausaufgaben nicht gemacht wurden, muss man sich nicht wundern, wenn irgendwie nix passiert. Dafür, dass es eigentlich recht einfach ist, eine Vision zu teilen, schockiert mich das immer wieder. Voraussetzung ist natürlich, dass eine Vision da ist. </p>
</p>
<p>Die Unternehmensspitze wünscht sich oft von mir in meiner Arbeit, dass ich &#8222;die Leute motivieren&#8220; soll. Und das am besten innerhalb eines Tages. Das finde ich immer sehr spannend. (So nehme ich den Auftrag übrigens niemals an, das wäre absolut unseriös. Ich kläre in solchen Fällen den Auftrag, bis ich einen habe, den ich umsetzen kann.) In meinem Ideal-Szenario mit meinem idealen Kunden würde ich erstmal Visionsarbeit mit dem Auftraggeber machen. Und diese Vision gepaart mit dem Sinn würden wir dann für die Mannschaft runterbrechen. So einen Auftrag hatte ich bisher genau ein Mal. Komisch, oder?</p>
</p>
<p>Sowohl für Ziele, die Du Dir selbst setzt, als auch für die, die Du vielleicht anderen setzt oder von anderen gesetzt bekommst, gilt also: Es lohnt sich, nach dem Wofür zu fragen. Dann braucht es auch keine Motivation von außen mehr. Die klappt langfristig eh nicht, wenn Du mich fragst. Simon Sinek hat dazu seinen legendären TED-Talk &#8222;Start with Why&#8220; gemacht. Ich würde dieses &#8222;Why&#8220;, also &#8222;Warum&#8220;, in ein &#8222;Wofür&#8220; (&#8222;What for&#8220;) verändern. Das ist doch dasselbe, sagst Du? Für mich bringt ein Warum tendenziell schneller ein Gefühl von Defensive mit sich. Das Wofür eröffnet bei mir Raum zur Reflexion. Fühl mal in Dich rein, ob das für Dich auch stimmt. Im Umkehrschluss bedeutet das für mich übrigens auch, dass diejenigen Ziele, für die Du kein überzeugendes Wofür findest, zumindest mal mit einem Fragezeichen versehen werden könnten. </p>
</p>
<p>So, und jetzt habe ich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: </p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Ich bin wieder im Kontakt mit dem &#8222;Wofür schreibe ich eigentlich jede Woche diese Artikel?&#8220;</li>
<li>Mein Artikel ist fertig. 🙂</li>
</ol>
</p>
<p>Zum Abschluss habe ich für Dich noch ein paar Reflexionsfragen, die Dir helfen können, Deine Motivation wieder zu finden:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>Wofür ist das gut, wenn ich mein Ziel xy erreiche?</li>
<li>Und wofür ist <strong>das</strong> dann gut?</li>
<li>Und wofür ist <strong>das</strong> dann gut?</li>
<li>Und was wird dadurch für mich möglich? (Danke an Nora Zekorn für meine neue Lieblingsfrage!)</li>
</ol>
</p>
<p>Es ist wirklich erstaunlich, wie die Kraft des <strong>Wofür</strong> uns fokussieren kann. Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Experimentieren! Ich für meinen Teil werde mich genau an dieses Gefühl erinnern, wenn ich morgen mein Lauftraining vor mir her schiebe. Gewöhn&#8216; Dich dran, Schlendrian! Du kannst ja liegen bleiben.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleibt klar.</p>
</p>
<p>Eure Saskia</p>
</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">How you can finally reach your goals by asking „what for“</h2>
</p>
<p>Do you know the feeling? You set a goal for yourself, you’re totally motivated to achieve it, get started – and after a few weeks you’re wondering why the hell you took it on? And that completely voluntarily? I’m in the middle of such a hitch.</p>
</p>
<p>Admittedly, I have set myself high goals when it comes to blogging. I write a new article every week. And it is totally important to me not to write any irrelevant blah, but instead I want to write about things that are interesting/new/exciting for my readers or – minimally – at least entertaining. Blogging itself is only a sub-goal for me. My big goal in life is to change the world in my sphere of influence (*superhero sound*). I found out that this is my goal during a so-called visionary work, which was about coming into contact with my own purpose. The big question was: What am I actually here for? We systemic people keep asking&nbsp;what for: “What would that be good for? … And what would&nbsp;that&nbsp;be good for? … And what would&nbsp;that&nbsp;be good for?“</p>
</p>
<p>Being asked „what for“ can be quite challenging, at least for me it is. And at the same time very insightful, because as soon as you know the meaning, you can align your goals accordingly. The human being is quite simple, because the inner „Schweinehund“ (swine dog), which is a German expression for lack of willpower, (mine is called „Schlendrian“, which is German for „being in a rut“) usually sits and stays when he realizes that our project is meaning-driven.&nbsp;</p>
</p>
<p>So my blog articles are a step towards fulfilling my purpose. One would think that nothing can happen to me regarding implementation if you trust the power of meaning. At the same time, strangely enough (usually from Wednesday afternoon onwards), I get slight touches of panic attacks when I think that I „have to“ write an article again on Friday. In this scenario, it is super helpful (not!) when well-meaning people around me ask me whether it sometimes becomes too stressful for me, that an article every week is really a lot. Of course, Schlendrian hears that immediately and lifts his head from the floor in anticipation. He whispers to me: „Hey, listen, the others also think that this is far too much! We can go to every two weeks.” Drop it, Schlendrian! Bad dog!</p>
</p>
<p>My analysis of this is that I am losing touch with my purpose. That is not a bad thing as long as I notice it (reflection, there you are again, old friend!). And then remember the purpose again.</p>
</p>
<p>You can imagine this even more dramatically if the goal has been set by others and made yours. This happens every day in companies. Nothing speaks against this at first, because without goals it will be difficult to accomplish anything. Only: I assume that the purpose behind these goals is often not clear. In the worst case, not even to the one who supposedly runs the company. Perhaps the purpose is clear to him or her, only the obligation to share it with everyone else is neglected. And by sharing I don’t mean to write any numbers in 12pt on PowerPoint slides and then present them in the townhall meeting. If you didn’t do your homework there, you should not be surprised if nothing happens. Considering that is actually quite easy to share a vision, I am shocked by this again and again. The prerequisite is of course that there is a vision.&nbsp;</p>
</p>
<p>Top management often asks me to „motivate the staff“. Preferably within a day. I find that to be a very interesting request. (By the way, I never accept that kind of order, that would be absolutely untrustworthy of me. In such cases, I clarify the order until I have one that I can implement.) In my ideal scenario with my ideal customer, I would first do vision work with the client. And we would then break this vision together with the purpose down for the team. So far I have had exactly&nbsp;one&nbsp;such job. Weird, isn’t it?</p>
</p>
<p>For goals that you set yourself as well as for those that you may set for others or that others may set for you, the following applies: it is worth asking what for. Then there is no longer any need for external motivation. It won’t work in the long run anyway if you ask me. Simon Sinek did his legendary TED talk “Start with Why” on this. I would change his „why“ into a „what for“. It’s the same thing, you say? For me, a „why“ tends to bring a feeling of defense more quickly. „What for“ opens up room for reflection. Search inside yourself if that’s true for you too. Conversely, for me, this also means that those goals for which you cannot find a convincing „what for“ should at least be challenged.</p>
</p>
<p>So, now I’ve killed two birds with one stone:</p>
</p>
<ol class="wp-block-list">
<li>I am again in contact with the „What do I actually write these articles for every week?“</li>
<li>My article is finished. 🙂</li>
</ol>
</p>
<p>Finally, I have a few questions of reflection for you that can help you find your motivation again:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>What is it good for if I reach my goal xy?</li>
<li>Then what would&nbsp;that&nbsp;be good for?</li>
<li>Then what would&nbsp;that&nbsp;be good for?</li>
<li>And what would&nbsp;that&nbsp;make possible for me? (Thanks to Nora Zekorn for my new favorite question!)</li>
</ul>
</p>
<p>It’s really amazing how the power of „what for“ can bring us back our focus. Good luck experimenting! For my part, I will remember this feeling when I procrastinate my running training tomorrow. Get used to it, Schlendrian! You can stay put.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/wie-du-mit-der-frage-wofuer-endlich-deine-ziele-erreichst/">Wie Du mit der Frage &#8222;Wofür&#8220; endlich Deine Ziele erreichst</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/wie-du-mit-der-frage-wofuer-endlich-deine-ziele-erreichst/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Muskel und die Idee wachsen in der Ruhephase</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/der-muskel-und-die-idee-wachsen-in-der-ruhephase/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/der-muskel-und-die-idee-wachsen-in-der-ruhephase/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[breaks]]></category>
		<category><![CDATA[ideas]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[regeneration]]></category>
		<category><![CDATA[takeabreak]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=761</guid>

					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you! „Der Muskel wächst in der Ruhephase.“ Das ist einer der Lieblingssätze meines Mannes, wenn ich es für seinen Geschmack mit dem Training übertreibe. Auch wenn er mich damit vorübergehend zur Raserei bringt, hat er natürlich recht. Es bringt tatsächlich wenig bis nichts, den Körper [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/der-muskel-und-die-idee-wachsen-in-der-ruhephase/">Der Muskel und die Idee wachsen in der Ruhephase</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>To read this article in English, please scroll down. Thank you!</p>
</p>
<p>„Der Muskel wächst in der Ruhephase.“ Das ist einer der Lieblingssätze meines Mannes, wenn ich es für seinen Geschmack mit dem Training übertreibe. Auch wenn er mich damit vorübergehend zur Raserei bringt, hat er natürlich recht. Es bringt tatsächlich wenig bis nichts, den Körper täglich und dann auch noch auf ähnliche Weise zu belasten. Naja, etwas bringt es vermutlich irgendwann schon: Verletzungen. Eher nicht zu erwarten ist, dass sich trainingstechnisch irgendwas tut im Sinne einer verbesserten Leistung. Ich stelle mir das so vor, dass mein Körper sich bei zu häufigem, zu intensivem Training in eine Art Kamikaze-Überlebens-Modus schaltet. Der führt dann dazu, dass der Trainingseffekt stagniert. Es gehen dann halt immer nur die 20 Liegestütze. Oder die 5km. Oder die letzten 5 Kilo nicht weg. Ich glaube nämlich, dass das bei den meisten Diäten genauso läuft. Der Körper bekommt keine Chance, zu verstehen, was wir gerade von ihm wollen.</p>
</p>
<p>Ich habe im Schnitt zwei Mal pro Jahr größere Verletzungen, kleinere Unfälle oder werde so richtig eklig von der Grippe niedergebüffelt. Bevorzugt &#8211; und das wirst Du vielleicht kennen &#8211; passiert das kurz vor dem oder, noch gemeiner, mitten im Urlaub. So geschehen zum Beispiel 2018, Sporturlaub auf Fuerteventura: Muskelbündelriss im rechten Oberschenkel. 3 Monate (kreisch!) Zwangspause. Und zwar so richtig. Versuch mal, irgendwas, wirklich ganz egal was, zu machen, ohne Dein Bein zu belasten. 2019 hatte ich, ohne Witz, 5 Monate lang ununterbrochen trockenen Husten. Wäre das dieses Jahr passiert, wäre ich vermutlich bis heute zu Recht in Quarantäne. In 2019 hat man da noch locker in den Schmerz reingearbeitet und durchgezogen. Dieses Jahr bin ich ironischerweise so gesund wie lange nicht. Vielleicht auch kein Wunder bei 3 Monaten Kita-Pause und persönlichem Kontakt mit genau zwei Personen: Meinem Mann und meinem Sohn. Trotzdem hat sich was von hinten angeschlichen: Seit einigen Monaten schon habe ich Probleme mit dem linken Zeigefinger. Geht bestimmt von alleine wieder weg, dachte ich mir. Wenn man nun aber wie ich drei bis vier Mal die Woche gegen dicke Säcke haut (nur zur Sicherheit: ich meine damit nicht meine menschlichen Gegner), ist das offenbar nicht so richtig heilungsfördernd. Lange Rede, kurze MRT: Es ist die Kapsel. Jetzt sitze ich hier, habe meinen verletzten Zeigefinger zum Schutz mit Tape an den Mittelfinger getackert und komme mir abwechselnd vor wie der Papst, der die Gläubigen segnet, und jemand, der sich nicht traut, nur den einen entscheidenden Finger hoch zu halten.</p>
</p>
<p>Wenn Du meinen letzten Artikel gelesen hast, vermutest Du vielleicht schon, dass ich auch bei solch lästigen Knüppeln, die das Universum oder wer auch immer mir zwischen die Beine wirft, nach kurzem Zeter und Mordio und einer saftigen Portion Selbstmitleid bei der „Wofür“-Frage ankomme. Sprich: Wofür ist das gut, dass ich jetzt gerade diese Verletzung habe? Oder auch (das ist noch neu für mich): Welche Kompetenz meines Körpers könnte dahinterstecken? Ja, Du hast richtig gelesen: Kompetenz. Früher hätte ich das ohne zu zögern Schwäche genannt. Ich schaue also seit Neuestem darauf, welche Fähigkeit mein Körper auf diese Weise zum Ausdruck bringen könnte. Und das allein schon bringt mich dazu, mal kurz inne zu halten. Pause zu machen. Meiner will im Grunde fast immer genau das: Dass ich mal kurz aufhöre, wie eine Gestörte durch die Welt zu hetzen und alles gleichzeitig und das dann bitte perfekt machen zu wollen. Er möchte, dass ich es mir erlaube, mich zu entspannen. (Liebe Yuliya, ich kann Dir nicht genug danken für diesen Satz!)</p>
</p>
<p>Da schließt sich dann schnell der Kreis und mir wird klar, dass mein Körper nichts weiter tut als mir glasklar zu signalisieren: Zeit für eine Pause. Zeit zum Regenerieren. Gleichzeitig merke ich sofort, dass auch meine Emotionen und mein Verstand Pause machen wollen. Der Körper hat nur am lautesten geschrien. Der ist sowas wie der Klassensprecher bei mir. Der löst halt den Feueralarm aus, wenn kein anderer was macht. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch meine besten Ideen nur dann den nötigen Raum finden, wenn ich loslasse. Im Hamsterrad wurde bisher selten die Welt verbessert. </p>
</p>
<p>In den vergangenen Monaten habe ich von vielen Klienten im Coaching und auch aus dem Bekannten- und Freundeskreis immer wieder gehört, dass die Arbeit im Home Office für sie in vielerlei Hinsicht deutlich entspannter ist als die im Büro. Mein Eindruck ist, dass das allerdings in erster Linie für Leute gilt, die nicht so viele Meetings haben. Denn einige Führungskräfte scheinen auf die gefühlte mangelnde Kontrolle, die sie aufgrund der fehlenden Präsenz nun nicht mehr über ihre Mitarbeiter zu haben glauben, mit einem erhöhten Meetingvolumen zu reagieren. Zugegeben, es mag selbstverständlich auch andere gute Gründe für die vielen Web-Meetings geben. Ich habe nur das ungute Gefühl, dass mit der „virtuellen“ Zeit der Leute in vielen Fällen noch verschwenderischer umgegangen wird als mit der „echten“. Es ist keine Seltenheit, dass ich mit Klienten spreche, die von 8-19 Uhr nahtlos in Web-Konferenzen sitzen, dann kurz mit der Familie zu Abend essen, das Kind ins Bett bringen und sich um 21 Uhr nochmal an den Rechner setzen, „denn irgendwann muss ja die Arbeit gemacht werden“. Von den Situationen, die ich im Online-Coaching insbesondere mit berufstätigen Müttern hatte, mal ganz zu schweigen. Denen müssten eigentlich Statuen gebaut werden. Ich will auch eine. </p>
</p>
<p>Ich unterstelle, dass oft komplett ausgeblendet wird, dass man vielleicht mal eine Mittags- oder auch nur eine Toilettenpause einbauen müsste. Da sieht man dann vorübergehend ein Kürzel auf dem Bildschirm und hofft inständig, dass derjenige sein Mikro am Headset auf „Stumm“ geschaltet hat. Holt er jetzt Kaffee oder bringt er ihn weg?</p>
</p>
<p>Mein Appell an Dich lautet in diesem Zusammenhang mal wieder: Sorg‘ für Dich! Zeit ist nur ein Konzept. Du hast es in der Hand, wie Du sie für Dich gestaltest. Auch das Nein-Sagen aus meinem Artikel „Bitte sagt nein!“ hilft dabei. </p>
</p>
<p>Hier sind einige Fragen für Dich, die Du hoffentlich hilfreich findest:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche (Web-)Meetings sind heute wirklich sinnvoll für mich? Welche nicht? Welche Auswirkungen hätte es auf andere und/oder mich, wenn ich nicht teilnehme?</li>
<li>An welchen Stellen will ich mir heute bewusst Pausen einplanen? (Bitte trag sie Dir in den Kalender ein!)</li>
<li>Wie möchte ich diese Pausen jeweils verbringen? (Auch Wäschewaschen ist mal okay &#8211; so lange Du nicht jede Pause mit Hausarbeit füllst.)</li>
</ul>
</p>
<p>Ich möchte abschließend den Satz meines Mannes folgendermaßen erweitern: Der Muskel und die Idee wachsen in der Ruhephase. Das gefällt mir. So versuche ich jetzt, die Bedeutung der Pausen für mich zu verändern. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Aber es wird. Das mit den Bedeutungen, die wir selbst den Dingen geben, finde ich eh eine wahnsinnig spannende Geschichte. Da würde ich Dir gern mal mehr drüber erzählen, wenn Du Lust hast. </p>
</p>
<p>Apropos Pause: Ich bin schon so halb im Urlaub und ab Montag dann „richtig“ &#8211; für weitere drei Wochen. Ich bin noch unentschlossen, ob ich in dieser Zeit Artikel schreiben werde. Einerseits will ich Dich nicht drei Wochen lang hängen lassen, andererseits habe ich gerade einen kompletten Artikel zum Thema Pausen und deren Wunderwirkung geschrieben. Mal gucken. Vielleicht funktioniert es ja auch gut, jeweils von Samstag bis Donnerstag Pause zu machen und dann am Freitag mit ganz vielen wunderbaren neuen Ideen einen Artikel hinzuzaubern. Ich lege mich da jetzt einfach mal entgegen meiner klaren Natur nicht fest. </p>
</p>
<p>Was machst Du denn so in Deinen Pausen? Und wie schaffst Du es, überhaupt welche zu machen?</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag vielleicht! Bleib‘ klar. </p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">The muscle and the idea grow in the resting phase </h2>
</p>
<p>&#8222;The muscle grows in the resting phase.&#8220; That is one of my husband&#8217;s favorite phrases when I overdo it with my training for his taste. Even if he temporarily drives me crazy with it, he is of course right. It actually does little to nothing to strain the body every day and then in a similar way. Well, it will probably do one thing it at some point: cause injuries. It is rather unlikely that something will change in terms of improved performance. I imagine that my body switches to a kind of Kamikaze survival mode if I exercise too often or too intensely. This then leads to the training effect stagnating. Stuck at 20 pushups. Or at 5k. Or with the last 5 pounds. Because I think it‘s the same with most diets. The body has no chance of understanding what we want from it if we don‘t give it the time to do so (aka breaks).</p>
</p>
<p>On average, I have major injuries, minor accidents, or get really sick from the flu about twice a year. This happens preferably shortly before or, even more mean, in the middle of your vacation. Sound familiar? For example, in 2018, sports vacation on Fuerteventura: muscle bundle tear in the right thigh. 3 months (whaaaaaaat?!) forced break. Seriously. Try doing something, really no matter what, without straining your leg. In 2019 I had a dry cough for 5 months. I am not exaggerating. If the same had happened this year, I would probably still be in quarantine (and rightly so). In 2019, I was still working into the pain as we call it in German and pulled through. Ironically, this year I&#8217;m healthier than I have been in a long time. Perhaps no wonder with a 3-month break from child daycare and personal contact with exactly two people: my husband and my son. Nevertheless, something has crept in from behind: I have had problems with my left index finger for a few months now. Will go away on its own, I thought to myself. But if, like me, you hit big sacks three to four times a week (just to be on the safe side: I don&#8217;t mean my human opponents), it obviously doesn&#8217;t really promote healing. Long story, short MRI: It&#8217;s the capsule. Now I&#8217;m sitting here, with my injured index finger taped to my middle finger, and feel like the Pope who blesses the faithful or someone who doesn&#8217;t dare to just hold up the crucial finger.</p>
</p>
<p>If you have read my last article, you may already suspect that even with such annoying truncheons that the universe or whoever throws between my legs, after a short rant and a good portion of self-pity, I get to the question &#8222;What for“.  What is it good for that I now have this injury? Or also (this is still new for me): What competence of my body could be behind it? Yes, you read that right: competence. I used to call it weakness without hesitation. So I&#8217;ve recently started looking at what ability my body could express in this way. And that alone makes me stop for a moment. Take a break. Basically, mine almost always wants exactly that: that I briefly stop rushing through the world like a disturbed person and to do everything at the same time and then please do it perfectly. It asks me to allow myself to relax. (Dear Yuliya, I cannot thank you enough for this sentence!)</p>
</p>
<p>Then the circle quickly closes and I realize that my body is doing nothing more than to signal me crystal clear: time for a break. Time to regenerate. At the same time, I immediately notice that my emotions and my mind also want to take a break. The body screamed the loudest. It’s something like the class representative for me. It hits the fire alarm when no one else is doing anything. I firmly believe that even my best ideas can only find the room they need when I let go. So far, the world has rarely been improved in the rat race.</p>
</p>
<p>Over the past few months I have heard from many clients in coaching and from friends and acquaintances that working in their home office is much more relaxed for them than in the office in many ways. My impression is that this applies primarily to people who don&#8217;t have many meetings. It seems to me that some executives fill the void they feel concerning control with online meeting volume. Admittedly, there may of course be other good reasons for the many web meetings. I just have the bad feeling that the “virtual” time of people is in many cases even more tampered with than the “real” one. It is not uncommon for me to speak to clients who sit seamlessly in web conferences from 8 a.m. to 7 p.m., then have a quick dinner with the family, put the child to bed and go back to the computer at 9 p.m., &#8222;because at some point the work has to be done”. Not to mention the situations that I had in online coaching, especially with working mothers. Statues should be built for them. I want one too.</p>
</p>
<p>I assume that it is often completely forgotten that you might have to take a lunch break or even a toilet break. Then you temporarily see initials on the screen and sincerely hope that the person put their headset on mute. Is he going to get coffee or is he doing the opposite?</p>
</p>
<p>I’m telling you: Please take care of yourself! Time is just a concept. It is up to you how you design it for yourself. Saying no as mentioned in my article &#8222;Please say no!&#8220; also helps.</p>
</p>
<p>Here are some questions for you that I hope you&#8217;ll find helpful:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>Which (web) meetings really make sense for me today? Which do not? What effects would it have on others and/or me if I did not take part?</li>
<li>At which points do I consciously want to plan breaks today? (Please put them in your calendar!)</li>
<li>How do I want to spend these breaks? (Doing laundry is okay too &#8211; as long as you don&#8217;t fill every break with housework.)</li>
</ul>
</p>
<p>Finally, I would like to expand my husband&#8217;s sentence as follows: The muscle and the idea grow in the resting phase. I like that. So now I&#8217;m trying to change the meaning of breaks for me. I‘m getting there. Slow but steady. I find the idea that we give things their meaning incredibly exciting anyway. I would like to tell you more about that some time if you feel like it.</p>
</p>
<p>Speaking of breaks: I am already half on vacation, and starting Monday &#8222;rightfully so&#8220; &#8211; for another three weeks. I am still undecided whether I will write articles during this time. On the one hand, I don&#8217;t want to leave you hanging for three weeks, on the other hand I have just written a complete article on the subject of breaks and their miraculous effects. We‘ll see. Perhaps it also works well to take a break from Saturday to Thursday and then come up with an article on Friday with lots of wonderful new ideas. Contrary to my clear nature, I simply won‘t commit to anything just yet.</p>
</p>
<p>What do you do during your breaks? And how do you manage to take any?</p>
</p>
<p>Maybe until next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/der-muskel-und-die-idee-wachsen-in-der-ruhephase/">Der Muskel und die Idee wachsen in der Ruhephase</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/der-muskel-und-die-idee-wachsen-in-der-ruhephase/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein langweiliges Online-Format ist wie eine  schlechte Party: 3 Tipps für glückliche Teilnehmende</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/ein-langweiliges-online-format-ist-wie-eine-schlechte-party-3-tipps-fuer-glueckliche-teilnehmende/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/ein-langweiliges-online-format-ist-wie-eine-schlechte-party-3-tipps-fuer-glueckliche-teilnehmende/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clarity]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[glückliche Teilnehmende]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[online]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Online-Formate]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=737</guid>

					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Nach meinem Artikel letzte Woche mit meinen 7 Lieblings-Tipps für großartige Video-Calls hat mich mehrfach die Bitte erreicht, doch zusätzlich noch Tipps dazu zu geben, wie Du Deine Teilnehmenden immer wieder aufs Neue begeistern kannst. Ich habe erstmal darüber nachgedacht, wie es mir als Teilnehmende virtueller [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/ein-langweiliges-online-format-ist-wie-eine-schlechte-party-3-tipps-fuer-glueckliche-teilnehmende/">Ein langweiliges Online-Format ist wie eine  schlechte Party: 3 Tipps für glückliche Teilnehmende</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>To read this article in English, please scroll down. Nach meinem Artikel letzte Woche mit meinen <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/08/28/meine-7-lieblings-tipps-fur-grosartige-video-calls/" target="_blank">7 Lieblings-Tipps für großartige Video-Calls</a> hat mich mehrfach die Bitte erreicht, doch zusätzlich noch Tipps dazu zu geben, wie Du Deine Teilnehmenden immer wieder aufs Neue begeistern kannst. Ich habe erstmal darüber nachgedacht, wie es mir als Teilnehmende virtueller Meetings so ergeht. Was mich selbst begeistert hat, welche guten Trainings oder Meetings ich online schon mitgemacht habe. Die Bilanz war ziemlich ernüchternd.</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Was tun Gäste, die sich auf einer Party langweilgen? Sie trinken zu viel Schaps.</h4>
</p>
<p>Inzwischen ist es schon so normal für die meisten Menschen geworden, an Video-Trainings, -Calls, -Konferenzen und so weiter teilzunehmen, dass sich nach der anfänglichen Aufregung nun langsam Gewöhnung einstellt. Und darauf folgt unter Umständen erste Langeweile. Insbesondere dann, wenn sich der jeweilige Dozent/Meetingleiter/Trainer nicht an die schon noch neue Situation anpasst, sondern seinen alten Stiefel weiter macht, weil er oder sie froh ist, dass überhaupt irgendwie alles weiterläuft. Und mit dieser Trägheit des Gastgebers kommt unter Umständen schleichend die Langeweile der Gäste. Was tun Gäste, die sich auf einer Party langweilen? Sie trinken zu viel Schnaps. Oder sie durchsuchen neugierig die Badezimmerschränke. Kurz gesagt: Sie benehmen sich auf die eine oder andere Art daneben. Im übertragenden Sinne kann ich dieses schlechte Benehmen bei mir als Teilnehmende virtueller Formate immer öfter feststellen. Zum Glück habe ich es bisher (noch) nicht bei meinen eigenen Teilnehmenden erlebt. Vielleicht können die es aber auch einfach nur richtig gut verbergen.</p>
</p>
<p>Was &#8222;damals&#8220; zur Zeit der Präsenz-Meetings das mehr oder weniger heimliche Getippe auf dem Smartphone unterm Tisch oder (für mich aufgrund der Dimension des Geräts und der physischen Abschirmung noch respektloser) dem aufgeklappten Laptop war, kann heute gänzlich schamlos betrieben werden. Es ist ja auch um einiges einfacher geworden, weil nur ein Ausschnitt des Körpers zu sehen ist. Ich kann also gleichzeitig so aussehen, als würde ich zuhören, meine Mails checken, den Getränke-Lieferservice bestellen und anderen Teilnehmern WhatsApp-Nachrichten schreiben. Die ganz Verwegenen unter uns lackieren sich sogar die Fingernägel. (Das habe ich selbst noch nicht ausprobiert, aber es dauert sicher nicht mehr lange.) </p>
</p>
<p>Mein Mann hat seine Fahrradrolle im Arbeitszimmer stehen. Ich habe schon ein paar Mal überlegt, ob ich nicht mal ein bisschen strampeln sollte, wenn ich an einem mehrstündigen Training teilnehme. Dieses Rumgesitze ist eh nichts für mich &#8211; und außerdem bringe ich meine Gehirnhälften miteinander in Kontakt und lerne vielleicht sogar besser. Warum also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und meinen Sport schon mal in den Tag einbauen? Bisher hat mich meine Erziehung davon noch abgehalten. Ich weiß gar nicht genau, ob ich das gut finden soll&#8230; Eventuell würde ich mich viel besser konzentrieren, wenn ich mich zwischendurch bewegen könnte. Dann bräuchte mein Hirn vielleicht nicht so viel Ablenkung, wenn das Training oder Meeting mal eine kleine inhaltliche Schlappe hat. Ich glaube, mir persönlich wäre eine Teilnehmende, die für sich sorgt und gleichzeitig bei der Sache ist, deutlich lieber als die, die &#8211; bildlich gesprochen (hoffentlich) &#8211; den Schnaps suchen geht. </p>
</p>
<p><strong>Und so kommen sie hier nun also, meine 3 Tipps, wie Du als (Online-)Gastgeber Deine Teilnehmenden begeisterst:</strong></p>
</p>
<p><strong>1. Mach Deine Teilnehmenden zu Teilgebenden. </strong>Für mich war das Allerwichtigste, was ich damals in meiner Trainerausbildung gelernt habe, dass ich als Trainerin die Aufgabe habe, meine Teilnehmenden ins Arbeiten zu bringen. Im besten Fall mache ich 20%, die anderen 80%. Das entlastet mich und ist gleichzeitig total wertschätzend für meine Teilnehmenden: Jeder Mensch, mit dem ich arbeite, bringt ganz viel eigenes Wissen und Erfahrungen mit, die wertvoll für die Gruppe sind. Jeder von uns wird gern danach gefragt. Ich habe jedenfalls noch nie etwas anderes erlebt. Das gilt immer, auch wenn Du kein Training gibst, sondern zum Beispiel ein Meeting leitest. Nutze es. Einfache Beispiele für aktivierende Fragen sind: </p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;Wie erlebt Ihr das?&#8220; </li>
<li>&#8222;Welche Erfahrungen habt Ihr mit xy bisher gemacht?&#8220; </li>
<li>&#8222;Was wisst Ihr über xy?&#8220; </li>
<li>&#8222;Wie geht Ihr mit xy um?&#8220; </li>
</ul>
</p>
<p>Du merkst schon, die guten alten W-Fragen, also offene Fragen, helfen. Das ist echt kein Hexenwerk &#8211; und wirkt doch geradezu magisch.</p>
</p>
<p><strong>2. Mache ausreichend Pausen. </strong>Das kann ich nicht oft genug wiederholen. Es hat schon seinen Sinn, dass eine reguläre Schulstunde 45 Minuten lang ist. Meine Erfahrung mit Erwachsenen ist, dass spätestens alle 90 Minuten 10-15 Minuten Pause gut tun. Gerne darfst Du eine außerplanmäßige Pause vorschlagen, wenn Du merkst, dass Du oder Deine Gäste sie brauchen. Dafür musst Du natürlich sowohl mit Dir selbst als auch mit Deinen Teilnehmenden achtsam sein. Es kommt auch darauf an, wie die Zeit verbracht wird. Auch hier ist meine Erfahrung: Je länger ein Teilnehmender passiv ist, also &#8222;nur&#8220; zuhört, desto eher braucht er eine Pause. Je aktiver alle Teilnehmenden eingebunden sind, desto länger am Stück kann gearbeitet oder diskutiert werden. Aber eben maximal 90 Minuten. Ich sage meinen Teilnehmenden auch immer, dass sie jeder Zeit aufstehen und/oder sich bewegen sollen, wenn sie das brauchen. Das ist für mich nebenbei ein guter visueller Indikator, ob es Zeit für eine Pause sein könnte. </p>
</p>
<p><strong>3. Bitte, BITTE übertrage Dein Präsenz-Format nicht 1:1 in ein virtuelles. Du <span style="text-decoration:underline;">musst</span> es anpassen. </strong>Das gilt aus meiner Sicht insbesondere für Trainingsformate, aber auch für Meetings. Anzupassen sind mindestens die Dauer (virtuell = kürzer) und die Methoden. Das ist auch eine gute Chance, um insgesamt die Inhalte und die Darreichungsform zu hinterfragen. Ich bin, wie Du vielleicht schon weißt, kein Freund von Slides. Wenn Du die in Präsenz-Formaten oft benutzt hast, ist jetzt Deine Chance, Dich davon zu verabschieden. Spätestens in virtuellen Formaten machen Slides überhaupt keinen Sinn mehr. Die kann sich jeder auch allein auf dem Klo angucken. Mach Dich vertraut mit den tollen technischen Möglichkeiten, die verschiedene Anbieter entwickelt haben. Break-Out-Rooms sind zum Beispiel super für größere Gruppen. So kann man sehr gut Gruppenarbeiten durchführen lassen oder auch Diskussionen in der Kleingruppe. Bringt alles Dampf in die Veranstaltung, weil die Leute was zu tun bekommen, anstatt sich passiv beschallen zu lassen. Wenn Du schon mal versucht hast, 25 Leute gleichzeitig online zu moderieren, weißt Du, wovon ich rede. Auch für Meetings finde ich den einen oder anderen Break-Out eine feine Sache. Das geht übrigens auch in Präsenz. Bring die Leute ins Tun. Da schließt sich der Kreis zum ersten Tipp. </p>
</p>
<p>Du hast es gemerkt: Für Online-Formate gelten dieselben Erfolgsrezepte wie für Präsenz-Formate. Nur ist es so, dass Online-Versionen um ein Vielfaches deutlicher zeigen, was funktioniert und was nicht. Sie sind irgendwie gnadenloser, auch weil Du weniger durch den persönlichen Kontakt wettmachen kannst. Ich sehe es als großartige Chance, mich weiter zu verbessern. Es gibt in den Unternehmen so, so viele miese virtuelle Meetings. Der Markt ist überschwemmt von richtig schlechten Web-Trainings. Lass uns die Welt Stück für Stück davon befreien. </p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p><p>Deine Saskia</p>
</p>
</p>
<p><h1>A boring online format is like a bad party: 3 tips for happy attendees</h1>
</p>
</p>
<p>After my article last week with my <a href="https://saskiaachtruth.com/2020/08/28/meine-7-lieblings-tipps-fur-grosartige-video-calls/" target="_blank">7 favorite tips for amazing video calls</a>, I was asked several times for some tips on how to inspire your participants again and again. First of all, I thought about how I feel as a participant in virtual meetings. What inspired me, what good trainings or meetings I have already participated in online. The balance sheet was pretty disillusioning .</p>
</p>
<p><h4>What do bored guests at a party do? They get wasted on your schnaps.</h4>
</p>
</p>
<p>In the meantime it has become so normal for most people to take part in video trainings, calls, conferences and so on that after the initial excitement they have slowly got used to it. And this may be followed by first signs of boredom. Especially when the respective lecturer/meeting host/trainer does not adapt to the new situation, but continues his or her old boot because he or she is happy that everything is still going on somehow. And with the host&#8217;s indolence, the guests may gradually become bored. What do guests who are bored at a party do? They drink too much of your schnaps. Or they curiously browse the bathroom cabinets. In short, they are misbehaving in one way or another. Metaphoircally speaking, as a participant in virtual formats, I observe this bad behavior more and more often &#8211; on myself. Fortunately, I have not (yet) witnessed it on my own participants. Or maybe they can just hide it really well.</p>
</p>
<p>What was &#8222;back in the day“, at the time of mainly face-to-face meetings, the more or less secret typing on the smartphone under the table or (even more disrespectful for me due to the size of the device and the physical shielding) the opened laptop, can now be done without any shame whatsoever. It has also become a lot easier to do because only a section of the body can be seen. So at the same time, I can look as if I&#8217;m listening, check my emails, order the beverage delivery service and send WhatsApp messages to other participants. The very daring among us even paint do their nails. (I haven&#8217;t tried that one myself yet, but it sure won&#8217;t be long.)</p>
</p>
<p>My husband has his bicycle roll in the study. I&#8217;ve already wondered a few times whether I should ride the bike a little bit when I take part in a training session lasting several hours. Sitting around is not for me anyway &#8211; and besides, I bring my brain halves into contact and maybe even learn better. So why not kill two birds with one stone and incorporate my workout into the day? So far, my upbringing has kept me from doing it. I&#8217;m not sure if I should like that … Maybe I would concentrate much better if I could move around in between. Then my brain might not need so much distraction if the training or meeting has a little content problem. I think that personally I would prefer a participant who takes care of themselves and is at the same time involved than the one who &#8211; figuratively speaking (hopefully) &#8211; goes looking for the schnaps.</p>
</p>
<p><strong>And so here they come, my 3 tips on how you as an (online) host inspire your participants:</strong></p>
</p>
<p><strong>1. Transform your participants into contributors. </strong>For me, the most important thing that I learned in my training to be a trainer at the time was that it is my job to get my participants to work. In the best case, I&#8217;ll do 20%, the others 80%. That relaxes me and at the same time is really appreciative for my participants: Every person I work with brings a lot of their own knowledge and experience that are valuable for the group. Each of us is happy to be asked about it. I&#8217;ve never experienced anything else. This always applies, even if you do not give any training, but host a meeting, for example. Take advantage of it. Simple examples of activating questions are:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li>&#8222;How do you experience that?&#8220;</li>
<li>&#8222;What experiences have you had with xy so far?&#8220;</li>
<li>&#8222;What do you know about xy?&#8220;</li>
<li>&#8222;How do you deal with xy?&#8220;</li>
</ul>
</p>
<p>You can already tell that the good old open questions help. This really isn’t rocket science &#8211; and yet it works downright magically.</p>
</p>
<p><strong>2. Take enough breaks. </strong>I cannot repeat that often enough. It does make sense that a regular school lesson in Germany is 45 minutes long. My experience with adults is that a 10-15 minute break every 90 minutes is good. You are welcome to suggest an unscheduled break if you notice that you or your guests need it. To do this, of course, you have to be mindful with yourself as well as with your participants. It also depends on how the time is spent. Here, too, my experience is: The longer a participant is passive, i.e. &#8222;just&#8220; listens, the sooner he needs a break. The more actively all participants are involved, the longer you can work or discuss a topic without a break. But for a maximum of 90 minutes. I also always tell my participants that they should get up and/or move around whenever they need it. For me, this is also a good visual indicator of whether it might be time for a break.</p>
</p>
<p><strong>3. Please, PLEASE do not transfer your presence format 1:1 into a virtual one. </strong>You have to adjust it. In my opinion, this applies in particular to training formats, but also to meetings. At least the duration (virtual = shorter) and the methods must be adapted. This is also a good chance to question the content and the dosage form as a whole. As you may already know, I am not a fan of slides. If you&#8217;ve used them a lot in presence formats, now is your chance to say goodbye. In virtual formats at the latest, slides no longer make any sense. Anyone can Book at those alone on the toilet. Familiarize yourself with the great technical possibilities that various providers have developed. Break-out rooms, for example, are great for larger groups. This is a very good way of having group work carried out or discussions in small groups. Gets everyone to work. If you&#8217;ve ever tried to moderate 25 people online at the same time, you know what I&#8217;m talking about. I also think that one or two break-outs are a great idea for meetings. Incidentally, this also works in presence. Get people to act. That closes the circle on my first tip.</p>
</p>
<p>As you can see, the same „recipes“ for success apply to online formats as to face-to-face formats. The thing is that online versions show much more clearly what works and what doesn&#8217;t. They are somehow more merciless, also because you can’t really make up for bad content using personal contact as much as you used to be able to. I see it as a great opportunity to keep improving. There are so, so many lousy virtual meetings in companies. The market is inundated with really bad web training. Let us rid the world of it little by little.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/ein-langweiliges-online-format-ist-wie-eine-schlechte-party-3-tipps-fuer-glueckliche-teilnehmende/">Ein langweiliges Online-Format ist wie eine  schlechte Party: 3 Tipps für glückliche Teilnehmende</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/ein-langweiliges-online-format-ist-wie-eine-schlechte-party-3-tipps-fuer-glueckliche-teilnehmende/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Übers Müssen</title>
		<link>https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/</link>
					<comments>https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2022 12:36:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clarity]]></category>
		<category><![CDATA[Communication]]></category>
		<category><![CDATA[Context]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[goals]]></category>
		<category><![CDATA[Klarheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kontext]]></category>
		<category><![CDATA[Leadership]]></category>
		<category><![CDATA[Müssen]]></category>
		<category><![CDATA[Reflection]]></category>
		<category><![CDATA[Reflexion]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstreflexion]]></category>
		<category><![CDATA[ziele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://relaunchsaskiaachtruth.com/?p=729</guid>

					<description><![CDATA[<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich muss endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/">Übers Müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper tve_wp_shortcode">
<div class="tve_shortcode_raw" style="display: none"></div>
<div class="tve_shortcode_rendered">
<p>To read this article in English, please scroll down. Da geht es direkt los. Ich <strong>muss</strong> endlich rausfinden, wie ich es hinbekomme, dass meine armen englischsprachigen Leser nicht immer durch den ganzen deutschen Artikel scrollen müssen, um die englische Version zu finden. Das muss ich schon seit Wochen. Und habe es trotzdem noch nicht gemacht. Ich muss auch unbedingt jeden Freitag einen neuen Artikel veröffentlichen. Und ich muss, während ich diesen Artikel schreibe, unbedingt noch zwei Ladungen Wäsche waschen und daran denken, unseren Putzmann zu bezahlen, den ich im Hintergrund rumoren höre. Und ich muss endlich meditieren lernen und aufhören, Kaffee zu trinken.</p>
</p>
<p>An einem einigermaßen normalen Tag bin ich so gegen 10 Uhr vormittags vermutlich schon bei ungefähr 328 Müssens, die ich noch abarbeiten muss (argh!). Neulich habe ich mit einer Freundin übers Loslassen gesprochen. Sie hat da so ein paar Dinge, die sie gern loslassen möchte &#8211; und irgendwie will es nicht gelingen. Jedenfalls nicht so, wie sie sich das vorstellt, glaube ich. Da es mir naturgemäß ziemlich leicht fiel, ihr zu sagen, was sie alles loslassen soll (sollen ist irgendwie auch schon wieder ganz schön nah an müssen dran&#8230;), habe ich mal drüber nachgedacht, was ich selbst eigentlich alles loslassen könnte. </p>
</p>
<p>Das ist für mich als Leistungskind gar keine leichte Übung. Ich definiere mich ja zu einem großen Teil über meine inneren Checklistenpunkte, die ich abzuhaken habe. Grundsätzlich spricht da auch nichts gegen, denn meine größten Antreiber &#8222;Beeil Dich&#8220; und &#8222;Sei stark&#8220; haben mich maßgeblich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Gleichzeitig könnten sie gern ab und zu mal ihre Peitschen wegpacken und die Klappe halten. Mich sein lassen, mit all meinen Unzulänglichkeiten, Fehlern und, igitt, Imperfektionen. Es geht nämlich in Wirklichkeit gar nicht um To Do-Listen, sondern um das Annehmen meiner Selbst. Oder, ganz pathetisch ausgedrückt: um Liebe. Dafür braucht es, denke ich, eine intensive Auseinandersetzung mit uns selbst. Und die versuchen wir nur allzu oft durch permanente Aktion und Deflektion zu vermeiden. Schnell, gebt mir ein Smartphone, ich sitze schon seit 10 Sekunden untätig herum!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">Wo lohnt sich das Müssen wirklich?</h4>
</p>
<p>Das Müssen halte ich für eine andere Form von Deflektion. Es ist sozusagen ein drängender Impuls, der oft zunächst von außen kommt und sich dann auf unser Inneres überträgt. Selten hinterfragen wir dieses Müssen. Manche „Müssens“ sind schon so uralt, dass wir glauben, sie gehören zu uns. Ich denke, es lohnt sich, genau dort mal hinzuschauen: </p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Wo lohnt sich das Müssen wirklich? </strong></li>
<li><strong>Wo nicht? </strong></li>
<li><strong>Wo lässt sich das Müssen durch ein Können oder ein Dürfen ersetzen? </strong></li>
<li><strong>Wo gar durch ein Wollen?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>Aber wie geht das praktisch? Ich finde, auch hier hilft es wieder, mich zu fragen, wofür es gut wäre, wenn ich xy hätte/könnte/wäre. Und wofür das dann gut wäre. Und wofür wiederum das gut wäre. Und so weiter. Wenn ich dabei irgendwann auf einen Wert stoße, dann könnte es sein, dass dieses Müssen sich lohnt. Meine Erfahrung im Coaching sagt, dass es im Schnitt 5 Mal die Frage &#8222;Wofür wäre das gut&#8220; braucht, bis der Wert kommt. So kannst Du zum Beispiel gut rausfinden, ob es sich um alte Glaubenssätze handelt, die mit Dir bei genauerer Betrachtung wenig bis nichts zu tun haben, oder ob da mehr hintersteckt. Diese alten Glaubenssätze sind ganz oft ein Produkt unserer Sozialisation. Wenn mir zum Beispiel ein für mich wichtiger Erwachsener im Laufe meiner Kindheit immer wieder signalisiert, dass ich nur okay bin, wenn ich mich auf eine bestimmte Weise verhalte, dann ist die Chance (oder Gefahr) groß, dass daraus ein Glaubenssatz für mich wird. Ein Beispiel könnte sein: Ich bin nur liebenswert, wenn ich gefalle. So entstehen im übrigen, stark vereinfacht erklärt, auch die oben erwähnten Antreiber. Ich zum Beispiel trage tief in mir den Glaubenssatz: Ich bin nur okay, wenn ich schnell bin. Das gilt bei mir sowohl fürs Handeln als auch fürs Denken. </p>
</p>
<p>Wenn ich also solche mächtigen Glaubenssätze habe, führen sie mich fast automatisch ins Müssen. Wichtig ist mir dabei, dass ich gar nichts gegen Glaubenssätze habe. Sehr oft sind die sehr hilfreich! Systemisch ausgedrück: Alle Glaubenssätze sind Kompetenzen und haben eine positive Absicht. Entscheidend ist, ob ich sie erkenne, sie dann reflektiere und prüfe, inwiefern sie mir gut tun. Dafür ist der Kontext mal wieder extrem wichtig. Nicht in allen Situationen ist jeder meiner Glaubenssätze mein Freund, positive Absicht hin oder her.</p>
</p>
<p>Was ich ebenfalls herausfordernd finde beim Loslassen, ist, dass ich mir ja nun mal leidenschaftlich gern Ziele setze und verfolge. Und erreiche. Außerdem sind Ziele ein wesentlicher Teil meiner Coachings und Trainings. Und Ziele beinhalten doch auch immer ein Müssen. Oder nicht? Ein gesetztes Ziel, das auf dem Weg (oder schon bereits vor dem Start) wieder losgelassen wird, löst zunächst großen Widerstand in mir aus. Das fühlt sich nach Versagen an. Wenn ich da nun aber mein noch stärkeres Motiv, die Klarheit, drüberlege, dann merke ich schnell, dass beides einander bedingt: Durch das Loslassen habe ich mehr Klarheit (aka Fokus auf die wesentlichen Ziele, die ich erreichen WILL, nicht muss), durch die Klarheit, die ich durch die Frage nach dem Wofür erreiche, kann ich leichter loslassen. Vielleicht möchtest Du das jetzt sondieren und mich fragen: &#8222;Was kommt zuerst, hast Du mehr Klarheit, wenn Du loslässt, oder lässt Du leichter los, wenn Du Klarheit hast?&#8220; Ich muss Dich enttäuschen. Es ist tatsächlich beides. Und das macht es so kraftvoll, glaube ich. </p>
</p>
<p>To Do-Listen sind total okay. Sie geben Struktur und parken Dinge aus Deinem Hirn auf einem Blatt Papier, damit Du wieder mehr Platz für wichtige Gedanken hast. Ich lade Dich lediglich dazu ein, diese Listen zu hinterfragen. Besonders wenn sie gar nicht Deine To Dos enthalten, sondern die von anderen. Das nächste Mal, wenn Du denkst oder Dich sagen hörst: &#8222;Ich muss noch&#8230;&#8220;, halte Dich vielleicht an Helmut Schmidt. Der soll auf nervige Fragen von Journalisten immer mal wieder gesagt haben: <strong>&#8222;Wo steht das?&#8220; </strong>Selbstverständlich nachdem er zunächst einen ordentlichen Zug von seiner obligatorischen Zigarette genommen hatte. Das kannst Du weglassen. </p>
</p>
<p>Vielleicht lohnt es sich auch, statt an Deiner To Do-Liste öfter mal an Deiner Bucket-Liste zu arbeiten. Oder auch Löffel-Liste, wie ich kürzlich gelernt habe. Das ist die Liste der Dinge, die Du machen willst, bevor Du den Löffel abgibst. Das klingt doch nach einer To Do-Liste, die ganz viel Wollen und ganz wenig Müssen beinhaltet, oder? Und daraus ergeben sich, ich bin sicher, ganz wunderbare Ziele für Dein Leben, die viel größer und kraftvoller sind als die alten. Wenn Dir das dann bewusst wird, ist ganz bestimmt auch das Loslassen auf einmal ein Klacks. Ich hol&#8216; mir jetzt noch &#8217;nen Kaffee. Den will ich nämlich gar nicht loslassen. Dafür habe ich durchgeschrieben und nicht eine einzige Ladung Wäsche gewaschen. Yes!</p>
</p>
<p>Was möchtest Du gern loslassen? Und was &#8222;musst&#8220; Du so alles? Ich bin gespannt, von Dir zu hören.</p>
</p>
<p>Bis nächsten Freitag! Bleib klar.</p>
</p>
<p>Deine Saskia</p>
</p>
<h2 class="wp-block-heading">About „musts“</h2>
</p>
<p>To read this article in English, you had to scroll down all the way here. It starts right there. I <strong>must</strong> finally figure out how to make sure that my poor English-speaking readers don&#8217;t have to scroll through the whole German article to find the English version. I&#8217;ve had to for weeks. And still haven&#8217;t done it yet. I also <strong>have to</strong> publish a new article every Friday. And while I am writing this article, I absolutely have to wash two loads of laundry and remember to pay our cleaning man, whom I can hear rumbling in the background. And I finally have to learn to meditate and stop drinking coffee.</p>
</p>
<p>On a fairly normal day, around 10 a.m., I&#8217;m probably already at about 328 musts or have-tos that I still have to work through (argh!). I was talking to a friend the other day about letting go. She has a few things that she would like to let go of &#8211; and somehow it won&#8217;t work. At least not in the way she would like it to, I think. Since it was naturally quite easy for me to tell her what she should let go of  („should“ is somehow pretty close to „must“…), I thought about what I could actually let go of myself.</p>
</p>
<p>As a performance child, this is no easy exercise for me. I define myself to a large extent by my inner checklist points that I have to tick off. Basically nothing speaks against it, because my biggest motivators “Hurry up” and “Be strong” have brought me to where I am today. At the same time, they might like to put their whips away from time to time and shut up. Let me be, with all my shortcomings, mistakes and, yuck, imperfections. It&#8217;s actually not about to-do lists, but about accepting myself. Or, to put it very pathetically: about love. For that, I think, we need an intensive examination of ourselves. And we all too often try to avoid this through permanent action and deflection. Quick, give me a smartphone, I&#8217;ve been sitting idly for 10 seconds!</p>
</p>
<h4 class="wp-block-heading">When is <strong>i</strong>t really worth <strong>i</strong>t to „must“?</h4>
</p>
<p>I consider the „must“ to be another form of deflection. It is, so to speak, an urgent impulse that often first comes from outside and then transfers to our inner being. We seldom question this must. Some musts are so ancient that we believe they belong to us. I think it&#8217;s worth taking a look there:</p>
</p>
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>When is it really worth it to „must“?</strong></li>
<li><strong>When is ist not?</strong></li>
<li><strong>Where can the „must“ be replaced by a „could“ or an „allow myself to“?</strong></li>
<li><strong>Where even by „want to“?</strong></li>
</ul>
</p>
<p>But how does that work in practice? I think that here too it helps to ask myself what it would be good for if I had/could/would be xy. And what that would be good for. And what that would be good for. And so on. If at some point I come across a value, then it could be that this „must“ is actually worthwhile. My experience in coaching says that it takes an average of 5 questions of &#8222;What would that be good for&#8220; before the value comes up. For example, you can find out whether these are old beliefs that, on closer inspection, have little or nothing to do with you, or whether there is more to it than that. These old beliefs are quite often a product of our socialization. If, for example, an adult that is important to me repeatedly signals to me in the course of my childhood that I am only okay if I behave in a certain way, then the chance (or danger) is great that it will turn into a belief for me. An example could be: I am only loveworthy if I am being kind . This is how, in a very simplified way, the drivers mentioned above are also created. For example, I have the belief deep down: I&#8217;m only okay if I&#8217;m quick. For me, this applies to both acting and thinking.</p>
</p>
<p>So when I have such powerful beliefs, they almost automatically make me „have to“. It is important to me to say that I have nothing against beliefs. Very often they are very helpful! To put it systemically: all beliefs are competencies and have a positive intention. The decisive factor is whether I recognize them, then reflect on them and check to what extent they are good for me. The context is extremely important for this. Not all of my beliefs are my friends in all situations, positive intention or not.</p>
</p>
<p>What I also find challenging when letting go is that I am passionate about setting and pursuing goals. And achieving them. In addition, goals are an essential part of my coaching and training sessions. And goals always include a must. Or not? A set goal that is let go on the way (or even before the start) initially triggers great resistance in me. That feels like failure. But when I think about my even stronger motive, the clarity, then I quickly notice that both are mutually dependent: By letting go, I have more clarity (aka focus on the essential goals that I WANT to achieve, I don&#8217;t have to), the clarity I achieve by asking „what for“ helps me to let go. Perhaps you would like to dig deeper now and ask me: “Which comes first, do you have more clarity when you let go, or do you let go easier when you have clarity?” I have to disappoint you. It is actually both. And that&#8217;s what makes it so powerful, I think.</p>
</p>
<p>To-do lists are totally okay. They give structure and park things from your brain on a piece of paper so that you have more space for important thoughts. I just invite you to question these lists. Especially if they don&#8217;t contain your to-dos at all, but those of others. The next time you think or hear yourself say: &#8222;I still have to …&#8220;, maybe stick to Helmut Schmidt, my favorite former German Chancellor. In response to annoying questions from journalists, he is said to have replied time and again: “Where is that written?” Naturally for him, he did so after deeply inhaling some nicotine. You can leave that out.</p>
</p>
<p>Perhaps it is also worthwhile to work on your bucket list more often instead of your to-do list. If you’re fairly new to this, like me: This is the list of things you want to do before you die. That sounds like a to-do list that contains a lot of „wants“ and very few „musts“, doesn&#8217;t it? And that results in, I am sure, very wonderful goals for your life, which are much bigger and more powerful than the old ones. When you become aware of this, letting go is definitely a piece of cake. </p>
</p>
<p>I&#8217;ll go get another cup of coffee now. I really don&#8217;t want to let go of my caffeine. The good news is: I wrote this article without stopping and did not do a single load of laundry. Yes!</p>
</p>
<p>What would you like to let go of? And what do you &#8222;have to&#8220; do? I look forward to hearing from you.</p>
</p>
<p>Till next Friday! Stay clear.</p>
</p>
<p>Yours, Saskia</p>
</p>
</div>
</div>
<div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/">Übers Müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://saskiaachtruth.com">saskiaachtruth.com</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://saskiaachtruth.com/uebers-muessen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
